Buch lesen: "Im Hüfthalter der Tante"

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Weitere Erfahrungen in der Welt der Miederhöschen, Hüfthalter und

Nylonstrümpfe


1. Auflage April 2022, ungekürzte Ausgabe

eISBN: 978-3-949107-18-4

© 2022 by Augenscheinverlag – All rights reserved, www.augenscheinverlag.de

Cover-Design: Marion Terasa, http://terasa-design.de

Cover-Foto: Shutterstock

Lektorat E-Book-Version: Diana Glöckner


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1 Gut beraten

Inzwischen waren seit meinem Besuch bei Tante Hedwig in Wien einige Monate vergangen. Nur zu gern dachte ich an die Erlebnisse mit meinen beiden Cousinen, deren Wäschekommoden ich heimlich durchsucht hatte, um ihre unaussprechlichen Dessous, Mieder und Nylons anzuprobieren, was dann – Sie erinnern sich: auf frischer Tat ertappt – in einem Abend für die reifere Jugend endete. Als charmante Erinnerung hatten mir die beiden aus dem Wäschegeschäft ihrer Mutter etwas in mein Reisegepäck gesteckt: einen transparenten, nougatfarbenen Perlonslip, eine veritable Miederhose mit langen Beinen und hoher, stäbchenbewehrter Taille sowie ein paar helle Nylonstrümpfe.

Diese Requisiten hütete ich wie einen wertvollen Schatz. Ich zog sie unauffällig unter meiner Straßenkleidung an, sehr sparsam und nur zu besonderen Gelegenheiten. Denn es war nicht abzusehen, ob ich einmal Nachschub bekommen würde. Das Versteckspiel gelang ohne Probleme, ich hatte mir nämlich zu Hause im Keller bei meinen Eltern ein Fotolabor eingerichtet. Dorthin verirrte sich niemand, denn oft brannte das rote Warnlicht neben der Tür, was auf eine gerade laufende Belichtung hinwies, die man nicht stören durfte. Hier war mein Reich.

Ich hatte versprochen, selbst für Sauberkeit zu sorgen, damit ließ sich die Familie gut auf Abstand halten, zumal die herumhängenden Leinen mit nassen Papieren, die Wannen, Blechdosen und Chemikalienflaschen bereits abschreckend genug wirkten. In diesem Verlies konnte ich mich ungeniert umziehen, sogar meine bescheidenen Utensilien waschen und zwischen den trocknenden Abzügen aufhängen. Ich genoss meine Heimlichkeiten, gönnte mir immer wieder mal eine Exkursion in die verbotene Welt der Damen, spürte den Charme des hauchfeinen Höschens, die energische Umschließung der Miederhose und die knisternde Glätte der Strümpfe.

Marlene und Julia hatten sich hin und wieder mit ein paar Zeilen gemeldet und mir manchmal ein galantes Foto dazu gesteckt, auf dem man zum Beispiel einen hochgerutschten Rocksaum sah, unter dem eine Wäschespitze hervorblitzte, oder eine enge Hose, durch die sich ein Strumpfhalter abzeichnete. Ich verstand die Bedeutung.

Schließlich ging das für mich ereignisreiche Jahr zu Ende. Da erreichte mich eine Einladung. Die Cousinen fragten, ob ich zu Fasching nicht für ein paar Tage nach Wien kommen wollte. Ich studierte im ersten Semester Germanistik, war also abkömmlich und sagte umgehend zu. Tante Hedwig war schon eine gute Adresse. Und Fasching in Wien – sollte der fleißige junge Mann ruhig mal etwas ausspannen, fanden meine Eltern. Wenn sie geahnt hätten, was mich dort erwartete …


Tante Hedwig war inzwischen umgezogen. Es war ihr lästig geworden, jeden Werktag von ihrem kleinen Haus am Stadtrand in die Mariahilfer-Straße in ihr Geschäft zu fahren. Als dort im Haus eine große gründerzeitliche Etagenwohnung frei wurde, griff sie zu. Es gab sogar eine alte Wendeltreppe, die man wieder öffnen und so eine direkte Verbindung zwischen Wohnung und Ladenräumen herstellen konnte.

