Buch lesen: "My Little Pony - Equestria Girls - Überall Magie"
Perdita Finn
My Little Pony - Equestria Girls - Überall Magie
Übersezt von Sarah Stonso
Saga
My Little Pony - Equestria Girls - Überall Magie übersetzt aus dem Englischen von Sarah Stonso
nach
My Little Pony - Equestria Girls - Magic, magic everywhere

HASBRO und das Logo MY LITTLE PONY, EQUESTRIA GIRLS sowie alle dazugehörenden Charaktere sind Markenzeichen von Hasbro und werden mit Zustimmung verwendet. © 2020 Hasbro. Alle Rechte vorbehalten.
ISBN: 9788726220629
1. E-Book-Ausgabe, 2020
Format: EPUB 3.0
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Für meine eigenen magischen Freundinnen …
Denise, Marijo, Bev, Lynn, Priscilla, Susan und Linda.
Kapitel 1 – Schimmern und Zittern
Sunset Shimmer saß vor der Canterlot High und schrieb in ihr Tagebuch. Sie hatte Prinzessin Twilight Sparkle so viel zu erzählen. Aber nur mithilfe ihres magischen Buches konnte sie Nachrichten aus ihrer normalen Welt der Canterlot High in das magische Reich Equestria schicken. Sunset Shimmer seufzte. Sie brauchte einen Rat von ihrer Freundin, denn sie war besorgt.
Liebe Prinzessin, schrieb sie, ich kann mich auf nichts mehr konzentrieren und muss ständig an unsere neuen Kräfte denken und an die Magie, die in dieser Welt existiert. Es ist alles so angsteinflößend und doch aufregend zugleich.
Sunset Shimmer berührte die glitzernde Geode, die an einer Kette um ihren Hals hing. Sie stammte aus einer Kristallhöhle, welche die Mädchen in der Nähe von Camp Everfree entdeckt hatten. Jedes der Mädchen trug nun ihre Geode – und die Kristalle schienen ihnen Kräfte zu verleihen, die sie zuvor nicht besessen hatten. Sunset Shimmer war davon überzeugt, dass die Magie irgendwie aus Equestria in ihre Welt sickerte. Aber wie? Wieso? Und was sollten sie damit anfangen?
Wie können wir uns darauf vorbereiten?, fragte sie ihre Freundin. Wann wird die Magie wieder auftauchen? Du verstehst sicher mein Problem. Ich mache mir große Sorgen, selbst wenn bisher gar nichts passiert ist. Da du die Last von ganz Equestria auf deinen Schultern trägst, hast du sicher einen Rat, wie ...
Sie blätterte die Seite um – doch sie war am Ende ihres Tagebuches angekommen. Sie hatte alle Seite beschrieben! „Oh, nein, nein, nein, nein!“ Sie schnappte nach Luft.
„Was ist denn los, Sunset Shimmer?“ Es war Pinkie Pie. Sie und die anderen Mädchen trugen Eimer und Schwämme zum Parkplatz hinüber. Sie hatten eine Autowaschaktion organisiert, um Geld für die Reparaturen im Camp Everfree zu sammeln. Die Mädchen hatten zwar verhindert, dass das Camp verkauft werden musste, aber jetzt mussten sie einen Weg finden, all das zu bezahlen, was zu reparieren war. Sie waren fest dazu entschlossen, auch wenn es viel Arbeit für sie bedeutete.
„Ich habe nur keine freien Seiten mehr in meinem Tagebuch, das ist alles“, ärgerte Sunset sich. Sie stand kurz davor, in Tränen auszubrechen.
„Entspann dich, SunShim“, sagte Rainbow Dash und klopfte ihr auf den Rücken.
„Wer ist SunShim?“, fragte Fluttershy.
„Das ist mein neuer Spitzname für Sunset Shimmer. Den habe ich mir gerade ausgedacht!“
Twilight Sparkle runzelte die Stirn. Sie hatte ein besonders gutes Gespür für die Gefühle anderer und bemerkte, dass ihre Freundin aufgewühlter war, als sie es zeigte. „Dich sorgt mehr als nur dein Tagebuch, nicht wahr, Sunset Shimmer?“
Sunset Shimmer zuckte mit den Achseln. Sie wollte nicht, dass die anderen sich Sorgen machten.
