Die Abenteuer von Liebliesel & Liebdusel

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Die Abenteuer von Liebliesel & Liebdusel
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Inhalt

Impressum 2

Widmung 3

Widmung 4

Die Entenwanderung 5

Die Entenwanderung - Teil II 10

Auf der Suche nach Liebdusel 16

Ibo und seine Familie 20

Der Enkel vom alten Poxi 23

Auf der Suche mit Hubert und Hubert 28

Liebdusel begegnet Quintia 34

Bei den Proben zu der Oper Don Tello 38

Der große Tag 42

Die kalte Winterlangeweile 48

Schlecht geträumt 52

Wurmeisstangen und Brieftauben 55

Der Mann im Mond 61

Ein Schmetterling als Kopfschmuck 65

Ein Ausflug 73

Begegnung mit der Mäusepolizei 79

Zurück am See 83

Gäste aus dem Zoo 93

Die Begegnung mit Haube und Haube 95

Ein Ausflug in den Zoo 100

Der Philosoph Mangu 112

Tratsch 115

Lang-Kurz-Lang 118

Eddie 126

Abschied aus dem Zoo 131

Impressum

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie­.

Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://www.d-nb.de abrufbar.

Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Film, Funk und Fern­sehen, fotomechanische Wiedergabe, Tonträger, elektronische Datenträger und ­auszugsweisen Nachdruck, sind vorbehalten.

© 2021 novum publishing

ISBN Printausgabe: 978-3-99107-822-7

ISBN e-book: 978-3-99107-823-4

Lektorat: Thomas Ladits

Umschlagfoto und Innenabbildungen: Helena Britzger

Umschlaggestaltung, Layout & Satz: novum publishing gmbh

www.novumverlag.com

Widmung

Für meinen Sohn

Tanu-Vincent

Widmung

Dank an

Manoli

Die Entenwanderung

Die Sonne schien grade erst ein paar Stunden und das Leben am See war noch so richtig in Bewegung gekommen. Ein paar waren erst aufgestanden, ein paar andere waren noch mit ihrer Morgenwäsche beschäftigt. Ein paar Fische schauten schon vorlaut und witzig ein wenig aus dem See heraus und schnappten ein bisschen nach frischer Morgenluft.

Der Reiher putzte sein Gefieder und reckte seine Glieder.

Zwei kleine Entlein schwammen noch ein wenig müde am Seeufer entlang und wussten noch nicht so recht, was sie mit diesem neuen Tag so anfangen sollten. Es waren Liebliesel und Liebdusel, zwei gute Freunde, die vor gar nicht langer Zeit an diesen See gekommen waren, in der Hoffnung, hier neue Freunde zu finden. Liebliesel, eine kleine Entendame, war schon viel gereist und auf einer ihrer Reisen hatte sie die Bekanntschaft mit dem kleinen Erpel Liebdusel gemacht.

Seitdem zogen sie gemeinsam von einem Teich zum nächsten, um so immer neue Freunde kennen zu lernen.

Liebdusel hatte kleine, aber leicht verschmitzte Augen, die so schauten, als sei er immer zu einem neuen Abenteuer bereit.

Liebliesel achtete aber darauf, dass der Kleine nicht immer zu viel Unfug anstellte, den sie letztendlich beide wieder ausbaden müssen.

So ist es auch das eine Mal gewesen, als sie von einem Teich zum nächsten watschelten, weil ihre Flügel ganz müde waren und keinen Schlag mehr tun wollten.

Die Sonne war schon auf dem Weg, ins Bett zu gehen und ließ nur noch ein paar warme Strahlen über die Wipfel scheinen, als unsere beiden Freunde einen Weg einschlugen, der sie eine von großen Bäumen gesäumte Allee entlang einer von großen Bäumen entlangführte.

