Auszug aus dem 03.Teil der Erotischen Kurzgeschichten

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Auszug aus dem 03.Teil der Erotischen Kurzgeschichten
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Angelika Nylone

Auszug aus dem 03.Teil der Erotischen Kurzgeschichten

Der Farbige von der Kontaktanzeige...

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Inhaltsverzeichnis

Titel

Vorwort

Der Farbige von der Kontaktanzeige…

Impressum neobooks

Vorwort

Diese Geschichte ist ein Auszug beziehungsweise ein Teil aus dem 03. Teil meiner Reihe „Erotische Kurzgeschichten“ Sollte Dir die Geschichte gefallen oder vielleicht sogar zu einem Kopforgasmus verholfen haben. Dann freue mich auf Deinen Download des gesamten Teils. Verfügbar in allen wichtigen E-Book Shops! Liebe Grüße und viele Kopforgasmen wünscht, Angelika Nylone

Der Farbige von der Kontaktanzeige…


Ich persönlich glaube, dass so ziemlich jede Frau hier in Europa in Ihrer Fantasie schon mindestens einmal etwas mit einem Farbigen hatte. Uns geht es da ganz ähnlich wie den Männern mit den Asiatinnen. Für mich persönlich strahlen farbige Männer eine enorme Libido aus, urgewaltlich und hemmungslos. Außerdem gibt es immer wieder Gerüchte, wonach diese Männer durchschnittlich einfach besser bestückt sein sollen wie ihre europäischen Kollegen. Eine gleich vorweg: Ich bin nicht rassistisch, im Gegenteil, ich empfinde alle Menschen dieser Welt als gleichwertig und gleichgestellt. Ich sage nur, dass ich die Optik und den Körperbau von farbigen Männern einfach extrem erregend und sexy finde. Daher auch meine Fantasie ...

Fröhliches Gelächter drang vom Wohnzimmer zu mir und meiner Freundin in die Küche. Der Freundinnenabend bei mir Zuhause nahm schon seit einigen Stunden seinen Lauf und wir alle genossen die ungezwungene Atmosphäre. Ich richtete mit Britta den Heringssalat, den ich für den Mitternachtssnack vorbereitet hatte, als Britta plötzlich sagte: „Ich habe gestern mit einem Farbigen geschlafen“. Verwirrt hielt ich beim Brotscheiden inne und schaute sie an. „Und es war der Hammer“, sagte sie komplett ohne entschuldigende Einleitung. Fast wäre mir das Messer aus der Hand gerutscht. Völlig überrumpelt stammelte ich: „Aber, Peter?“ Britta und Peter hatten für mich immer eine Vorzeigebeziehung geführt. Glücklich, ehrlich und nach ihren Erzählungen auch erfüllend. Die Beichte war für mich ein Schock. „Peter weiß nichts davon. Mir ist das einfach so passiert.“ „Wie passiert?“ „Naja, ich habe ihn kennengelernt, ich fühlte mich erotisch zu ihm hingezogen und dann ist es eben passiert.“ Noch verwirrter fragte ich nach: „Und wann, wo?“ Ich ahnte bereits, worauf das hinauslief, hörte aber trotzdem weiter gespannt zu. „Naja, ich habe ihn eingeladen, als Peter auf Dienstreise war. Mit dem Vorwand, mir ein paar Möbelpakete in die Wohnung zu tragen.“ Sie machte eine kurze Pause und schien in Erinnerungen gefangen zu sein. „Ja und?“, fragte ich nach, als mir die Pause zu lang wurde. „Naja, er hat mir geholfen, die Kommode aufzubauen. Dabei sind wir uns näher gekommen und dann, naja, Du weißt schon“ „Nein, weiß ich nicht“, sagte ich. „Naja, wir haben halt gefickt. Und es war großartig und unglaublich geil. Ich kam mindestens zehnmal“, sagte sie abschließend. „Ach so, dann habt ihr also gefickt“, sagte ich atemlos irgendwo zwischen schockiert und erregt. Schockiert davon, dass gerade Britta so etwas passierte, erregt bei dem Gedanken daran, dass ich so etwas vielleicht auch erleben konnte. „Aber das muss unser Geheimnis bleiben“, hörte ich Britta sagen, und ich versprach es. Es würde auf immer unser beider Geheimnis bleiben.

Als wir dann ins Wohnzimmer zurückkamen war der Abend in vollem Gange, die Mädels tratschten über Männer, Sex und Beziehungen. Ich war an diesem Abend nur mehr halb bei der Sache, immer noch gefesselt von der Beichte meiner Freundin. Am nächsten Morgen fasste ich, nachdem mit das Thema die ganze Nacht in meinen Träumen beschäftigt hatte, einen Entschluss. Zielstrebig fuhr ich meinen Laptop hoch und suchte einschlägige Kontaktseiten heraus. Auf zwei der ansprechendsten Seiten eröffnete ich ein Profil, lud Fotos von einigen meiner Körperteile hoch und schrieb im Text, dass ich ausschließlich an Treffen mit farbigen Männern interessiert wäre. Kaum war die Profilerstellung abgeschlossen, als schon die ersten Antworten sich mit einem fröhlichen Klingeln in meinem Postfach ankündigten.

Ich war von der Resonanz überwältigt. In der ersten Stunde bekam ich auf die beiden Anzeigen mehr als 250 Antworten. Um nicht in der Flut der Antworten unterzugehen deaktivierte ich die Anzeigen wieder und langsam kehrte wieder Ruhe in meinem Postfach ein. Ich arbeitete jede Antwort erst einmal oberflächlich durch und konnte so schon fast 95 Prozent davon löschen. Bei einer weiteren Durchsicht engte sich der Kreis dann auf drei Antworten ein, die mir am vielversprechendsten vorkamen. Ich schrieb jeweils meine Antwort, worauf die letzten beiden Kandidaten auch ausgemustert werden konnten. Der glückliche Gewinner meines persönlichen Castings war Dwain, 32 Jahre alt und sein Profil beherbergte sehr vielversprechende Fotos. Wir schrieben uns unzählige Mails, wobei ich sehr klar zur Sprache brachte, dass ich nicht an einer Beziehung interessiert sei und ich vorhatte, dass alles hier auf ein einmaliges Erlebnis zu beschränken. Er akzeptiere alle meine Bedingungen und schrieb dennoch immer fröhlich und aufgeschlossen zurück, was mir sehr gut gefiel. Bis dann unweigerlich die Frage kam, wann ich denn mein Erlebnis geplant hätte. Heute Abend, war meine lapidare Antwort darauf, denn Geduld gehört nicht zu meinem großen Charakterstärken.

Ich dachte schon, ich hätte ihn mit meiner forschen und fordernden Art verschrocken, denn der Mailfluss wurde von ihm für etwa eine Stunde unterbrochen, aber dann kam die überraschende Antwort: „Liebe Angelika, Ich war so frei und habe für heute Abend ein schönes Zimmer in einem Hotel gebucht, samt Romantikpaket. Ich würde mich freuen, wenn ich dich um 20 Uhr in der Hotellobby begrüßen dürfte. Wir werden ein sehr gutes Candlelight-Dinner genießen wo wir beide die Möglichkeit haben werden, das Treffen zu jedem Zeitpunkt abzubrechen. Für den Fall der Fälle ist das Zimmer im Anschluss reserviert. Um keine unangenehmen Blicke auf uns zu ziehen habe ich gesagt, dass wir unseren 5. Jahrestag feiern. Ich werde pünktlich da sein und mit einer roten Rose auf Dich warten. Liebe Grüße, Dwain!“ Ich war sprachlos und überwältigt. Atemlos tippte ich rasch die Antwort: „Lieber Dwain, vielen Dank für Deine Mühe, ich werde um 20 Uhr im Hotel sein. Liebe Grüße, Angelika!“ Der Tag verlief quälend langsam und schon um 18 Uhr zog ich mich ins Bad zurück, um ausgiebig zu baden und mich fertig zu machen.

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