Buch lesen: "Wanderführer Franken: Das Wanderbuch Franken. 53 Wanderungen in Ober-, Mittel- und Unterfranken."
Die schönsten Wanderungen
Das Wanderbuch
Franken
53 Wanderungen in Ober-, Mittel- und Unterfranken
Exklusiv für Sie als Leser:
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Inhalt
Tourenüberblick
Ein Wort zuvor
Wichtige Tipps zu den Touren in diesem Buch
Spessart, Rhön und Fränkisches Weinland
Lebensader Main
1 Von Heigenbrücken ins Aubachtal
Angelparadies Aubachseen
2 Zum Forsthaus Engländer
Gemütliche Rast
3 Auf dem Eselsweg
Wo einst Salzkarawanen unterwegs waren
4 Zum Hohe-Wart-Haus
Einkehr über dem Elsavatal
5 Von Mespelbrunn zum Echterspfahl
Sagenumwobener Grenzpfahl
6 Von Rieneck nach Gemünden
Zwischen fränkischer Saale und Sinn
7 Auf dem Abt-Degen-Steig
Steile Weinbergtreppen und Trockenmauern
8 Durch die Rücker Weinberge
Über dem Elsavatal
9 Von Retzbach nach Karlstadt
Lehrpfade und ein Kreuzweg
10 Auf dem Mainwanderweg nach Lohr
Zum Geburtsort von Schneewittchen
11 Über die Vogelsburg zum Kreuzberg
Ein Meer aus Wein
12 Über Maria im Weingarten nach Gaibach
Wallfahrtskirche, Schloss und die Verfassung
13 Von Hammelburg auf den Ofenthaler Berg
Zu den Geheimnisvollen Figuren
14 Von Bad Kissingen nach Aura
Über die Wichtelhöhlen zur Kirchenruine
15 Rund um den Kreuzberg
Wallfahrt, Wirtshaus und weite Sicht
16 Von Oberelsbach zum Steinernen Haus
Zu den Basaltsäulen
17 Durch die Kaskadenschlucht auf den Heidelstein
Zum Schwabenhimmel
Fränkische Schweiz, Frankenwald, Fichtelgebirge
Hügelige Paradiese
18 Zur Lillachquelle
Imposante Sinterstufen
19 Durch das Trubachtal
Ein Bach wächst zu einem Fluss
20 Auf das Walberla
Von der Keltenburg zur christlichen Wallfahrt
21 Auf dem Kirschenweg
Naschen am Wegesrand
22 Vom Kreuzstein zur Heroldsmühle
Durch das liebliche Leinleitertal
23 Von Streitberg zur Binghöhle
Faszinierende Unterwelt
24 Höhlentour bei der Riesenburg
Auf dem Romantischen Rundweg
25 Der Promenadenweg im Ahorntal
Spektakuläre Naturkompositionen
26 Durch das Kainachtal
Auf dem Hollfelder Gedächtnisweg
27 Von Vierzehnheiligen auf den Staffelberg
Was für ein Berg!
28 Durch das Klumpertal
Fränkische Schweiz abseits der großen Straßen
29 Durch das Püttlachtal
Über die Himmelsleiter ins Tal
30 Über dem Weiherbachstal
Aussichtsreicher Höhenweg
31 Zur Weißen Marter
Ein sehenswerter Bildstock
32 Im Veldensteiner Forst um Plech
Höhlenromantik pur
33 Im Höllental
Malerische Felsgebilde
34 Von Bad Steben zur Frankenwarte
Schöne Aussichten genießen
35 Über den Haidberg zur Saalequelle
Alexander von Humboldt war auch schon hier
36 Zum Großen Waldstein
Zeugen der Erdgeschichte
37 Auf den Ochsenkopf
Quellen und Aussichten
Mittelfranken mit Steigerwald, Frankenalb und Altmühltal
Landschaftliche Vielfalt
38 Altmühlquelle und Wildbad
An der europäischen Wasserscheide
39 Von Füttersee nach Ilmenau
Der gewaltige Eichbaum
40 Um Zell am Ebersberg
Über den Schlangenweg zum Schlossberg
41 Im Karst bei Neuhaus an der Pegnitz
Auf geologischen Spuren
42 Von Schnaittach nach Velden
Märzenbecher und Kletterfelsen
43 Von Rupprechtstegen nach Neuhaus
Auf Höhlentour in der Frankenalb
44 Von Vorra nach Hersbruck
Über dem Pegnitzknie
45 Auf dem Fränkischen Gebirgsweg
Genusstour Frankenalb
46 Um den Altmühlsee
Badefreuden im Vogelparadies
47 Im Spalter Hopfenland
Von allem etwas
48 Von Thalmässing zum Geschichtsdorf
Wanderung zu den alten Kelten
49 Zum Karlsgraben
Erinnerung an Karl den Großen
50 Die Steinerne Rinne bei Wolfsbronn
Naturwunder aus Kalktuff
51 Zu den Zwölf Aposteln
Aussichtsreiche Wanderung
52 Im Wellheimer Trockental
Wo einst die Donau floss
53 Über die Arnsberger Leite
Zwischen Blütenpracht und Schmetterlingen
Zugabe
Register
Impressum