Die Augen von Liebdusel waren schon recht klein und müde und er beteuerte mit jedem Watschelschritt, dass er keinen weiteren tun werde, wenn er nicht bald etwas zu essen und zu trinken bekommen würde. Liebliesel watschelte vor ihm her und wenn ihre Flügel nicht so müde gewesen wären, hätte sie sich beide Ohren zugehalten, um das Gejammer von Liebdusel nicht mehr hören zu müssen.

„Ich habe dir ja gesagt, dass es heute ein weiter Weg wird und dass du dir ein wenig zu essen mitnehmen solltest, aber nein, der Herr Erpel mag ja nicht hören, wenn ich ihm etwas sage.

Dann heißt es immer nur, ich sei eine alte Besserwisserin und ich würde ihm Vorschriften machen, was er zu tun und zu lassen hätte.

Und jetzt lass mich mit deinem Gejammer in Ruh und watschel endlich weiter, sonst kommen wir ja nie an.“ Liebdusel stellte ein wenig sein Gejammer ein, aber auch nur so ein bisschen, dass es Liebliesel nicht mehr so richtig hören konnte. Es kam ein Abendwind daher und zog an den Ästen und Wipfeln der Bäume, dass man denken konnte, sie würden einem zuwinken, so sehr bogen sich die Äste.

Jedoch Liebdusel nahm den Wind gar nicht mehr so richtig wahr.

Ein Auge war schon halb vor Müdigkeit zugefallen und das andere war auch auf dem besten Wege dahin, dem anderen zu folgen.

Und so merkte Liebdusel gar nicht, wie er in seiner Müdigkeit ein wenig vom Weg abkam und einen kleinen Seitenweg entlang ging, der mehr und mehr in einen Wald führte, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagten.

Liebliesel watschelte still vor sich hin, ein wenig in Gedanken versunken, und dachte daran, ob sie wieder einmal zu viel mit Liebdusel gemeckert hätte. Auch ihr Magen knurrte schon seit einer geraumen Zeit und ihre Entenfüße wurden mit jedem Platsch auch müder und müder.

„Vielleicht sollten wir unsere Flügel noch einmal aufwecken, um ein wenig schneller voranzukommen“, dachte sie. Aber die Flügel hatten es sich schon ganz bequem gemacht und schliefen tief und fest.

Um den kleinen Erpel aufzumuntern beschloss Liebliesel, ihm von dem Teich zu erzählen, zu dem sie sich heute Morgen auf den Weg gemacht hatten. Sie erzählte von dem kleinen Otter, der in der Nähe einer Stromschnelle wohnte und jeden Morgen mit dem Hecht um die Wette schwamm. Sie erzählte von dem großen, dicken Karpfen, der schon so lange in dem Teich wohnte, dass keiner so genau sagen konnte, woher er einstmals gekommen war. Und sie erzählte von den beiden großen Schwänen, die in ihrem weißen Gefiederkleid den ganzen Tag über den Teich schwammen, als wenn er ihnen allein gehören würde.

Sie wusste auch zu berichten, dass die beiden Schwäne sich manchmal einen Spaß daraus machten, kleine Erpel zu zwicken.

Liebliesel sprach zu dem kleinen Erpel.

„Wir werden viel Spaß an dem neuen Teich haben, meinst du nicht auch?“ Aber von hinten kam keine Antwort, auch war das Gejammer verstummt, was ihr beim Erzählen gar nicht aufgefallen war.

Liebliesel drehte sich auf ihren müden Watschelbeinen um und sah ins Leere. Kein Liebdusel weit und breit.

Die Entenwanderung - Teil II

Liebdusel war mittlerweile schon auf seinen müden Watschelbeinen weiter gewatschelt. Er hatte Mühe, den vielen kleinen Steinen, die ihm im Weg lagen, auszuweichen um nicht drauf zu watscheln, weil sie immer kleine Stiche in seine noch jungen Erpelfüße stachen. Und so trottete er vor sich hin, in Gedanken verloren, ohne zu merken, wie er vom Weg abkam.

