Umfang 240 seiten
Über das Buch
"Entpersönlichung" von Ricarda Huch ist ein bedeutendes Werk der deutschen Literatur, das sich intensiv mit dem Thema der menschlichen Identität und ihrer Auflösung beschäftigt. In diesem philosophisch tiefgründigen und psychologisch dichten Buch untersucht Huch die Entfremdung des Individuums von sich selbst und der Welt. Dabei beleuchtet sie, wie äußere Umstände und innere Konflikte zur Erosion der Persönlichkeit führen können. Huch, eine der herausragendsten Autorinnen des frühen 20. Jahrhunderts, nutzt ihre präzise Sprache, um die Zerrissenheit und das Ringen der Menschen in einer sich rasant verändernden Welt zu verdeutlichen. «Entpersönlichung» ist nicht nur ein literarisches Meisterwerk, sondern auch eine reflektierende Auseinandersetzung mit den sozialen und politischen Umwälzungen der Zeit, in der es entstanden ist. In einer Epoche, in der Themen wie Identität, Selbstbestimmung und die Beziehung des Individuums zur Gesellschaft hochaktuell sind, bleibt dieses Buch von besonderer Relevanz. Huchs Scharfsinn und ihre Fähigkeit, zeitlose menschliche Probleme darzustellen, machen Entpersönlichung zu einem unverzichtbaren Werk der deutschsprachigen Literatur.