„Komm schon!“, lachte Pinkie Pie so fröhlich wie immer. „Erzähl uns von deinen Sorgen. Das beruhigt vielleicht deine gestressten Nerven.“
Sunset sah die Mädchen an, die in den Startlöchern für die große Autowaschaktion standen. „Ich will euch den Spaß an diesem tollen Event nicht verderben …“
„Ich sagte, spuck’s schon aus, SunShim!“, befahl ihr Pinkie Pie kichernd.
„Okay, okay.“ Sunset Shimmer lächelte sie an. „Es ist nur so, dass es hier in Sachen Magie sehr still war.“
„Und wieso ist das jetzt etwas Schlechtes?“ Rarity hatte viel mehr Freude daran, wieder Modenschauen zu planen, als ihre Freundinnen vor wildgewordenen Ranken zu retten, so wie sie es im Camp machen musste, als die mächtige Gaia Everfree die Kontrolle über Gloriosa Daisy übernommen hatte.
Sunset Shimmer blickte hinauf in den strahlend blauen Himmel. Schüler liefen über die Stufen zur Canterlot High und eilten in ihren Unterricht. Ihre Freundinnen sahen fröhlich und glücklich aus.
Trotzdem fiel ihr Blick auf die Kristallgeoden, die alle Mädchen um den Hals trugen. Sie hatten sie in der Kristallhöhle in der Nähe vom Camp Everfree gefunden. Die Geoden verliehen den Mädchen besondere magische Fähigkeiten – von der Fähigkeit, superschnell rennen zu können wie Rainbow Dash bis hin zur Macht, glitzernde Wolken aus Streuseln zu erschaffen wie Pinkie Pie. Aber wie waren die Geoden verzaubert worden? Das machte Sunset Shimmer große Sorgen. Magie sickerte aus Equestria in ihre Welt – und auch wenn sie ihre eigenen neuen Kräfte kontrollieren konnten, was, wenn Magie in die Hände von jemandem geriet, der es nicht konnte?
„Es ist einfach so, dass ich die Ruhe nicht genießen kann, weil ich mir ständig Sorgen darüber mache, was passiert, wenn es nicht mehr so ruhig ist.“
Fluttershy lächelte nervös. „Es wird wieder unruhig?“
Sunset Shimmer seufzte. „Seht ihr? Genau das meine ich. Ich sollte so etwas jetzt gerade nicht mal denken. Und das solltet ihr auch nicht.“
Pinkie Pie ließ ihren Eimer fallen und Wasser spritzte umher. Sie riss die Augen weit auf und starrte auf das magische Tagebuch. „Sieh nur! Prinzessin Twilight schreibt dir zurück!“ Ein wirbelndes Gekritzel an Worten erschien auf der Rückseite des Tagebuches. Pinkie Pie kicherte. „Sunset bekommt eine Equestrinachricht!“
„Was schreibt sie?“, fragte Applejack neugierig.
Sunset Shimmer war erstaunt. Das hatte sie nicht erwartet. Überhaupt nicht. Es waren großartige Neuigkeiten. „Prinzessin Twilight will, dass ich nach Equestria komme“, erzählte sie den anderen.
Sie starrten sie an. Das war eine Überraschung.
„Aber was ist mit unserer Autowaschaktion?“, fragte Pinkie Pie.
„Ich bin sicher, die Prinzessin hat dafür Verständnis, wenn ich euch zuerst helfe“, antwortete Sunset Shimmer. „Schließlich machen gute Freunde das so.“
Aber wieso brauchte die Prinzessin sie in Equestria? Stimmte doch irgendetwas nicht?
Kapitel 2 – Spritzer und Schaumblasen
Überall auf dem Parkplatz lagen Eimer voll Seifenwasser und Schläuche herum und an der Rückwand der Schule hing ein großes Schild. Die Mädchen wuschen gerade einen alten, verdellten Truck.
„Nach rechts! Nach rechts! Nach links! Nach links!“, sang Pinkie Pie, während die Mädchen den Wagen mit ihren Bürsten schrubbten.
