Buch lesen: "Depressionen"

Die Autoren
Prof. Dr. med. Dr. h. c. (Rigas Stradins Universitate, Lettland) Manfred Wolfersdorf
Ehem. Ärztlicher Direktor des Bezirkskrankenhauses Bayreuth, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg (bis 30.09.2016) und ehem. Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am BKH-Bayreuth (bis 30.09.2016), jetzt tätig in Praxis. Dozent an der Universität Bayreuth. Gründer und Leiter des AK Depressionsstationen Deutschland-Schweiz 1982–2016.
E-Mail: mwolfersdorf@t-online.de
Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Gerd Laux
Ehem. Ärztlicher Direktor des kbo-Inn-Salzach-Klinikums (ISK), Wasserburg am Inn, Rosenheim, Freilassing, ehem. Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am ISK, niedergelassener Nervenarzt am MVZ Neuropsychiatrie in Waldkraiburg, Leiter des Instituts für Psychologische Medizin (IPM) in Soyen (Begutachtung Fahreignung), Konsiliararzt Geriatrie Klinik Haag und Professor an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Ludwig-Maximilians-Universität München.
E-Mail: ipm@ipm-laux.de
Manfred Wolfersdorf Gerd Laux
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1. Auflage 2022
Alle Rechte vorbehalten
© W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart
Gesamtherstellung: W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart
Print:
ISBN 978-3-17-030647-9
E-Book-Formate:
pdf: ISBN 978-3-17-030648-6
epub: ISBN 978-3-17-030649-3
Inhaltsverzeichnis
1 Vorwort
2 1 Depression, Melancholie: Historische Aspekte
3 2 Epidemiologische und gesundheitsökonomische Anmerkungen
4 2.1 Deutschland, Europa, weltweit
5 2.2 Soziodemografie, Alter und Geschlecht
6 2.3 Abschließende Bemerkungen
7 3 Klinisches Bild
8 3.1 Symptome einer depressiven Episode/eines depressiven Syndroms
9 3.1.1 Depressive Gestimmtheit
10 3.1.2 Depressives Denken und Erleben, Antrieb und Sprache
11 3.1.3 Kognitive Störungen
12 3.1.4 Sogenannte larvierte, d. h. körperbetonte depressive Syndrome
13 3.2 Burnout-Syndrom
14 3.3 Depressive Syndrome
15 3.3.1 Geschlechtsspezifische Depressionsformen
16 3.3.2 Anhaltende, sog. »chronische« Depression
17 3.3.3 Depression im Lebenszyklus
18 3.3.4 Somatogene Depression, Komorbidität somatische Medizin und Depression (u. a. Kardiologie, Onkologie, Dermatologie, Gynäkologie usw.)
19 3.3.5 Typologien und Sonderformen depressiver Erkrankungen
20 4 Ätiopathogenese
21 4.1 Neurobiologisch-somatisches Modell
22 4.1.1 Genetik
23 4.1.2 Neuropathologie
24 4.1.3 Bildgebung
25 4.1.4 Neurobiochemie
26 4.1.5 Neurotransmitterdysbalance, Rezeptoreffekte, Signaltransduktion
27 4.1.6 Neurogenese, neuronale Plastizität, neurotrophe Hypothese
28 4.1.7 Psychoneuroendokrinologie
29 4.1.8 Psychoneuroimmunologie
30 4.1.9 Psychophysiologie, somatische Krankheiten, Pharmaka
31 4.1.10 Chronobiologie
32 4.2 Psychologische Modelle
33 4.2.1 Psychodynamisches Modell
34 4.2.2 Kritische Lebensereignisse (Life Events), psychosoziale Faktoren/Stressoren
35 4.2.3 Kognitions- und lerntheoretische Modelle
36 4.3 Neuropsychologie, Persönlichkeit
37 4.3.1 Neuropsychologie
38 4.3.2 Persönlichkeitsfaktoren
39 4.4 Sozialpsychologische Modell (Brown und Harris), gesellschaftlich-soziologische Risikofaktoren
40 4.4.1 Sozialpsychologisches Modell
41 4.4.2 Gesellschaftlich-soziologische Risikofaktoren
42 4.5 Integrierte Modellvorstellungen – »Final common pathway«
43 5 Diagnostik, Diagnosekriterien/operationalisierte Diagnosen, Klassifikationen, Psychometrie und Differenzialdiagnosen
44 5.1 Diagnostik, Diagnosekriterien
45 5.1.1 Diagnosekriterien
46 5.1.2 Somatisches Syndrom
47 5.1.3 Anhaltende affektive Störungen (F34)
48 5.1.4 Atypische Depression, subdiagnostische Depressionen
49 5.1.5 Bipolare Depression
50 5.2 Klassifikationen
