Buch lesen: "Bären vor dem Frühstück - Erzählungen"
Lothar Streblow
Bären vor dem Frühstück – Erzählungen
SAGA Egmont
Bären vor dem Frühstück – Erzählungen
Copyright © 1979, 2018 Lothar Streblow und Lindhardt og Ringhof Forlag A/S
All rights reserved
ISBN: 9788726032215
1. Ebook-Auflage, 2018
Format: EPUB 3.0
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Absprache mit Lindhardt og Ringhof gestattet.
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Für Nole und Nick,
meine beiden Gefährten
Alles wegen einer Schildkröte
In unserm Camp, tief im Süden Jugoslawiens, gab es etliche Schildkröten. Eine gehörte dem Österreicher über uns auf der Steinterrasse. Er hatte sie aus Mazedonien, vom Ohrid-See. Und er erzählte überall herum, wie er sie gefangen hatte. Es muß sehr aufregend gewesen sein. Und er zeigte sie jedem: ein stattliches Tier mit gutgezeichnetem Panzer. Aber hier hatte er noch keine erwischt. Nur gesehen hatte er welche, sagte er. Und Kees, der dicke Holländer mit dem Zirkuszelt, hatte drei, zwei große und eine kleinere. Er hatte sie hier in Montenegro gefangen, ganz in der Nähe des Camps, in den Bergen oberhalb der Küste, im Dickicht. Und er sagte, es sei ganz leicht, man müsse nur Glück haben.
Nicolas hatte das gehört, das mit dem Glück. Seitdem ließ er Kees keine Ruhe mehr. Der kleine Bursche wollte alles ganz genau wissen. Und Kees gab in seinem hartklingenden Deutsch geduldig Auskunft: über die Begleitumstände des Fangs über Uhrzeit und Wetter, Anmarschweg und Fundstelle. Er wiederholte es wunschgemäß immer wieder. Man hätte fast eine Gebrauchsanweisung daraus ableiten können. Fast! Das Dumme war nur, daß bei allen drei seiner Schildkröten die Begleitumstände des Fangs völlig verschieden waren. Eine Art Regel ließ sich also absolut nicht erkennen. »Leider«, meinte Nicolas.
Kees lächelte mitfühlend. Er wollte ihm sogar eine von seinen schenken. Aber Nicolas wollte nicht, er wollte eine selbstgefangene. Dann führte Kees seine Prachtexemplare vor. Es waren wirklich Prachtexemplare: die beiden großen mit ihren knapp zwanzig Zentimeter Länge und die kleine, deren Panzer noch ziemlich weich war. Aber alle drei waren quicklebendig, äußerst neugierig und sehr gefräßig. Und sie fraßen mit genüßlichem Schmatzen: Maulbeeren und frische Feigen, Tomaten und Haferflocken mit Milch. Wenn die Großen satt waren, gaben sie behaglich tiefe Quakgeräusche von sich und gähnten. Nur die Kleine quakte nicht. Sie hatte noch ihre Babystimme. Das klang drollig, wie das zarte Piepen eines Vogels. Nicolas war kaum noch wegzubringen.
Allmählich wurde er ganz verrückt nach Schildkröten. Und wir mit. Wir mußten unbedingt eine haben. Aber wie? Mit den Gebrauchsanweisungen von Kees ließ sich nicht viel anfangen. Und auch der freundliche alte Serbe von der Verwaltung des Camps gab nicht gerade eine präzise Auskunft. Der meinte philosophisch: Schildkröten sucht man nicht, man findet sie. Und wir sollten auf die Schlangen aufpassen.
Das mit den Schlangen wußten wir. Nicolas fand das spannend. Er hatte keine Angst vor Schlangen. Wir allerdings fanden sie unangenehm: weil man nie genau wußte, woran man mit ihnen war. Es gab eine Menge giftige hier. Und wenn man Schildkröten suchte, mußte man auf Schlangen stoßen. Es gab viel mehr Schlangen als Schildkröten, ein paar Dutzend Sorten. Und unverschämt waren die Viecher! Der Engländer neben uns hatte eines Tages sogar eine im Zelt, unter dem Schlafsack. Er hatte sich genau daraufgelegt und dann gebrüllt wie am Spieß. Kreidebleich war er aus dem Zelt gekommen. Dann hatten wir die Schlange herausgeholt, mit Knüppeln und Stangen: ein Mordsvieh, armdick und fast zwei Meter lang. Aber sie war nicht giftig, sagte der alte Serbe, nur schön groß.
Daß Schildkröten in Zelte kriechen, hatte noch keiner gehört. So was machen sie wohl auch nicht. Schildkröten muß man suchen.
Wir suchten ein paar Wochen, nicht gerade jeden Tag, aber immer wieder. Morgens gingen wir und gegen Abend, wenn die Schildkröten ihr Futter suchen; tagsüber dösen sie irgendwo versteckt im Schatten grünen Dickichts und rühren sich kaum von der Stelle. Wir trugen lange Jeans und derbe Strümpfe, als Schutz gegen Schlangenbisse. Auch hatte ich mir einen dicken Knüppel gemacht, eine Art behelfsmäßigen Schlangenverscheucher, um damit auf den Boden zu klopfen, was Schlangen ja bekanntlich nicht mögen. Nicolas grinste und meinte, ich sähe gefährlich aus. Er fand mich komisch.
So stapften wir los, hinter dem Camp hinauf in die Berge, einen schmalen Trampelpfad entlang, der sich ziemlich steil den Hang hochzog. Etwa eine Stunde. Allmählich wurde der Pfad immer schlechter, war schließlich nur noch eine ausgewaschene Rinne, gefüllt mit klobigem rundgeschliffenem Geröll, bei Regen vermutlich ein Wildbach. Es war scheußlich zu gehen. Die Steine rutschten unter den Sohlen weg, und wir mußten aufpassen, daß unsere Füße nicht eingeklemmt wurden. Ein verstauchter Knöchel hätte das Ende der Schildkrötenjagd bedeutet. Vorsichtshalber stützten wir uns gegenseitig an den schwierigsten Stellen. Ein richtiger Maultierpfad! Und wir sahen auch Maultiere. Die Montenegriner benutzten sie, um zu ihren am Hang verstreuten Oliven- und Feigenplantagen zu kommen. Sie lächelten freundlich und grüßten, aber sie liefen neben ihren Tieren, in Sandalen mit Lederriemen. Die Maultiere nickten beim Gehen rhythmisch mit den Köpfen. Das sah hübsch aus. Sie liefen wie auf einem Promenadenweg. Maultier müßte man sein, oder wenigstens eins haben. Aber wir hatten nur unsere Füße zum Klettern. Es war heiß, und der Schweiß lief uns in den Kragen. Wir stöhnten.
Plötzlich schrie Nicolas: »Ein Krokodil! Paps! Ein Krokodil! Ein kleines Krokodil!«
Aufgeregt zeigte er auf einen massigen Geröllbrocken am Rand des Pfads. Da saß etwas. Aber es war natürlich kein Krokodil. Wo sollte das auch herkommen, hier oben in den Bergen. Es war eine Eidechse, eine schillernd grüne Smaragdeidechse von riesigen Ausmaßen, ungefähr einen halben Meter lang, flach und ziemlich breit. Wie sie da auf dem heißen Stein in der Sonne lag, konnte man sie auf den ersten Blick gut für so was wie ein junges Krokodil halten.
Sie blieb seelenruhig sitzen, bis wir ganz dicht vor ihr standen. Es war ein wunderschönes Tier. Ich hielt sie schon für tot. Da machte Nicolas eine hastige Bewegung, und weg war sie. Wie ein grünschillernder Blitz verschwand sie zwischen dem Geröll.
Nicolas wollte hinterher. Und ehe ich den Mund aufmachen konnte, tat er es auch, sprang einfach mitten hinein in die Wildnis voller Schlangen und sonstiger unheimlicher Viecher. Ihm schien das nichts auszumachen. Oder er hatte es in seinem Eifer glatt vergessen. Jedenfalls war er verschwunden, genau wie die Eidechse.
Nole rief. Sie war in Sorge, wie alle Mammis. Verständlich. Und auch mir wurde etwas mulmig. Wenn er nun einer dösenden Schlange auf den Schwanz trat? Nicht auszudenken!
Wir riefen beide. Aber der Bengel kam natürlich nicht. Also kletterten wir ihm nach. Nur war das für uns etwas schwieriger. Der kleine Kerl flitzte behende durch das Gestrüpp, wo wir uns mühsam hindurchwinden mußten. Ich brüllte, er solle warten. Doch er meinte nur: »Brüll nicht so, Paps! Du verscheuchst ja die ganzen Viecher!«
Womit er eigentlich recht hatte. Wenigstens konnten wir uns jetzt nach dem Klang seiner Stimme orientieren. Weit konnte er nicht sein. Hastig brachen wir durch das Gebüsch, kamen auf eine kleine Lichtung. Und da stand er, jenseits der geröllübersäten schrägen Fläche, und starrte fasziniert auf etwas, das wir nicht erkennen konnten. Hatte er die Eidechse? Oder? Aufatmend gingen wir näher.