„Jetzt hoch! Jetzt hoch! Und runter und herum! Wascht den Wagen mit voller Kraft!“ Pinkie Pie wirbelte herum und lachte vor Freude.
Rainbow Dash sauste von einem Wagen zum nächsten, polierte und putzte jeden einzelnen. Fluttershy und Rarity staubsaugten sorgfältig die Innenräume der Wagen. Applejack schleppte mit Vergnügen einen Eimer mit Seifenwasser nach dem anderen zu den Mädchen. Sunset Shimmer achtete darauf, dass jedes vorbeifahrende Auto anhielt und gewaschen wurde und Twilight verlieh jedem Wagen ihren ganz besonderen Glanz und Glitzer.
Die Geoden an ihren Ketten leuchteten, aber die Mädchen benutzen ihre Magie gar nicht. Sie hatten genug Erfahrung mit Magie, um zu wissen, dass man sie vorsichtig einsetzen sollte. Sie konnte leicht außer Kontrolle geraten – was in der Vergangenheit auch schon geschehen war.
Die Mädchen traten einen Schritt zurück und begutachteten ihr Werk. Rainbow Dash klopfte ans Fenster und Big Mac ließ es hinunter. Er gab Rainbow Dash ein paar Dollar.
„Danke!“, sagte Rainbow Dash. Sie zählte die Scheine und der Wagen sauste davon. „Klasse! Nur Bares ist Wahres!“
„Juhuu!“, jubelte Pinkie Pie und schlug mit Rainbow Dash ein, die das Geld in eine pinke Geldkassette legte. Sie hatten an dem Nachmittag viel zu tun.
Rarity war müde. Sie wischte sich etwas Schaum von der Stirn. „Igitt. Wie wär’s mit einer kleinen Pause? Der Sonnenschein und die Seife haben meine Frisur ordentlich verwüstet.“ Rarity hatte überlegt, ob sie ihr Diamantenschild als Schutz für ihre Kleidung benutzen sollte, aber es schien ihr keine gute Idee zu sein. Die Diamantkuppel war nur für Notfälle. Und sollte man bei einer Autowaschaktion nicht eh voller Schaum sein? Sie schnappte sich ein paar Limos aus der Kühlbox und reichte sie den Mädchen.
Rainbow nahm einen großen Schluck. „Hey, hat jemand Twilight gesehen?“
„Ich bin hier!“, rief Twilight, die auf dem Bordstein saß. Sie tippte Zahlen in ihren Taschenrechner ein. „Ich wollte nur nochmal die Zahlen durchgehen.“
„Haben wir genug Geld für die Reparaturen in Camp Everfree gesammelt?“, fragte Sunset Shimmer.
Twilight rückte ihre Brille zurecht. „Wir haben nur die Hälfte zusammen. Ich habe das Geld viermal gezählt, um ganz sicher zu gehen.“
Es war, als hätte sich die Sonne hinter einer Wolke versteckt. Die Mädchen zogen lange Gesichter. Sie hatten so hart gearbeitet.
„Hey, schon in Ordnung“, sagte Applejack und versuchte, das Positive daran zu sehen. „Wir können einfach noch mehr Wagen waschen. Irgendwen haben wir bestimmt noch übersehen.“
Die Mädchen ließen ihre Blicke über den leeren Parkplatz schweifen. Alle Wagen waren verschwunden. Sie hatten sie alle gewaschen.
„Ich glaube, wir müssen uns einen neuen Plan einfallen lassen“, schlug Sunset Shimmer vor. Vielleicht hatte die Prinzessin einen Vorschlag für sie, wenn sie sie in Equestria besuchen ging.
„Aber uns läuft die Zeit davon!“, sagte Rainbow Dash besorgt. „Das Geld ist nächste Woche fällig. Pinkie Pie hat schon einen Kuchenbasar veranstaltet. Twilight und Fluttershy haben einen Tag auf Hunde aufgepasst und wir haben diese Autowaschaktion durchgeführt.“
„Wie können wir denn noch Geld sammeln?“, fragte sich Fluttershy laut.
