Umfang 130 seiten
Über das Buch
In «Definition der Liebe» entfaltet Giovanni Boccaccio eine vielschichtige Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Liebe, das sowohl als universelles als auch individuelles Bedürfnis und als zentrales Motiv der Menschheit erprobt wird. Der Text, der im literarischen Rahmen der italienischen Renaissance verankert ist, kombiniert philosophische Reflexionen mit poetischer Sprache und weist Elemente des narrativen Erzählens auf, die mit subtiler Ironie und psychologischer Einsicht durchzogen sind. Boccaccio unterscheidet verschiedene Facetten der Liebe, von der platonischen bis zur körperlichen Leidenschaft, und reflektiert darüber, wie diese Emotionen das menschliche Verhalten und die sozialen Beziehungen beeinflussen. Giovanni Boccaccio, ein Zeitgenosse Petrarcas und eine prägende Figur der italiana letteratura, ist nicht nur für seine Erzählkunst bekannt, sondern auch für seine tiefgehenden Erörterungen menschlicher Erfahrungen. Seine eigenen Lebensereignisse, insbesondere seine Begegnungen mit der Liebe und die turbulenten gesellschaftlichen Umstände seiner Zeit, prägen den Gesang seiner Werke. Sein Streben nach Erkenntnis und Ausdruck in einer sich schnell verändernden Welt spiegelt sich in dieser Schrift wider und zeigt den Einfluss philosophischer und literarischer Traditionen auf sein Denken. «Definition der Liebe» bietet dem Leser nicht nur einen tiefen Einblick in die komplexe Natur der Liebe, sondern lädt auch zur Selbstreflexion und zum Verständnis der eigenen Herzensangelegenheiten ein. Die stilistische Raffinesse und philosophische Tiefe machen es zu einer unverzichtbaren Lektüre für alle, die sich mit den zeitlosen Fragen der Liebe und des menschlichen Verhaltens beschäftigen möchten. Tauchen Sie ein in Boccaccios Welt und entdecken Sie die Facetten der Liebe durch seine meisterhafte Feder.