Er winkte. Und als wir herankamen, flüsterte er leise: »Da! Da zwischen den Steinen, unter den Zweigen! Ich glaube, das ist was. Etwas Großes, Rundes, Dickes. Und es krabbelt!«
Ich sah nichts, außer den Steinen, und die krabbeln bekanntlich nicht. Ich knurrte irgendwas wie »blödsinniger Einfall« oder so. Aber Nicolas grinste nur. Er wußte, was er gesehen hatte. Und er war überzeugt, es sei eine Schildkröte.
Vorsichtig stocherte ich mit meinem Schlangenverscheucher zwischen dem Geröll herum. Tatsächlich, da bewegte sich etwas! Jedenfalls etwas Umfangreicheres als eine Schlange. Das konnte gut eine Schildkröte sein. Ein Witz wäre das: jagt eine Eidechse und findet eine Schildkröte. Also doch Glück! Genau wie bei Kees. Aber noch hatten wir sie nicht.
»Vielleicht sollten wir sie einkreisen«, meinte Nole vorsichtshalber.
Das mußte das Tier gehört haben. Es raschelte, ein paar Zweige vibrierten im Gebüsch. Doch der Ginster stand dicht wie eine Mauer.
Ich schlug einen Bogen, brach seitlich an einer etwas gangbareren Stelle durch das Gestrüpp. Und prallte zurück. Hier ging es fast senkrecht nach unten: ein Steilhang, gut fünfzig Meter tief, spärlich bewachsen mit zerzausten Bäumen und stachligem Grünzeug, und unten eine kleine Schlucht, eine Runse im Berg. Immerhin, mit einigem Geschick mußte man von der anderen Seite herankommen können.
Vorsichtig ließ ich mich hinab, suchte einen Halt, einen Stand für den Fuß, und krallte mich dabei oben fest. Wenn nur das Zeug hielt!
Es hielt. Langsam näherte ich mich der Stelle, wo die beiden oben stehen mußten. Ich rief leise und fragte, ob sie etwas sehen könnten von dem Tier. Sie sahen nichts. Aber ich hörte es rascheln, ziemlich dicht über meiner rechten Hand. Also mußte ich loslassen und nach oben greifen. Und unter mir der Steilhang! Mir war etwas unheimlich zumute. Meine Hand tastete weiter, immer höher, Zentimeter für Zentimeter.
Plötzlich fragte Nole: »Was treibst du da eigentlich?«
Da passierte es: Ein größerer Gegenstand rutschte seitlich neben mir nach unten. Aber nicht weit. Schon wenige Meter den Steilhang abwärts mußte er sich gefangen haben, im Gestrüpp vermutlich. War das die Schildkröte? Ich hatte nichts gesehen, nur gehört. Langsam wandte ich den Kopf und blickte nach unten. Ein seltsames Gefühl: so mit fast nichts unter den Füßen. Da raschelte es wieder über mir. Kam sie jetzt? Die Schildkröte? Oder? Ein blonder Wuschelkopf schimmerte zwischen dem Grün: mein Sohn.
»Zurück!« brüllte ich entsetzt.
Aber er grinste nur. »Hast du sie?« fragte er scheinheilig. Und zu Nole: »Paps macht Klimmzug. «
Irgend etwas mußte ich tun. Schließlich konnte ich nicht ewig so über dem Steilhang hängenbleiben. Und falls es wirklich eine Schildkröte gewesen sein sollte — oben war sie jetzt nicht mehr. Also unten! Ich mußte hinunter, wenigstens ein Stück, ein kleines Stück nur.
Mein Fuß tastete ins Leere, fand nichts. Kein Halt in erreichbarer Nähe. Plötzlich glitt meine rechte Hand ab, löste sich von den nachgebenden Zweigen. Ich rutschte, rutschte auf dem Bauch abwärts. Spitzes Gestein zerkratzte meine Haut, irgendwo platzte eine Naht. Dann verfing sich mein rechter Fuß. Ich stand wieder, stand auf einem Bein, die Hände krampfhaft gegen den Steilhang gedrückt. Und ich schnaufte.
»Prima, Paps«, rief Nicolas. »Schieb deinen Fuß nach links, da ist ein Grasbatzen! «
Ich tat es.
»Noch ein Stückchen«, dirigierte er. »Und noch ein Stückchen. Hast du?«
Ich hatte, dank der präzisen Hilfe meines Sohnes. Erschöpft sah ich auf. Nole schüttelte den Kopf. Vermutlich machte ich eine ziemlich komische Figur.
Der Aufstieg ging leichter, als ich befürchtet hatte. Ich kroch einfach auf dem Bauch, griff nach allem, was irgendwie Halt versprach, und sicherte mich vorher mit den Füßen ab. So gewann ich langsam an Boden und näherte mich allmählich wieder meinem Ausgangspunkt. Nole hielt mir die Hand entgegen und zog. Dann stand ich endlich oben, zerkratzt und zerschunden und ohne Beute. Die beiden lächelten etwas zweideutig, sagten aber nichts. Und schweigend gingen wir zurück zu dem Maultierpfad.