27 Von Vierzehnheiligen auf den Staffelberg

16 Von Oberelsbach zum Steinernen Haus

18 Zur Lillachquelle

47 Im Spalter Hopfenland

15 Rund um den Kreuzberg

23 Von Streitberg zur Binghöhle
Piktogramme erleichtern den Überblick
| leicht |
| mittel |
| schwierig |
| Gehzeit |
| Höhenunterschied |
| Weglänge |
| Einkehr |
| Sehenswürdigkeit |
| wintergeeignet |
| viel Sonne |
| eher Schatten |
| kindergeeignet |
| Bademöglichkeit |
| mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar |
Zeichenerklärung zu den Tourenkarten
| Wandertour |
| Tourenvariante |
| Richtungspfeil |
| Ausgangs-/Endpunkt der Tour |
| Bahnlinie mit Bahnhof |
| S-Bahn |
| Tunnel |
| Seilbahn, Gondelbahn |
| Bushaltestelle |
| Parkmöglichkeit |
| Hafen |
| Autofähre |
| Personenfähre |
| Flugplatz |
| Kirche |
| Kloster |
| Burg/Schloss |
| Ruine |
| Wegkreuz |
| Denkmal |
| Turm |
| Leuchtturm |
| Windpark |
| Windmühle |
| Mühle |
| Hotel, Gasthof, Restaurant |
| Jausenstation |
| Schutzhütte, Berggasthof (Sommer/Winter) |
| Schutzhütte, Berggasthof (Sommer) |
| Unterstand |
| Grillplatz |
| Jugendherberge |
| Campingplatz |
| Information |
| Museum |
| Bademöglichkeit |
| Bootsverleih |
| Sehenswürdigkeit |
| Ausgrabung |
| Kinderspielplatz |
| schöne Aussicht |
| Aussichtsturm |
| Wasserfall |
| Randhinweispfeil |
| Maßstabsleiste |
Tourenüberblick


| Leicht |
| Mittel |
| Schwer |
| Länge in km |
| Höhenunterschied in m |
| Gehzeit in Std. |
| Einkehr |
| kindergeeignet |
| Sehenswürdigkeit |
| wintergeeignet |
| viel Sonne |
| eher Schatten |
| Bademöglichkeit |
| mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar |
Ein Wort zuvor
»Wohlauf, die Luft geht frisch und rein, wer lange sitzt muss rosten, den allerschönsten Sonnenschein lässt uns der Himmel kosten …« – kein Franke, der bei diesen Worten nicht an sein Heimatland denkt. Diese Verse, die Victor von Scheffel vor knapp 150 Jahren geschrieben hat, haben bis heute nichts von ihrer Aussagekraft verloren. Ganz im Gegenteil, gerade in Zeiten, in denen wir immer länger im Büro sitzen müssen, sind wir voller Freude über einen Tag, den wir in herrlicher Natur an der frischen Luft verbringen können.
Und dazu bietet sich Franken bestens an. In diesem Buch finden sich 53 Wanderungen von Panoramawegen über Bachwanderungen, von Höhentouren bis hin zu schmalen Gipfelsteigen, von kurzen Touren, die gut für Einsteiger oder am Tag der Anreise sind, bis hin zu tagesfüllenden Wanderungen mit sportlichem Charakter. Für jeden ist etwas dabei.
Die einzelnen Wanderungen haben wir in vier Rubriken aufgeteilt: »Wanderhighlights«, »Geheimtipps«, »Familienwanderungen« und »Stille Touren«, eine Einstufung, die natürlich stark von unserem persönlichen Erleben abhängt.