„Ich habe dem Regisseur der Daring Do-Filme geschrieben“, erzählte Rainbow Dash. „Er war auch im Camp Everfree und ich dachte, er könnte uns helfen. Aber ich habe keine Antwort von ihm erhalten.“
Die Mädchen blickten traurig drein.
„Keine Sorge, ihr Lieben“, verkündete Rarity entschlossen. „Jetzt bin ich an der Reihe, einen Plan zu entwerfen und ich habe schon eine fantastische Idee. Das wird die gewinnbringendste Spendenaktion von allen! Ein Meisterwerk!“
Applejack klatschte aufgeregt in die Hände. „Na, das hört sich gut an! Was hast du für eine Idee?“
„Kommt heute Nachmittag in den Musikraum und ich erkläre euch alles“, sagte Rarity und lächelte geheimnisvoll.
„Bis dahin habe ich noch Zeit, mit der Prinzessin zu sprechen!“, sagte Sunset Shimmer.
„Ganz genau.“ Twilight Sparkle nickte zustimmend.
Die Mädchen liefen los, um sich umzuziehen. Gott sei Dank hatten sie Rarity! Jetzt würden sie Camp Everfree ganz bestimmt retten. Die einzige, die allerdings gar nicht glücklich aussah, war Rarity selbst. Auch nachdem alle fort waren, stand sie noch wie angewurzelt auf dem Parkplatz. Ihr Lächeln war verschwunden. Stattdessen wirkte sie eher panisch.
Spike, Twilight Sparkles sprechender Hund, sah zu ihr auf. „Du hast gar keine Idee, oder?“
„Woher weißt du das?“, fragte Rarity. Sie stand kurz davor, in Tränen auszubrechen. Alle anderen hatten so tolle Spendenaktionen organisiert, dass sie auch einen Beitrag leisten wollte. Wirklich. Aber was konnte sie nur tun, um genug Geld für die Rettung von Camp Everfree zu sammeln? Sie hatte keine Ahnung.
Kapitel 3 – Glimmer und Glitzer
Sunset Shimmer näherte sich der Wondercolt-Statue. Seit ihrem letzten Besuch in Equestria war viel Zeit vergangen. Ängstlich berührte sie den harten Huf des Hengstes. Ihre Hand durchdrang den Stein und verschwand.
Sunset Shimmer schloss die Augen. Sie atmete tief ein – und sprang. Es war wie die Fahrt auf einer Achterbahn, die immer wieder hoch und runter und rundherum sauste. Sie drehte und wendete sich, machte Vorwärts- und Rückwärtssaltos. Kurze Zeit später schoss sie aus einem Spiegel heraus. Sie rutschte über den glänzenden Marmorboden und landete in einem Bücherregal auf der anderen Seite des Raumes. Sie befand sich in der Bibliothek von Prinzessin Twilights Schloss der Freundschaft.
Sie schüttelte sich. Ihre Ohren und ihr Schweif juckten. Sie war wieder ein Pony, aber ihr war noch zu schwindelig, um aufzustehen. Sie stöhnte.
Das sanfte Gesicht eines freundlichen Ponys beugte sich über sie. Sunset Shimmer blinzelte und versuchte, ihre Augen dazu zu bringen, zu fokussieren. „Prinzessin Twilight? Bist du das?“, fragte sie.
„Nein!“, sagte eine Stimme. „Ich bin Starlight Glimmer.“
Sunset Shimmer stellte sich wankend auf ihre vier Hufe.
„Woah“, murmelte sie. „Nach all der Zeit fühlt sich das sehr seltsam an.“ Sie war es nicht mehr gewohnt, vier Beine zu haben.
Sie blickte auf das kecke lilafarbene Pony, das vor ihr stand. „Starlight Glimmer“, erinnerte sie sich. „Du bist Twilights Schülerin, richtig?“
„Ja.“ Starlight Glimmer nickte. „Ich soll dir das von ihr geben.“
Ein Tagebuch schwebte durch die Luft auf Sunset Shimmer zu.
„Sie hätte es dir gern selbst gegeben.“, erklärte Starlight Glimmer.
„Aber ich bin zu spät gekommen!“, erkannte Sunset Shimmer.