Ich setzte mich auf einen Geröllbrocken. Es tat gut, jetzt eine Pause einzulegen. Die Sonne stand inzwischen schon ziemlich hoch, und die Steine warfen die Hitze kraftvoll zurück. Über dem flachen Sandstrand unten an der Küste lag eine Flimmerschicht. Badegäste aalten sich faul unter Sonnenschirmen. Boote trieben träge auf dem spiegelglatten Meer. Es sah unwahrscheinlich blau aus, blau und durchsichtig.
Wir mußten knapp tausend Meter hoch sein. Gut fünfhundert Meter waren es noch bis zum Kamm des Bergrückens, der nach oben zu immer steiler wurde. Es war ein faszinierender Blick: tiefblauer Himmel über nacktem weißem Fels, das dunkle Grün der Oliven und das hellere der Feigenbäume, wucherndes Gestrüpp an den Hängen, dazwischen strahlendgelber Ginster, baumhoch, und schneeweiße Oleanderblüten und das leuchtende Rot der Granatäpfel. Und ein Duft erfüllte die Luft! Es war überwältigend.
Nole lächelte. Sie war eine Frau, sie badete in Duft. Und Nicolas sagte ungerührt: »Aber eine Schildkröte haben wir nicht.«
Er hatte recht. Und jetzt tagsüber würden wir auch keine mehr bekommen. Sie schliefen wohl schon im Dickicht oder dösten vor sich hin. Oder sie lachten sich eins, weil wir sie nicht fanden. Dabei hatten wir noch nicht mal eine Ahnung, ob das vorhin überhaupt eine gewesen war. Und dafür dieser Aufwand! Verrückt, das Ganze.
Langsam tasteten wir uns den Maultierpfad abwärts. Das war noch unangenehmer als hinauf. Und dann sahen wir doch noch etwas: eine Schlange, ein sehr hübsches dunkelhäutiges Exemplar, ziemlich klein und vermutlich giftig. Sie lag quer über den Pfad und sonnte sich zwischen den Steinen.
»Beneidenswert«, sagte Nole. »Ich finde, wir sollten endlich an den Strand gehen.«
So verlief das noch an manchen Tagen. Zwar nicht ganz so dramatisch, aber immerhin anstrengend. Eine Schildkröte fanden wir nirgends. Nicht mal zu sehen bekamen wir eine, nur Schlangen, große und kleine und in allen möglichen Farben. Vermutlich gab es gar keine Schildkröten. Oder wir waren einfach zu ungeschickt. Oder der alte Serbe hatte recht.
Einmal bummelten wir ziemlich nichtsahnend zum Strand. Das war vom Camp aus ein ganzes Stück, an einem fast ausgetrockneten Bachbett entlang und über eine mit Büschen bestandene Wiese. Weiter links war noch ein anderes Bachbett. Ein schmales Rinnsal kristallhellen Bergwassers wand sich zwischen ausgebuchteten sumpfigen Ufern. Dort also gingen wir entlang.
Und plötzlich sahen wir sie. An der gegenüberliegenden Uferböschung bewegten sich die schlanken Halme der Sumpfgräser zwischen den Büschen, teilten sich, und ein kleiner, dunkler Gegenstand plumpste in den Bach. Und dann noch einer und noch einer. Es platschte viermal, und jedesmal spritzte das Wasser.
Als sich die Wasserfläche beruhigt hatte, sahen wir sie schwimmen: vier schwärzliche Schatten, dicht über dem Grund. Und sie schwammen schnell. Ich wollte ins Wasser, ihnen nach. Aber Nole packte meinen Arm, hielt mich zurück und zeigte auf etwas im Wasser, das aussah wie ein leicht gebogener Knüppel. Aber der Knüppel bewegte sich, wackelte mit dem Schwanz. Es war gar kein Knüppel, es war eine Schlange. Ich fluchte, aber es war nicht zu ändern. Und dann waren die Schildkröten weg.
Wir guckten uns an. Ich glaube, wir machten ziemlich dumme Gesichter. Jetzt hatten wir Schildkröten gesehen. Aber es waren die falschen. Es waren Sumpfschildkröten, und mit denen konnten wir nichts anfangen.
Irgendwie hatte ich nun die Nase voll von der ganzen Sucherei. Fast jeden Tag waren wir ein paar Stunden auf Jagd gewesen nach Schidkröten, manchmal morgens und abends. Ohne jeden Erfolg. Das war auf die Dauer entmutigend. Irgend etwas mußten wir wohl falsch machen. Vielleicht bewegten wir uns nicht leise genug. Oder wir suchten an den falschen Stellen oder zur falschen Zeit. Oder die Viecher wollten uns einfach foppen.
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