Schöner kann wandern im Frühjahr bei Pottenstein kaum sein …
Freuen wir uns einfach auf Franken! Auf die wunderbare Natur, die unberührten Wälder, die herrlichen Aussichten, die stillen Seen und die weiten Moore. Beginnen wir im Frühjahr, wenn um das Walberla die Kirschbäume blühen, im Sommer, wenn wir bei unseren Wanderungen immer wieder in den Schatten kühler Wälder eintauchen dürfen oder schließlich im Herbst, wenn die Farben der Laubbäume selbst den berühmten Indian Summer verblassen lassen. Und natürlich freuen wir uns darauf, den Wandertag in einer Heckenwirtschaft bei einem Glaserl Wein und einer fränkische Brotzeit ausklingen zu lassen. Zu dieser passt aber nicht nur ein Schluck Wein, sondern auch das fränkische Bier. Vor allem in Oberfranken gibt es noch kleine Brauereien, die ihren Bieren einen unvergleichlichen Geschmack verpassen. In Franken fühlt man sich einfach rundum wohl!
Viel Freude und Vergnügen bei den Wanderungen wünschen
Tassilo Wengel und Lisa und Wilfried Bahnmüller
Wichtige Tipps zu den Touren in diesem Buch
Ausrüstung
Der erfahrene Wanderer weiß: Feste Wanderstiefel oder Trekkingschuhe sind Grundvoraussetzung für sicheres Wandern. Falsches Schuhwerk (Halbschuhe, Sandalen, Badeschuhe etc.) bieten niemals genügend Halt und sind Auslöser für viele Unfälle. Teleskopstöcke sind vor allem beim Abstieg bequem und entlasten die Gelenke. Gut, wenn sie klein und leicht sind und an den Rucksack gebunden werden können. Sonnen- und Regenschutz sollte man immer dabeihaben. Antimückenmittel war uns gerade in den Hochmoorwanderungen und entlang der Flüsse und Bäche sehr hilfreich. Vernünftig ist ein winziges Erste-Hilfe-Täschchen mit Rettungsfolie (im Fachhandel erhältlich), das gut im Rucksack liegt und nicht viel Platz wegnimmt.

Schlauchboot-Spaß auf dem Heiligenstädter See mit Blick auf Burg Greifenstein
Bequeme Wanderkleidung aus technischem Funktionsmaterial ist praktisch und spart Ersatzwäsche. Besonders im Herbst sollte man unbedingt eine wärmende Jacke oder sogar Mütze dabeihaben, denn spätestens ab Mitte September kann der Wind auf den Höhen bitterlich kalt pfeifen.
Weniger wichtig, aber praktisch und schön sind Fotokamera sowie Bestimmungsbücher für Flora und Fauna, die es mittlerweile übrigens auch schon für Smartphones in digitaler Form gibt.
Sicherheit
Bereits bei der Auswahl der Touren sollte man seine eigene Leistungsfähigkeit – und auch die der Begleiter – kritisch in die Überlegungen einbeziehen. Viele Unfälle passieren aufgrund mangelnder Erfahrung und Selbstüberschätzung. Alleine wandern sollte man eigentlich nie. Falls etwas passiert, kann die Begleitung Hilfe holen. Sinnvoll ist die Mitnahme eines Handys. Das Empfangsnetz ist fast überall zuverlässig und flächendeckend. Wenn die moderne Technik nichts mehr nützt, gibt es immer noch das alte, aber bewährte Notsignal. Es besteht aus sechs optischen oder akustischen Signalen (alle zehn Sekunden) in der Minute (Rufen, Pfeifen oder Winken), dann folgen drei Minuten Pause vor einer Wiederholung. Antwort: dreimal pro Minute ein Signal.

Aussicht vom Kreuzberg nach Süden auf Sandberg und das Tal der fränkischen Saale
Wichtig für die Tourenplanung ist auch die Wettervorhersage. Unvorhersehbare Wetterumschwünge sind gerade in den Sommermonaten nicht selten. Da muss man dann mit Gewittern rechnen, die sich besonders am Nachmittag zusammenbrauen. Wer von einem Gewitter überrascht wird, sollte exponierte Wegstellen unbedingt meiden. Alleinstehende Bäume, Gipfel und deren Kreuze stellen tödliche Gefahrenquellen dar. Am besten wird die Tour unverzüglich abgebrochen oder man sucht Schutz in einem sicheren Gebäude. Falls keines in der Nähe ist, bleibt man in einer zusammengekauerten Haltung in Senken oder Mulden.
Gehzeiten und Höhenangaben
Wir haben uns um genaue Zeit- und Höhenangaben bemüht. Aber auch unsere Schwierigkeitseinstufungen sind nicht immer objektiv, sondern hängen von unserem persönlichen Empfinden sowie der Tagesverfassung ab. Die erste Tour in jeder neuen Saison ist immer die schwerste! Alle aufgeführten Zeiten verstehen sich als reine Gehzeit. Deshalb sollte man bei der Tourenplanung immer noch genügend Zeit für Pausen, Rast oder Besichtigungen einplanen. Vor allem brauchen wir auch ein ausreichendes Zeitfenster für Unvorhersehbares wie Wetteränderung, Wegsperrungen, Verlaufen oder ungeplante Umwege. So kommen wir sicher vor Einbruch der Dunkelheit zurück. Unsere Höhenangaben entnehmen wir den GPS-Geräten, aber auch diese arbeiten nicht immer punktgenau. Zwischen der Differenz des Ausgangspunktes und des höchsten Wanderzieles liegen eben auch immer wieder zusätzliche An- und Abstiege, vor allem in den hügeligen Mittelgebirgen.