Mein Reiseziel war diesmal also der Miedersalon, eigentlich war es die Etage darüber, aber ich orientierte mich lieber am Erdgeschoss. Es stellte sich sogar heraus, dass ich nicht wieder in einem der Mädchenzimmer zu schlafen brauchte. Hinter den Verkaufsflächen gab es nämlich einen Arbeitsraum für Tante Hedwig. Er verfügte über ein separates Duschbad, sodass ich mich in ihrem Zimmer auf der Gästeliege ausbreiten konnte. Sozusagen Tür an Tür mit den geliebten Miedern, Strümpfen, Höschen. Ob ich der Versuchung widerstehen könnte?

Ich hatte mir einige Museumsbesuche vorgenommen und brach deshalb bereits in der Woche vor Fasching auf. Tante Hedwig hatte mir beschrieben, wie ich mit der Trambahn vom Bahnhof zu ihr kommen würde.


Als ich eintraf, es war kurz vor Geschäftsschluss, saß sie mit zwei guten Kundinnen in ihrem Salon. Die Damen genehmigten sich gerade ein Gläschen Eierlikör mit dem obligaten Schuss Edelkirsch. Ich wurde vorgestellt, geheißen, Platz zu nehmen. Also auch ein Gläschen für den jungen Neffen. Prost! Die Damen wirkten bereits etwas angeschickert. Schließlich verabschiedeten sich die Besucherinnen, griffen sich ihre prallen Einkaufstüten und verließen den Laden. Tante Hedwig schloss hinter ihnen ab. Sie lächelte und kicherte: „Die beiden kaufen mir noch den Laden leer. Wenn ich noch mehr solche Kundinnen hätte …“

Nun zeigte sie mir meine Schlafgelegenheit im Hinterzimmer, räumte noch ein paar Wäschestücke und Korsetts, die zur Nachbestellung oder Änderung herumlagen, zur Seite und ging nach oben in die Wohnung. Es war wunderbar! Ich fühlte mich sofort zu Hause. Mittendrin in den Gerüsten der Lüste! Jetzt nur nichts überstürzen.

Ich folgte Tante Hedwig nach oben, half ihr bei der Abendbrotzubereitung, entkorkte für uns eine Flasche Blauburger, erzählte von den Eltern, richtete Grüße aus, berichtete von meinem Studium. Schließlich erhob sich Tante Hedwig. Sie ließ die Tür zu ihrem Schlafzimmer offen stehen, während wir uns weiter unterhielten. So war sie es offenbar gewohnt.

Um sie besser verstehen zu können, stand ich auf und lief nichts ahnend in das mir noch unbekannte Zimmer. Es war von einem veritablen Kristalllüster hell erleuchtet. Meine Tante suchte sich offenbar gerade etwas Bequemeres zum Anziehen und stand ohne Oberbekleidung vor ihrem Spiegelschrank. Sie trug einen langen BH, eine Miederhose mit Beinen und eine Strumpfhose, alles in einem warmen Dunkelbraun. Ich erinnerte mich an eine Anzeige in einer Frauenzeitschrift: Es war Brasil von Exquisite Form. Selbst Tantes samtige Pantöffelchen passten farblich dazu. Wir erschraken beide und standen wie eingefroren, vielleicht für zwei Sekunden, es fühlte sich an wie eine Viertelstunde. Tante Hedwig hatte lautlos den Mund geöffnet, reagierte dann aber großartig. Ihr starres Gesicht ließ ein selbstbewusstes Lächeln zu. Sie betrachtete mich forschend, wartete.

Ein routinierter Liebhaber hätte die Frau auf das neben ihr stehende Bett geworfen, ein frommer Bruder sich bekreuzigt und flugs das Zimmer verlassen. Ich schaute nur. Tante Hedwig, sie hatte damals die Mitte vierzig gerade überschritten, war eine schöne, schlanke Frau. Die Mieder umschlossen sie fest und faltenfrei, nirgends war ein Wulst zu sehen, keine verwaschenen Stellen oder strapazierten Nähte. Unter der BH-Spitze konnte man ihre Brustwarzen ahnen, aber ihr Schoß war glatt überspannt, keine Andeutung eines „Cameltoe“. Die Wäsche musste nagelneu sein. Man hätte meine Tante darin ohne Weiteres fotografieren können. Jetzt sagte sie etwas, es kam verzögert bei mir an: „Soll ich mich einmal umdrehen, damit du mich auch von hinten sehen kannst?“

Und ohne meine Antwort abzuwarten, stemmte sie ihre Hände in die Taille und wendete sich vor dem Spiegel um. Langsam kamen meine Lebensgeister zurück und die Tante näher.