51 5.3 Doppeldiagnose-Problematik
52 5.4 Psychometrie, Selbst- und Fremdbeurteilungsskalen
53 5.5 Differenzialdiagnosen und Fehldiagnosen (inkl. »Resignative Trauer«)
54 5.5.1 Somatische Differenzialdiagnosen
55 5.5.2 Psychiatrische Differenzialdiagnosen
56 6 Therapie
57 6.1 Grundprinzipien
58 6.2 Akuttherapie
59 6.3 Erhaltungs- und Langzeittherapie
60 6.4 Pharmakotherapie
61 6.4.1 Antidepressiva: Substanzklassen, Einteilung
62 6.4.2 Wirksamkeit
63 6.4.3 Wirkpotenz im Vergleich
64 6.4.4 Akuttherapie
65 6.4.5 Auswahlkriterien
66 6.4.6 Risikofaktoren und Nebenwirkungsprofil
67 6.4.7 Klinisch-psychopathologisches Bild
68 6.4.8 Komedikation
69 6.4.9 Responseprädiktoren
70 6.4.10 Unerwünschte Wirkungen von Antidepressiva
71 6.4.11 Zusammenstellung der Nebenwirkungen nach Substanzklassen
72 6.4.12 Interaktionen
73 6.4.13 Kontraindikationen
74 6.4.14 Langzeittherapie-Erhaltungstherapie
75 6.4.15 Rezidivprophylaxe
76 6.4.16 Schwangerschaft und Stillzeit
77 6.4.17 Beendigung von Psychopharmakotherapie: Ausschleichen von Medikation
78 6.4.18 Verordnungspraxis, Pharmakoökonomie, Sozialpharmakologie
79 6.5 Andere biologische Therapien
80 6.5.1 Schlafentzugsbehandlung (»Wach-Therapie«)
81 6.5.2 Lichttherapie
82 6.5.3 Elektrokonvulsionstherapie (EKT)
83 6.5.4 Neuere biologische und experimentelle Therapieverfahren
84 6.6 Psychotherapie
85 6.6.1 Grundlagen
86 6.6.2 Psychodynamische Psychotherapien
87 6.6.3 Verhaltenstherapie und kognitive Verhaltenstherapie
88 6.6.4 Interpersonelle Psychotherapie, CBASP
89 6.6.5 Weitere und neuere Psychotherapieformen
90 6.6.6 Wahl des Psychotherapieverfahrens, Wirksamkeitsvergleiche
91 6.7 Begleittherapien
92 6.7.1 Körperliche Aktivität, »Sporttherapie«/Bewegung
93 6.7.2 Entspannungsverfahren
94 6.7.3 Soziotherapie
95 6.7.4 Komplementär alternativmedizinische Therapieansätze
96 6.7.5 Persönlichkeitsentwicklung – »Weisheitstherapie«
97 6.8 Kombinationstherapie – Integrierte Ansätze
98 7 Selbsthilfe – Selfmanagement; Angehörige
99 8 Verlauf, Prognose, Prädiktoren und Prävention
100 8.1 Verlauf und Prognose
101 8.2 Prädiktoren
102 8.3 Prävention
103 8.4 Resilienz, Religion
104 8.5 Fazit
105 9 Suizidalität und Depression
106 10 Versorgungsfragen: Wer versorgt depressiv kranke Menschen?
107 10.1 Allgemeinärztliche ambulante Versorgung
108 10.2 Fachärztliche Versorgung
109 10.3 Sektorübergreifende Versorgung
110 10.4 Stationäre Versorgung, spezialisierte Depressionsstationen
111 11 Abschließende Bemerkungen
112 12 Danksagung
113 Literatur
114 Sachwortregister
Vorwort
Am Ende unseres Berufslebens haben wir, Manfred Wolfersdorf und Gerd Laux, uns dazu entschlossen, ein Buch über das zu schreiben, was in den letzten Jahrzehnten der persönliche Schwerpunkt unserer Tätigkeit war und uns bis heute sowohl fachlich als auch persönlich beschäftigt, nämlich über »depressive Erkrankungen« und »depressiv kranke Menschen«.
In nun mehr als 40 Jahren hat jeder von uns über 60.000 depressive Patienten1 ambulant und stationär kennengelernt, untersucht, behandelt und auch über längere Strecken, z. T. über Jahrzehnte hinweg – sozusagen durchs Leben – begleitet. Beide Autoren waren und sind nicht nur in der Akuttherapie, sondern auch in der Langzeitbegleitung depressiv kranker Menschen tätig gewesen und haben so Lebensgeschichten über Jahrzehnte hinweg kennengelernt, begleitet und dabei Erfahrungen über das Leben depressiv kranker Menschen in ihrer Umwelt, ihrer Tätigkeit, hinsichtlich ihrer Person und ihrer persönlichen Perspektive, aber auch ihrer Lebensfähigkeit und Vitalität, ihrer Fähigkeit, sich auf neue Situationen einzustellen, sich mit einer manchmal anhaltenden Erkrankung, mit langfristigen therapeutischen Maßnahmen oder auch mit Veränderungen ihrer Lebenssituation zu arrangieren, gesammelt.