„Nein, nein, nein“, versicherte Starlight Glimmer ihr eilig. „Sie versteht, dass du zuerst deinen Freundinnen bei der Spendenaktion helfen musstest, aber sie wurde zu einem dringenden Freundschaftsproblem außerhalb der Stadt gerufen. Das passiert hier oft.“
Sunset Shimmer seufzte. „Dann werde ich sie heute wahrscheinlich nicht sehen?“
Starlight Glimmer schüttelte entschuldigend den Kopf. „Tut mir leid. Sie hat mir nur gesagt, dass ich dir das Tagebuch geben soll.“
Sunset Shimmer hielt es in ihrem Huf. Sie war erleichtert, dass sie jetzt wieder Kontakt mit der Prinzessin aufnehmen konnte. Dennoch hatte sie wirklich gehofft, sie zu treffen. „Dann, ähm, schätze ich, gehe ich jetzt wieder zurück.“ Sie drehte sich zum Spiegel um und bereitete sich darauf vor, wieder das Portal zu betreten.
Sie setzte mit einem Bein zum Sprung an, als Starlight Glimmer sie zurückhielt. „Wie ist es dort so?“
Sunset Shimmer wirbelte glücklich herum. Auf Starlight Glimmers Gesicht erkannte sie einen Ausdruck von großem Interesse.
„Es ist sehr anders“, erklärte Sunset Shimmer ihr. „Und gleichzeitig auch wieder gar nicht so anders. Es ist irgendwie schwer zu erklären.“
„Ich schätze, man muss dort gewesen sein, um es zu verstehen, oder?“ Starlight Glimmer warf einen verstohlenen Blick auf den Spiegel. „Ich, äh, nehme nicht an …“
Sunset Shimmer verstand plötzlich, dass Starlight gern mit ihr die Canterlot High besuchen wollte! „Glaubst du, dass Twilight Sparkle wirklich damit einverstanden wäre?“
Starlight Glimmer zuckte mit den Achseln. „Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, dass sie nicht damit einverstanden wäre.“
„Das ist kein wirklich überzeugendes Argument“, bemerkte Sunset Shimmer. Sie wollte keinen Ärger mit der Prinzessin bekommen.
Aber Starlight bot ihr schnell eine Erklärung. „Sie will, dass ich so viel wie möglich über Freundschaft lerne. Und wenn ich nur hier im Schloss herumhänge, erfahre ich nicht gerade viel darüber.“
Sunset Shimmer dachte über dieses Argument nach. Sie hatte recht. Schließlich besagte keine Regel, dass Ponys die Canterlot High nicht besuchen durften. Und sie dachte auch nicht, dass es unangenehme Begegnungen mit Starlight Glimmers menschlichem Gegenpart geben würde. „Ich habe dich in unserer Welt noch nie gesehen“, sagte sie. „Also, stehen die Chance gut, dass du dir selbst nicht über den Weg läufst ...“
„Das hört man auch nicht alle Tage!“, unterbrach Starlight Glimmer sie und lachte.
Was konnte schon schiefgehen? Sunset Shimmer bemühte sich sehr, verantwortungsvoll zu handeln. Aber es konnte ja auch nicht schaden, jemanden aus Equestria bei sich zu haben. „Verhalt dich unauffällig“, sagte sie zu Starlight Glimmer. „Versuch, nicht zu viel Aufmerksamkeit auf dich zu ziehen.“
„Du wirst kaum merken, dass ich da bin!“, rief Starlight Glimmer aufgeregt. Sie würde zur Canterlot High gehen. Sie wusste es.
„Dich meinen Freundinnen vorzustellen, wird für ein wenig Ablenkung sorgen“, merkte Sunset Shimmer an.
„Aber du wirst auch merken, dass ich da bin und das lenkt dich dann von den Dingen ab, die dir Sorgen bereiten.“ Starlight Glimmer wollte es Sunset Shimmer unbedingt rechtmachen. Wenn Sunset doch nur endlich einwilligen würde. „Also?“, fragte sie erwartungsvoll. „Was sagst du? Darf ich dich begleiten?“
Oh, Sunset Shimmer wünschte sich, sie hätte Twilight Sparkle nicht verpasst. Was sollte sie nur tun? War es in Ordnung? Sie wusste es einfach nicht.
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