Buch lesen: "Keine wie sie: Erotische Novelle"

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Camille Bech

Keine wie sie: Erotische Novelle

Lust

Keine wie sie: Erotische Novelle ÜbersetztRebecca Jakobi Original TÆNDT -Sex små fortællinger for voksneCoverbild/Illustration: Shutterstock Copyright © 2017, 2020 Camille Bech und LUST All rights reserved ISBN: 9788726299595

1. Ebook-Auflage, 2020

Format: EPUB 3.0

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Keine wie sie

Monica erwachte von einer leichten Sommerbrise vom offenen Fenster. Die langsam aufkommenden Geräusche der Stadt und der Gedanke an ein paar freie Tage erfüllten sie mit einer inneren Ruhe, während eine Sehnsucht, die sich nicht länger mit ihrer Verdrängung abfinden wollte, Einzug erhielt. Langsam schob Monica die Bettdecke zur Seite. Die Brise vom Fenster streichelte ihre nackte Haut, und sie legte die Hände auf ihre vollen Brüste, während ein leises Stöhnen den Raum erfüllte. Sie ging ins Hohlkreuz, schloss die Augen und begann, ihre strammen Kurven zu liebkosen.

Sie war schön und sinnlich, ihr vollkommener Körper brannte vor Lust, sie strich sich das lange, nussbraune Haar aus der Stirn, woraufhin es sich wie ein Fächer auf dem weißen Laken ausbreitete. Ihre Hand strebte nach unten. Sie betastete die samtweiche Haut unter dem Nabel und keuchte schwach, während sie ein Bein angewinkelt zur Seite drehte. Sie war völlig glatt, rasierte sich jeden zweiten Tag, sodass keine Stoppeln nachwuchsen, und genoss das Gefühl der glatten Haut, wenn ihre Finger auf Entdeckungsreise gingen. Sie war feucht und streckte sich gierig, als sie nach dem Dildo auf dem Nachttisch griff. Er hatte die Form eines echten Penis. Sie fuhr sich damit über den Mund und ließ einen Finger zwischen ihre Schamlippen gleiten.

Es war toll. Sie hatte solch eine schreckliche Sehnsucht nach einem Mann, oder zumindest einem Penis, wollte durchgenommen werden, sich einfach nur zurücklehnen und genießen … Jetzt konnte sie ihre Säfte hören. Die Feuchtigkeit erstreckte sich bis über die Oberschenkel, ihr Unterleib hob und senkte sich, während die Attrappe zwischen die Lippen drang. Sie leckte daran, ehe sie ihn in die Säfte zwischen den Schamlippen gleiten ließ. Dabei führte sie sich verschiedene Männer vor Augen, entweder, weil sie einmal mit ihnen geschlafen hatte oder weil sie es gerne wollte.

Er glitt ein paar Zentimeter tiefer, als sie an Marcus dachte, einen Mann aus Gambia, mit dem sie vor ein paar Wochen geschlafen hatte. Er hatte sie rangenommen, sie mit seinen starken Händen gefordert und festgehalten, als sie endlich den Höhepunkt erreicht und der Orgasmus ihren schlanken Körper entzweigerissen hatte. Es war wundervoll gewesen, sie hatte ihn genossen und den Erfolg wiederholt, bis er in den frühen Morgenstunden gesagt hatte, er müsse jetzt nach Hause zu seiner Frau.

Das hatte sie überrascht und ein bisschen traurig gemacht. Sie hätte ihn gern wiedergesehen, aber wenn er verheiratet war, sollte sie sich besser keine Hoffnung machen, sofern sie sich nicht absichtlich wehtun wollte. Weder sie, noch er hatten sich um ein weiteres Treffen bemüht. Das enttäuschte sie immer ein wenig, besonders dann, wenn der Sex gut gelaufen war.

Jetzt stellte sie sich vor, er wäre bei ihr. Sie presste den Dildo bis zum Anschlag hinein, stöhnte laut und flüsterte Marcus‘ Namen. Ihre Hand arbeitete fleißig, und sie lauschte ihren Säften, wenn er in ihr feuchtes Geschlecht glitt. Sie drehte sich auf die Seite und steuerte ihn von hinten. Lange würde es nicht mehr dauern, sie spannte die Scheidenmuskulatur an und flüsterte weiterhin seinen Namen ins Kissen. Ihre Bewegungen waren wilder geworden, sie spürte das erste Surren in der Klitoris und spannte sich noch mehr an. Dann wälzte sie sich auf den Bauch, setzte sich mit gespreizten Beinen auf und packte ihre Brüste mit beiden Händen, während sie sich wieder in Bewegung setzte. Ihr gesamter Unterleib brummte, und die Scheidenmuskeln pumpten heftig, als sie die befreiende Wirkung des Orgasmus auf ihre aufgestaute Leidenschaft vernahm.

Als sie später auf dem Heimweg vom Supermarkt war, entdeckte sie Marcus. Er war mit einer afrikanisch aussehenden Frau, vermutlich seiner Partnerin, und zwei Kindern auf dem gegenüberliegenden Bürgersteig unterwegs. Monica wurde langsamer, spähte in seine Richtung und erhaschte noch gerade so einen Blick auf den Funken Wiedererkennung in seinen dunklen Augen und den Anflug eines Lächelns auf seinen Lippen, ehe sie sich wieder abwandte und beschleunigte. Ihr wurde warm. Sie hatte Marcus in der Bar zum ersten Mal gesehen und nur ungefähr acht Stunden mit ihm verbracht, mindestens sechs davon mit Sex, und trotzdem empfand sie eine brennende Eifersucht gegenüber seiner Frau.

Die kostenlose Leseprobe ist beendet.