Man kann mit einer Depression oder auch mit wiederkehrenden Depressionen im Leben einen Bauernhof betreiben, eine Familie gründen, Manager, Verkäufer, Politiker, Geschäftsführer einer Firma oder auch Professor werden. Detaillierte Kenntnisse zur Diagnostik und Therapie depressiver Erkrankungen stehen zur Verfügung (siehe S3-Leitlinie/Nationale VersorgungsLeitlinie »Unipolare Depression«; DGPPN, BÄK, KBV, AWMF et al. 2015). Unsere Kenntnisse über individuelle Ursachen, zu Langzeitverläufen und zur Lebensgestaltung sind andererseits gering.
Unsere Biografien weisen viele Parallelen auf: Tätigkeit in großen Fachkrankenhäusern in Baden-Württemberg (früher Psychiatrische Landeskrankenhäuser, heute Zentren für Psychiatrie genannt), in Universitätskliniken, in bayerischen Bezirkskrankenhäusern und in den dortigen Kliniken für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik und auch in Facharztpraxen. Unsere Wege haben sich vielfältig sowohl thematisch wie auch in der konkreten Arbeit immer wieder getroffen, da unser gemeinsames Interesse ja um das gemeinsame Thema »Depression und depressiv kranke Menschen« kreiste.
Vor 50 Jahren standen Depressionen nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit psychiatrischer Kliniken; stationär wurden vor allem sogenannte endogene Depressionen behandelt, bei entsprechender Schwere und/oder Chronifizierung auch »reaktiv-neurotische Depressionen«. Die Standardregel war jedoch, ein depressiv kranker Mensch geht erst dann in ein regionales Versorgungskrankenhaus, wenn die Schwere der Erkrankung so ausgeprägt und sozial beeinträchtigend ist, dass er in eine übliche psychosomatische Klinik nicht passt, wenn er akut suizidgefährdet ist, wenn er an einer »wahnhaften Depression« (heute depressive Episode mit psychotischen Symptomen) leidet oder auch wenn es keinen Kostenträger für eine zeitlich befristete Behandlung in einer psychosomatischen Klinik in schöner Landschaft gibt. »Reaktive Depressionen« und »neurotische Depressionen« gehören doch nicht in einer Klinik stationär behandelt; mit dieser Argumentation hatte einer der namhaften Ordinarien für Psychiatrie in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ein vorgestelltes Forschungsprojekt zur stationären Behandlung gerade dieser Patientengruppen und damit die DFG-Förderung abgeschmettert. Depressionen bei Kindern und Jugendlichen wurden als sehr selten angesehen, in der Alterspsychiatrie war das Thema »Depression im höheren Lebensalter« ebenfalls noch nicht angekommen. Unsere klinischen Alltagserfahrungen in der Behandlung und langfristigen Begleitung depressiver Patienten im stationären Rahmen irritierten uns zunehmend und wiesen auf die Notwendigkeit einer klinikinternen intramuralen Differenzierung von Patientengruppen nach Störungsbildern und damit auf eine »Spezialisierung« (wie es damals genannt wurde in der heißen Diskussion um die »Sektorisierung versus Spezialisierung« nach Vorlage der »Psychiatrie-Enquete« in den 1980er Jahren) hin.
Manfred Wolfersdorf gründete 1976 mit seinem Team am Psychiatrischen Landeskrankenhaus Weissenau die »erste Depressionsstation« in Deutschland, Gerd Laux die zweite im Psychiatrischen Landeskrankenhaus Weinsberg. Für Ersteren lag der Behandlungsschwerpunkt in der psychodynamisch-tiefenpsychologischen Psychotherapie, fachliches Spezialgebiet wurde die Suizidologie, die Suizidprävention und die Frage, warum Menschen sich das Leben nehmen. Gerd Laux widmete sich der differenzierten Behandlung mit Antidepressiva (einschließlich Infusionstherapien und Therapeutischem Drug Monitoring), von denen neue Generationen von Präparaten in der Entstehung waren. Als Arzt und Psychologe spezialisierte er sich auf die Verkehrsmedizin und -psychologie (Fahrtauglichkeitsuntersuchungen), psychotherapeutisch lag der Schwerpunkt im Bereich (kognitive) Verhaltenstherapie und interpersonell-humanistischer Psychotherapie.
Heute sind Depressionen zur »Volkskrankheit« geworden. Die Beschreibung des Krankheitsbildes und die Definition der diagnostischen Kriterien erfuhr durch die ICD-10 und vor allem durch das Diagnostische und Statistische Manual (DSM-III bis nun DSM-5) der amerikanischen Psychiatrie eine deutliche Erweiterung. »Depressive Störungen« umfassen nun ein großes heterogenes Spektrum, dessen Grenzen unscharf geworden sind. Die unglückliche Festlegung, dass bei Vorliegen einer »depressiven Episode« nach ICD-10 diese als Achse I-Diagnose an erste Stelle gestellt werden müsste, führte bereits vor Jahren zu den kuriosen Auswüchsen, dass in einem Standardversorgungsfachkrankenhaus plötzlich zwei Drittel aller Patienten unter einer F3-Störung litten.
Das Stigma »Ich bin doch nicht verrückt« scheint bei depressiven Störungen am geringsten ausgeprägt zu sein, die Inanspruchnahme von fachlicher Hilfe auch bei leichten oder mittelschweren depressiven Erkrankungen scheint zugenommen zu haben, zumindest hört man dies von niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen sowie Ärztlichen und Psychologischen Psychotherapeuten, bei denen ein gutes Drittel bis manchmal die Hälfte aller Patienten solche mit primären depressiven Erkrankungen sind.
Aktuell besteht eine Diskrepanz (»Gap«) zwischen einer mit hohem Aufwand betriebenen internationalen (Grundlagen-)Forschung einerseits und einer unbefriedigenden Versorgungsrealität anderseits. Trotz immenser Forschungsbemühungen im Feld der Genetik, der Neurobiochemie, der Endokrinologie, der Psychoimmunologie, der Bildgebung und der Psychotraumatologie bleiben die Ursachen auch für Subtypen von Depressionen im hypothetischen Bereich »multifaktorieller und biopsychosozialer Modellvorstellungen«. Es gelang bisher nicht, die Wirksamkeit der ersten trizyklischen Antidepressiva zu verbessern, zerebrale Stimulationsverfahren wie die Transkranielle Magnetstimulation erreichen nicht die Wirksamkeit der in Deutschland immer noch tabuisierten Elektrokrampftherapie. Im Bereich der Psychotherapie wurden in der Nachfolge und z. T. aus den klassischen verhaltenstherapeutischen und tiefenpsychologisch-psychoanalytischen Konzepten störungsspezifische Verfahren für depressiv Kranke entwickelt; so die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT), die Interpersonelle Psychotherapie (IPT) und speziell für chronische Depressionen das »Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy« (CBASP). Jüngst hält die sog. »Online-Psychotherapie« (Internet-basierte kognitive Verhaltenstherapie) Einzug in die moderne zeitgemäße Depressionsbehandlung. Die Zahl der Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie, der Ärztlichen Psychotherapeuten und insbesondere der Psychologischen Psychotherapeuten in Deutschland hat zugenommen – dennoch bleiben depressive Patienten in manchen Regionen unversorgt und circa 30 % der Depressionen gelten als »therapieresistent« bzw. nehmen einen chronischen Verlauf.
Konzeptuell legen wir ein Buch mit persönlichen Akzenten vor: Einerseits enthält es wissenschaftlich-empirische Fakten im Sinne der evidenzbasierten Medizin (auf den klinischen Alltag bezogen und mit der Einschränkung, dass die Autoren sie so schildern, wie sie auch von ihnen erlebt wird), andererseits erlauben wir uns die Wiedergabe unserer persönlichen Sicht, basierend auf unseren langjährigen praktischen klinischen Erfahrungen. Diese persönlichen Anmerkungen werden im Folgenden durch einen eingefärbten Kasten hervorgehoben. Das große Spektrum depressiver Störungsbilder verdeutlichen wir durch Kasuistiken und damit »Patientenschicksale« aus dem eigenen Erfahrungsbereich, anonymisiert und auf Vignetten zur Darstellung des Wesentlichen reduziert. Vor allem zu den Themenkreisen Häufigkeit und Ursachen von Depressionen erlauben wir uns gesellschaftliche, sozialwissenschaftliche und zeitgeistkritische Überlegungen. Wir hoffen, so etwas Licht in den Nebel der »Allerweltsdiagnose Depression« bringen zu können.
Wir danken dem Kohlhammer Verlag, der sich mit uns auf dieses Projekt eingelassen hat, unseren Sekretärinnen für ihre langjährige Unterstützung und unseren Patienten, die uns lehrten, was es heißt, »depressiv krank« zu sein.
Im September 2021
| Manfred Wolfersdorf Bayreuth/Hollfeld | Gerd Laux Soyen/Waldkraiburg/München |
1 Im Text wird aus Gründen der Vereinfachung das generische Maskulinum verwendet; gemeint sind immer Frauen und Männer.