„Gefällt dir das?“, fragte sie und strahlte vertrauenerweckend. Sie wiegte sich in den Hüften, nicht lasziv, sehr mädchenhaft, strich sich von der Brust über Taille und Hüften bis zum Po, als wollte sie dem angenehmen Tragegefühl ihrer Einkleidung nachspüren.

Sie hielt ganz dicht vor mir und flüsterte: „Traust du dich, es einmal anzufassen? Mit einem Finger? Ganz vorsichtig?“

Ich streckte einen Zeigefinger aus und fuhr über den glatten Stoff von der Taille abwärts über den erkennbaren Beckenknochen nach vorn zu dem glänzenden rautenförmigen Paneel der Miederhose. Hatte in der Anzeige nicht gestanden: „Zu heiß zum Anfassen?“

Noch tiefer wagte ich mich jedenfalls nicht. Die Tante war eine Respektsperson, die durfte man nicht wie seine Cousinen befummeln! Stattdessen nahm ich den Weg entlang der Mittelnaht ihres BHs zu den Spitzenkörbchen. Sie folgte meinem Finger mit den Augen, amüsierte sich lautlos. Auf einmal schaute sie abrupt zu mir und fragte: „Willst du so was auch mal anprobieren? Ein richtiges Mieder wie wir Frauen …“

Dazu strich sie sich erneut genießerisch über ihre Hüften, um ihre Einladung zu unterstützen. Ich zog meine neugierige Hand zurück, als hätte ich einen Stromschlag bekommen. Natürlich wollte ich nichts lieber! Aber dass sie es vorschlug, wo ich doch bei meinem letzten Besuch schon ihren Wäscheschrank erforscht und mit ihren Töchtern die unanständigsten Sachen erlebt hatte … Ob sie davon wusste? Oder begann gerade ein neues aufregendes Erlebnis?

Ich bekam keinen Ton heraus, krächzte nur eine Silbe und nickte heftig.

„Na, dachte ich es mir doch“, sagte sie. „Die meisten Männer wollen das irgendwann, sie geben es nur nicht zu. Dabei ist es eine wunderbare Gelegenheit, einem Frauenkörper nachzuspüren und den eigenen besser kennenzulernen.“

Es klang irgendwie verhaltenstherapeutisch, völlig unerotisch.

„Ja“, schaffte ich es jetzt noch einmal deutlicher, „ich wollte das schon immer einmal an mir selbst … ähm … erfahren … also spüren. Aber das geht natürlich nicht …“

Tante Hedwig hob die Augenbrauen und erklärte sachlich: „Wenn ich dabei bin, geht das schon. Dann ist es weder gefährlich noch unanständig. Ich führe schließlich einen Miedersalon und kenne mich aus.“

Sie öffnete eine Schranktür, holte einen durchsichtigen, ebenfalls braunen Negligé-Mantel heraus und streifte ihn sich über.

„Dann lass uns zur Tat schreiten“, rief sie unternehmungslustig. „Du kriegst jetzt eine Lehrstunde in Leibesertüchtigung. Das gehört zur Matura.“

Sie lachte, um meine Unsicherheit zu zerstreuen. Tante Hedwig ging voraus zur Wendeltreppe, ich folgte ihr nach unten. Als wir im Laden ankamen, schloss sie zunächst die Jalousien.

„Muss ja nicht jeder sehen, was wir um diese Zeit hier treiben“, sagte sie. „Ich denke, von Rive Gauche könnte ich etwas für dich haben.“

Im Vorbeigehen griff sie sich ein Maßband und lief zu einem Regal, ich dackelte brav hinterher. Sie bedeutete mir mit einem Finger, dass ich mein Sweatshirt hochziehen sollte, und legte mir das Metermaß um die Taille.

„Beneidenswert. Dir passt siebzig oder sogar fünfundsechzig. Da sind die französischen Modelle richtig, die fallen immer klein aus.“

Sie zog einen flachen Karton aus dem Regal, öffnete die Lasche an der Stirnseite und ließ den Inhalt auf den Tresen gleiten. Ich sah etwas aus einem cremefarbenen Stoff, in das ein Muster aus schwarzen Kreuzblumen, wie man sie vom Kartenspiel kennt, eingewebt war. Die Tante faltete das Kleidungsstück auseinander. Es war eine steife Langbeinmiederhose, der hohe Bund war mit sechs Stäbchen versehen. Der Stoff glänzte wie lackiert, er roch, wie ein Korsett eben riechen muss. Puh, das gefiel mir, ich wollte auf der Stelle hineinschlüpfen und die glatte Umschließung an mir spüren.

„Ja, das sollte passen“, erläuterte Tante Hedwig ungerührt. „Das hab ich ganz neu bekommen. Das Problem bei Männern ist ja immer, dass ein Mieder, wenn es an der Taille gut passt, an den Hüften zu locker sitzt. Und wenn es dort anliegt, kneift es manchmal schon arg in der Taille. Bei Rive Gauche sollte es besser sein, die Französinnen haben offenbar eher knabenhafte Figuren ohne großen Hüftsprung.“

Mir gefiel, wie sie mir das alles ernsthaft erklärte. Nach den Heimlichtuereien in der Vergangenheit kümmerte sich jetzt jemand um mein Anliegen. Toll!

Tante Hedwig zog den Reißverschluss auf und wies auf eine dreifache Hakenleiste.

„Ohne Blümchen, Spitze und Tralala, ein ganz funktionelles Mieder, damit kannst du dich überall sehen lassen“, sagte sie.

Überall? Sehen lassen? Aber sie musste mir keinen Mut mehr machen, ich war längst überzeugt.

Doch es ging noch weiter. Sie war jetzt in ihrem Element, schlug das Vorderteil der Hose um und zeigte mir die Innenausstattung.

„Hier, eine doppelte, kreuzweise Tüllverstärkung. Durch die X-Form drückt vorne im Schritt nichts auf die … auf empfindliche Teile. Hüften und Po werden durch elastische Einsätze und strategische Nähte betont, das ist besser als diese schwammigen Pads. Und die Beine rutschen durch die Silikonabschlüsse nicht nach oben.“

Sie hob scherzhaft eine Augenbraue und sah mich an, ob ich auch alles verstanden hätte. Ich nickte wieder, sehr bereit, in das raffinierte Futteral eingesperrt zu werden.

„Dann ab durch die Mitte!“, rief sie und wies zur Umkleidekabine. Ich packte das kühle, brettharte Mieder und spazierte los. Die Tante zog mir noch den Vorhang zurück, den ich hinter mir wieder sorgfältig schloss, und schaltete das Licht ein. Ich hatte es bereits zwischen den Beinen gespürt, wie groß die Vorfreude war. Als ich nun meine Jeans abstreifte, war die Aufregung unübersehbar. In diesem Moment sah die Tante noch einmal durch den Vorhang.

„Hier, du musst deine Feinripp-Männerunterhose nicht anlassen. Ich hab etwas Schöneres.“

Ich nahm ein durchsichtiges, schwarzes Etwas entgegen. Es war ein Stringtanga, dessen Vorderteil aus drei Lagen gestaltet war, wie sich herausstellte. Die Außenseite bestand aus einem schwarzen, bauschigen Perlonschleier, darunter lag eine feste Latexhaut, auf der Innenseite folgte eine kürzere zweite, die oben mit einem genoppten, elastischen Wulst endete. Es war klar, wie es gedacht war. In diesen Köcher sollte das Gemächte. Was die Tante alles hatte …

Ich zog meine Unterwäsche und das Sweatshirt aus und streifte mir das hübsche Intimhöschen über. Als ich das Organ wie vorgesehen verstaute, musste ich tief durchatmen. Das kalte, haftende Gefühl des Materials verstärkte meine Erregung. Doch ich schaffte es, die Gurte, die an BH-Träger erinnerten, festzuziehen. Damit war alles an seinen Platz gezurrt, die primären männlichen Geschlechtsmerkmale verschwanden zwischen den Schenkeln. Nun folgte die Hauptsache, diese glänzende, gelbe Hose. Ich stieg mit unsicheren Beinen nacheinander in die engen Röhren und schlängelte mich beim langsamen Hochziehen genüsslich in das Kleidungsstück. Das Erlebnis war mir ja nicht neu, dennoch bescherte schon das Anziehen wieder eine spannende Erfahrung. Jedes Mieder war anders. Ich zog es ganz nach oben, ging ein paarmal in die Hocke, damit es vollständig in den Schritt rutschte und den Po faltenlos umspannte, danach begann ich, eine Hakenreihe zu schließen.

„Ich kann dir helfen“, bot Tante Hedwig an. „Welche Haken nimmst du denn? Kann ich mal hinein?“

Schon hatte sie den Vorhang aufgezogen und betrachtete meine Mühen. Kopfschüttelnd zog sie an der offenen Seite und sagte, da ginge doch locker die letzte Reihe. Es sei schließlich ein Mieder und kein Strampler.

Sie griff um mich herum und ließ nacheinander die äußersten Haken einrasten. Gnadenlos. Ich zog den Bauch ein und hielt die Luft an. Schließlich war es geschafft, alles zu! Tante zog den Reißverschluss nach oben, die Hosenbeine nach unten und schob einen Finger unter den Bund.

„So muss es sein“, nickte sie. „Wie fühlst du dich darin? Ungewohnt? Daran gewöhnst du dich im Nu, und dann willst du diese feste feminine Körperformung nicht mehr missen“, erläuterte sie fachfraulich. Und fügte schmunzelnd hinzu: „Dein Onkel Bernhard, Gott hab ihn selig, hat das auch sehr genossen. Zusammen haben wir immer … ach, egal.“

Ich stand vor dem Spiegel und staunte über meine schmale Taille, meine runden Hüften, drehte mich und sah einen flachen Bauch und einen prallen Po. Das war ich?

„Komm mal heraus“, sagte meine Miederberaterin. „Lauf mal ein paar Schritte.“

Ich lief vorsichtig, fühlte, wie das kalte, enge Innensäckchen meine gebändigte Männlichkeit massierte. Es war grandios! Am liebsten hätte ich mich auf ein Bett geworfen und meinen Schoß geknetet. Aber ich beherrschte mich. Ich strich über Bauch und Beine und entdeckte die nutzlosen Strumpfhalter.

„Richtig, mein Bub“, rief Tante Hedwig. „Das hätte ich ja beinahe vergessen. Nylons gehören natürlich dazu. Ich hol dir welche.“

Sie kam zurück mit einer offenen Cellophantüte, der sie ein paar schwarze Strümpfe entnahm. „Die sollten gut passen“, sagte sie und reichte mir das schwarze Gespinst.

Ich nahm einen Strumpf, schob beide Daumen in die Öffnung des Doppelrands und raffte das Gewebe durch vier flinke Finger zu einem lockeren Bausch zusammen.

„Nicht ungeschickt“, lobte Tante Hedwig. „Hast du das schon einmal geübt?“

Ich bekam einen roten Kopf und sagte nichts, sondern schlug ein Hosenbein nach oben, öffnete die darunter verborgenen Strapse und setzte mich auf den Hocker in der Umkleide. Nun schlüpfte ich in den ersten Strumpf, zog ihn hoch, stand auf und hakte ihn zuerst hinten, dann seitlich und vorne ein. Die Tante presste anerkennend die Lippen zusammen und nickte. Mit dem zweiten Strumpf verfuhr ich ebenso.

Und war fertig. Meine Gönnerin betrachtete mich etwas ungläubig und strich mir über meinen glatten Körper, was mir sehr gefiel. Offensichtlich auch ihr. Ich streichelte deshalb ein ganz klein wenig die gleichen Stellen an ihrem Körper, mehr zur Probe, als wollte ich die Miederqualitäten vergleichen.

„Gehen wir nach oben“, schlug sie vor. „Es ist ja sturmfrei. Wenn du willst, können wir so bleiben. Ich hol dir auch so ein zartes Mäntelchen, das ist angenehm um die Schultern. Dann genehmigen wir uns den Rest Blauburger.“

Die kostenlose Leseprobe ist beendet.

€2,99

Genres und Tags

Altersbeschränkung:
18+
Veröffentlichungsdatum auf Litres:
05 Mai 2026
Umfang:
71 S. 2 Illustrationen
ISBN:
9783949107184
Rechteinhaber:
Bookwire
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