Buch lesen: "Die Insel Möen - Reiseführer"

Schriftart:

H. Hagerups Verlag

Die Insel Möen - Reiseführer

ILLUSTRIERTE REISEBÜCHER NR. 80

MIT ABBILDUNGEN

UND EINER KARTE IN FARBENDRUCK

Saga

Die Insel Möen – ReiseführerCoverbild / Illustration: Shutterstock Copyright © , 2020 und SAGA Egmont All rights reserved ISBN: 9788726479867

1. Ebook-Auflage, 2020

Format: EPUB 2.0

Dieses Buch ist urheberrechtlich geschützt. Kopieren für gewerbliche und öffentliche Zwecke ist nur mit Zustimmung von SAGA Egmont gestattet.

SAGA Egmont www.saga-books.com und Lindhardt og Ringhof www.lrforlag.dk

– a part of Egmont www.egmont.com

Stege.

Die Reisevon Kopenhagen aus. Eisenbahn und (ab Kallehave) Dampfer, siehe »Rejselisten«. Direkte Dampfer nach Stege siehe »Rejselisten«.

Wenn man vom Dampfer ans Land geht, hat man zur Rechten die Hauptstrasse der Stadt, welche unter dem Namen Storegade das Städtchen von Südwesten nach Nordosten durchschneidet. Folgt man der Storegade, so hat man zur rechten Hand Hotel Harmonien, zur linken Hotel Möen. Etwas weiter längs sieht man links die Kirche und kommt dann auf den Marktplatz (»Torvet«) mit dem Denkmal Friedrich VII. Hinter der Kirke geht in nordwestlicher Richtung die Langgade ab; links an dieser Strasse liegt das Amtskrankenhaus und die Irrenanstalt. An der Ecke des Marktes und der Raadhussträde (Rathausgasse) liegt das Rathaus der Stadt. Weiter durch die Storegade (»Gaasetorvet«, der Gänsemarkt) kommt man zum Telegraphenamt, dann nach Månssons Hotel (früher Badens) und darauf an Mölleporten, das Mühlthor, welches die Stadt nach Nordosten abschliesst. Ausserhalb desselben erstreckt sich von einem Strand zum andern ein freundlicher Lustgarten, dessen westlicher Teil nach Stege Strand zu Povlsens Minde heisst; hier befindet sich Skydevängets Pavillon. Die früheren Gräben und Wälle hat man in einen Park umgewandelt. Ausserhalb dieser Anlage links an der Landstrasse nach Keldby liegt der Friedhof der Stadt nebst Kapelle.

Von Gebäuden, die Interesse bieten können, ist die ansehnliche St. Hans-Kirche zu nennen, in Spitzbogenstil errichtet, mit hübschem, von einem Spitzdach gedeckten Turm, und die schon genannte Mölleporten, das einzig erhaltene von den 3 Festungsthoren der Stadt. Das Thor hat die Form eines Turmes mit Spitzdach und ist aus roten »Mönchsziegeln« (wie die grossen im Mittelalter angewendeten Ziegel heissen) mit Streifen aus Kreidestein, gebaut. Die Treppe zum Turm befindet sich jetzt auf der Aussenseite des Baues rechts.

Hotels. Hotel »Skandinavien«, alter Hof, schöner Garten mit Aussicht über Stege Nor (das Haff von Stege). Zimmer 1½—2 Kr., Kaffe 60 Öre, Mittag 2 Kr., W. G. — Hotel Harmonien. Zimmer 1—1½ Kr. — Hotel Möen. Zimmer 1—1½ Kr. — Højskolehjemmet, N. P. Knudsen, Zimmer ab 1 Kr., siehe im übrigen die Annonce hinten im Buche.

Ansichten— Reiseandenken sind bei den Händlern der Stadt erhältlich.

In den Buchhandlungen der Stadt wird jede Auskunft, die für Touristen von Interesse ist, bereitwilligst erteilt.

Postwagen, siehe »Rejselisten«.

Wagen sind bei den Fuhrherren der Stadt zu bestellen oder durch Fernsprecher von den Hotels aus herbeizurufen. Nach Liselund (für bis zu 5 Personen) 7 Kr.; hin u. zurück 12 Kr. Nach Store Klint etwas teurer. Landkutschen gehen in der Saison 2 Mal täglich nach dieser Felswand ab. Für das südl. Ausland wird empfohlen: von Berlin c. 11 Uhr Abend, in Stege1115 nächste Vormittag. Man reist z. B. 730 abends aus Kopenhagen ab, kommt 1152 in Stege an, übernachtet in einem der Hotels und benutzt den ersten Wagen 6 Uhr morgens.

Oder man fährt 1020 morgens aus Kopenhagen, kommt 239 in Stege an und fährt mit der Landkutsche 330 weiter. An Sonnund Feiertagen um 6 Uhr.

Die Landkutschen gehen von Månssons Hotel ab.

Die Taxe beträgt 1½ Kr. für die einfache, 2 Kr. für Hin- u. Rückfahrt (Die Rückfahrt muss am selben Tage stattfinden).

Stege liegt auf einer Landzunge, die nach Süden zwischen Stege,Strand und Stege Nor, einem recht bedeutenden Haff, vorspringt. Der Ort ist somit auf drei Seiten von Wasser umgeben. Im Mittelalter war er befestigt und auf der Nordseite von Wällen und Gräben geschützt. Auf der Südseite, wo jetzt der Hafenplatz ist, lag die starke Burg Stegeborg, von Svend Grathe oder Waldemar dem Grossen erbaut. Während der Grafenfehde schlossen sich die Bürger der Partei König Christians II. an; sie nahmen durch List das Schloss ein, sprengten es in die Luft und rissen, was nach der Sprengung übrig geblieben war, in kurzer Zeit nieder. Das Schloss ist nicht wieder aufgebaut worden, und man findet von demselben jetzt keine Spur mehr. Die Stadt hat 2300 Einwohner.

Marienborg. Von Stege südwärts über Storebro (die grosse Brücke). Rechts Stege Strand, links der Hafen und das Haff. Durch das Dorf Lendemarke, das eine Vorstadt von Stege bildet und eine Rübenzuckerfabrik besitzt. Links nahe am Haff sieht man die Volkshochschule Rödkilde. Durch das Dorf Nybölle nach Damsholte (7,5 Kilometer). Die Kirche in Damsholte (mit Turmspitze) ist 1743 eingeweiht; sie besitzt eine Altarblatt von Eckersberg und eine Grabkapelle für die Familie de la Calmette. Auf dem Friedhof liegt ein Hügel mit gemauertem Grabgewölbe für die Familie Tutein.

Die kostenlose Leseprobe ist beendet.

Genres und Tags

Altersbeschränkung:
0+
Umfang:
17 S. 1 Illustration
ISBN:
9788726479867
Verleger:
Rechteinhaber:
Bookwire
Download-Format: