Buch lesen: "Historische Pfade Schwäbische Alb"

Schriftart:


Luftiger Zugang zum Schloss Lichtenstein (Tour 14)

Lars und Annette Freudenthal

Historische Pfade

SCHWÄBISCHE
ALB

30 Wanderungen zu Orten mit Geschichte

Exklusiv für Sie als Leser:

MIT GPS-DATEN ZUM DOWNLOAD

unter: gps.bruckmann.de


Inhalt

Vorwort

Einleitung

Östliches Albvorland

1Grenzwall der Römer2.30 Std.

Limeswanderung bei Mögglingen

Der Rätische Limes

2Archäologische Runde bei Heubach2.00 Std.

Siedlungsgeschichte auf dem Rosenstein

Der Rosenstein als Trutzburg

3Limeswanderung ins Rotenbachtal4.00 Std.

Von Lorch nach Gmünd

Das Kloster Lorch

4Im Zentrum der Macht3.30–4.30 Std.

Auf der Staufer-Runde

Vage Anfänge einer Adelsfamilie

5Rundweg Kaiser Barbarossa4.00–4.30 Std.

Wälder und Wiesen am Hohenstaufen

Friedrich I. – eine Legende

Mittlere Kuppenalb

6Bahnpioniere auf der Schwäbischen Alb4.30 Std.

Erlebnispfad Geislinger Steige

Die Geislinger Steige

7Auf der Berta-Hörnle-Tour4.30 Std.

Von Bad Boll zur Kornberghütte

Die Anfänge des Kurbetriebs

8Höhepunkte im Vier-Landkreis-Eck5.00–5.30 Std.

Reußenstein, Filsurspung und Schertelshöhle

Die Schertelshöhle

9Im Stammland der Zähringer4.00–4.30 Std.

Burg Teck und der Breitenstein

Herzöge ohne Herzogtum

10Kelten auf der Bassgeige4.30 Std.

Aufstieg ab Owen zum Heidengraben

Der Heidengraben Freilichtmuseum Beuren

11Vorzeigeburg der Württemberger2.30–3.00 Std.

Auf die Hohenneuffen

Die unbezwingbare Burg

12Landschaftspotpourri am Albtrauf3.30 Std.

Auf dem Eduard-Mörike-Weg 2

Eduard Mörike

13Rulaman und die Hohenwittlingen4.00 Std.

Aufstieg über die Schillerhöhle

Die Burg Hohenwittlingen

14Märchen über der Echaz3.30–4.00 Std.

Schloss Lichtenstein und Nebelhöhle

Die Burgen Alt- und Neu-Lichtenstein

15Zum Dreifürstenstein5.00–6.00 Std.

Variante ab dem Kornbühl

Historisches Dreiländereck am Dreifürstenstein

Lonetal und Mittlere Flächenalb

16Eiszeitjäger im Lonetal3.00–3.30 Std.

Auf dem Neandertalerweg

Das Kleine Mammut der Vogelherdhöhle

17Blaubeurer Felsenstieg3.30–4.00 Std.

Höhen und Höhlen rund um den Blaukessel

Die Entstehung des Blautopfs

18Der Alb älteste Schauhöhle3.30–4.00 Std.

Sontheimer Höhlentour mit Lindenhütte

Die älteste Schauhöhle der Schwäbischen Alb

19Wo's Wasser dâ Berg nauf laufd3.30–4.00 Std.

Albwassertour im Schmiechtal

Aller Anfang ist schwer

20Zum Lauterursprung3.00 Std.

Über den Sternberg nach Offenhausen

Maria Gnadenzell

21Tanz auf dem Vulkan2.00 Std.

Der Vulkankraterweg von Apfelstetten

Der Apfelstetter Vulkan

22Religion, Politik und Burg2.30–3.30 Std.

Buttenhausen und die Hundersingen

Die jüdische Gemeinde Buttenhausen

23Burgen im Lautertal3.30 Std.

Bichishausen, Hohengundelfingen und Derneck

Die Burg Hohengundelfingen

24Zur Quelle der Zwiefalter Ach4.00 Std.

Von Zwiefalten zur Wimsener Höhle

Das Münster Unserer lieben Frau

Hohe Schwabenalb und Oberes Donautal

25Kaiserweg Bisingen2.00 Std.

Am Fuße der Hohenzollern

Die drei Burgen auf dem Hohenzollern

26Hossinger Leiter3.00 Std.

Zwischen Eyach und Hochplateau

Schutz hoch über der Eyach

27Im Machtzentrum der Kelten2.30 Std.

Archäologischer Rundwanderweg Heuneburg

Die Stadt Pyrene

28Fürstliche Anlagen Inzigkofen4.00 Std.

Entschärfter Klosterfelsenweg

Der Fürstliche Park

29Feldherren versus Klosterbrüder2.30 Std.

Von Rohrdorf zum Campus Galli

Das Freilichtmuseum Campus Galli

30Schwäbischer Grand Canyon3.30–4.00 Std.

Aussichten vom Kloster Beuron

Die Erzabtei St. Martin zu Beuron

Für jeden Tag die richtige Tour

PS:

Register

Impressum


Aussichtsreiche Rast unterhalb der Spielburg (Tour 5)


Merkurrelief am Rätischen Limes bei Gmünd (Tour 1)


Stalagmiten begeistern in der Nebelhöhle (Tour 14).


Pumpwerk der Alb-Wasser-Versorgung (Tour 19)


Jubiläumstafel des Albvereins zwischen der Teck und dem Breitenstein (Tour 9)


Küchenschelle als Frühlingsbote auf dem Triebfelsen (Tour 26)


Kanuten auf der Donaubiegung unterhalb des Amalienfelsens (Tour 28)


Blick auf den mittelalterlichen Friedhof vom Campus Galli (Tour 29)

TOUREN-ÜBERBLICK


Leicht
1 Grenzwall der Römer
12 Landschaftspotpourri am Albtrauf
18 Der Alb älteste Schauhöhle
21 Tanz auf dem Vulkan
25 Kaiserweg Bisingen
27 Im Machtzentrum der Kelten
29 Feldherren versus Klosterbrüder
Mittel
2 Archäologische Runde bei Heubach
3 Limeswanderung ins Rotenbachtal
4 Im Zentrum der Macht
5 Rundweg Kaiser Barbarossa
6 Bahnpioniere auf der Schwäbischen Alb
7 Auf der Berta-Hörnle-Tour
8 Höhepunkte im Vier-Landkreis-Eck
10 Kelten auf der Bassgeige
11 Vorzeigeburg der Württemberger
14 Märchen über der Echaz
15 Zum Dreifürstenstein
16 Eiszeitjäger im Lonetal
19 Wo‘s Wasser dâ Berg nauf laufd
20 Zum Lauterursprung
22 Religion, Politik und Burg
23 Burgen im Lautertal
24 Zur Quelle der Zwiefalter Ach
26 Hossinger Leiter
28 Fürstliche Anlagen Inzigkofen
30 Schwäbischer Grand Canyon
Schwer
9 Im Stammland der Zähringer
13 Rulaman und die Hohenwittlingen
17 Blaubeurer Felsenstieg

PIKTOGRAMME ERLEICHTERN DEN ÜBERBLICK


Leicht
Mittel
Schwer
Gehzeit
Höhenunterschied
Weglänge

ZEICHENERKLÄRUNG ZU DEN TOURENKARTEN


Wandertour mit Lawfrichtung
Tourenvariante
Ausgangs-/ Endpunkt der Tour
Wegpunkt
Bahnlinie mit Bahnhof
S-Bahn
Tunnel
Seilbahn, Gondelbahn
Bushaltestelle
Parkmöglichkeit
Hafen
Autofähre
Personenfähre
Flugplatz
Kirche
Kloster
Burg/Schloss
Ruine
Wegkreuz
Denkmal
Turm
Leuchtturm
Windpark
Windmühle
Mühle
Hotel, Gasthof, Restaurant
Jausenstation
Schutzhütte, Berggasthof (Sommer/Winter)
Schutzhütte, Berggasthof (Sommer)
Unterstand
Grillplatz
Jugendherberge
Campingplatz
Information
Museum
Bademöglichkeit
Bootsverleih
Sehenswürdigkeit
Ausgrabung
Kinderspielplatz
schöne Aussicht
Aussichtsturm
Wasserfall
Randhinweispfeil
Maßstabsleiste


Sicht durch das Peterstor auf die Westfassade des Zwiefalter Münster (Tour 24)

Vorwort

Die Schwäbische Alb ist eine über Jahrmillionen gewachsene Landschaft. Ihr Fundament entstand in der Zeit des Jura, als ein Ozean weite Teile Europas bedeckte und sich riesige Mengen an Kalk, Ton und Mergel auf dem Meeresboden ablagerten. Durch die Hebung des Oberrheingrabens und die Auffaltung der Alpen wurde die Schwäbische Alb nach oben gedrückt und nach Südosten gekippt. Im Nordwesten entstand eine Steilstufe, die das Albvorland heute als Albtrauf um 300 Meter überragt. Seitdem tragen Verwitterungsprozesse das Gestein am Rand und überall dort ab, wo auf der Alb versickertes Wasser wieder zutage tritt. Im Untergrund bildeten sich vielerorts Höhlen, die – wo immer sie zugänglich waren – den Menschen während der letzten Eiszeit sichere Zufluchtsorte boten. So bilden die Höhlen im Lonetal, im Achtal bei Blaubeuren sowie auch der Rosenstein wertvolle archäologische Fundstätten. Neben Werkzeugen und Waffen wurden hier die frühesten Zeugnisse künstlerischen Schaffens des Menschen entdeckt.

Wo das Gestein dem Verwitterungsprozess trotzte, entstanden Inseln vor der Traufkante. Als sogenannte Zeugenberge rückten sie im Mittelalter ins Interesse der Herrschenden, welche die schwer zugänglichen Bergkuppen für den Festungsbau nutzten. Hier bildete der Hohenstaufen einst das Machtzentrum der Staufer und auch heute thront weiter südlich wieder eine stolze Ritterburg auf dem Hohenzollern. Daneben bieten der Reußenstein, die Burg Teck sowie die vielen Burgen im Großen Lautertal tolle Ausflugsziele, die uns herrliche Wandermomente bescheren. Zugleich bewegen wir uns im Schwäbischen in einer Region, die immer wieder schwer umkämpft war. Besonders deutlich wird dies bei den keltischen Befestigungen – etwa auf der Bassgeige oder dem Gräbelesberg oberhalb der Eyach – und dem Rätischen Limes. Letzterer war Teil der römisch-germanischen Grenze. Nach unzähligen Streitigkeiten und Fehden im Mittelalter fand am 5. Mai 1800 bei Meßkirch eine der entscheidenden Schlachten des Zweiten Koalitionskriegs statt. Die Niederlage Österreichs gegen Frankreich läutete die Zeit der Säkularisation ein, bei der die Klöster ihre Macht einbüßten und Kirchengüter in weltlichen Besitz übergingen.

Mit unseren »Historischen Pfaden« wollen wir Ihnen aber auch das von Entbehrungen geprägte Leben der einfachen Menschen näherbringen. Hierzu zählt die Hossinger Leiter, welche nach ihrer Fertigstellung den schnellsten Zugang von der Hochalb zu den Arbeitsplätzen im Tal bildete. Eine Pionierleistung erleben wir bei der Geislinger Steige, bei der gewaltige Mengen an Erdreich von Hand bewegt wurden und etliche Felssprengungen die erste Eisenbahnverbindung vom Tal auf die Alb ermöglichten. Bei der Albwassertour erfahren wir schließlich im Schmiechtal, wie es gelang, das Wasser den Berg hoch laufen zu lassen. Zuletzt haben wir in diesem Buch mit dem Rundweg Kaiser Barbarossa und dem Eduard-Mörike-Weg zwei Rundwege aufgenommen, die sich mit Informationen über die Namenspaten bedeckt halten, die uns aber ebenfalls durch reizvolle Landschaften führen. Wir wünschen Ihnen viel Freude am Wandern!

Waldshut-Tiengen, im Früjahr 2021

Annette und Lars Freudenthal

Genres und Tags

Altersbeschränkung:
0+
Veröffentlichungsdatum auf Litres:
09 November 2024
Umfang:
357 S. 329 Illustrationen
ISBN:
9783734322037
Rechteinhaber:
Bookwire
Download-Format:

Ähnliche Bücher