Langsam spürte Liebdusel, wie es immer kühler wurde, weil die warmen Sonnenstrahlen nicht mehr so tief in den Wald strahlten, in den er sich geradewegs hinein verlief.

„Mir wird immer kälter, wann sind wir denn endlich da?

Und mein Hunger ist auch nicht kleiner geworden.

Ich habe Hunger wie zwei ausgewachsene Dschunga Dschunga Entenerpel.“

Natürlich wusste er nicht, wie groß der Hunger eines Dschunga Dschunga Entenerpels sein konnte, weil er ja auch noch nie einen gesehen hatte. Aber er dachte sich, dass Liebliesel auch noch nie einen gesehen hatte und es ihr mächtig imponieren würde, dass so ein kleiner Erpel wie er solch einen Hunger haben könnte.

 

„Liebliesel, Liebliesel, nun sag doch mal was dazu, hast du gar keinen Hunger?“

Der kleine Erpel blickte hoch und sah weit und breit nur Bäume.

„Liebliesel, hör jetzt auf mit dem Versteckspiel. Ich habe Hunger, hörst du, das ist eine ernsthafte Angelegenheit. Wenn kleine Erpel Hunger haben, müssen sich sogar große Schwäne vor ihnen fürchten.“

Doch von Liebliesel kam keine Antwort.

Der kleine Erpel spürte, dass hier etwas nicht ganz in Ordnung war. Liebliesel hatte ihm nicht davon erzählt, dass sie durch einen Wald gehen müssten. Er hätte sich gleich geweigert, das mochte er natürlich nicht zugeben, denn im Wald, das hatte er gehört, soll es ganz große, dunkle Wesen geben, die alles essen, was ihnen über den Weg läuft.

Und der kleine Erpel hatte für sich beschlossen, nicht auf den Speiseplan der Riesen zu geraten. Da stand er nun, ganz allein auf dem steinigen Pfad, der immer tiefer und tiefer in den Wald hineinführte.

Er drehte sich im Kreis, in der Hoffnung, dass Liebliesel hinter ihm stehen würde, aber je mehr er sich drehte, desto mehr verlor er die Orientierung und am Ende wusste er nicht einmal mehr, aus welcher Richtung er gekommen war.

Liebdusel setzte sich auf einen Stein und erinnerte sich daran, was seine Mutter ihm früher, als er noch ein Mini-Erpel war, gesagt hatte, wenn er sich auf dem Teich, wo er aufgewachsen war, verschwommen hatte.

Sie hatte immer zu ihm und seinen Geschwistern gesagt:

„Liebdusel, was dir auch immer passiert, wenn du etwas verändern möchtest, dann setze dich auf einen Stein, schließe die kleinen Entleinaugen und denke ganz fest an das, was du dir wünschst.

Und ehe du dich versiehst, wirst du es erleben, dass sich etwas verändert.“

So tat es Liebdusel dann auch. Er setzte sich auf einen Stein, schloss die Augen und dachte ganz fest an Liebliesel und dass sie doch bald wieder bei ihm sein sollte. Er kniff die Augen fester und fester zusammen, aber so richtig tat sich nichts. Plötzlich verspürte er ein leichtes Kribbeln an seinen Platschfüßen und er konnte es sich nicht erklären, wieso dem so war. Vielleicht hatte er zu fest seine Augen zusammengedrückt oder er hatte zu doll an Liebliesel gedacht und sie stand schon längst vor ihm und killerte an seinen Platschfüßen.

So öffnete er vorsichtig eins seiner kleinen Erpelaugen und blickte nach unten auf seine kleinen Füße. Erschrocken riss er gleich sein zweites Auge auch auf und dachte sich, dass das, was sich dort unten zu seinen Füßen abspielte, nicht wahr sein konnte.

Eine Ameisenstraße hatte sich einen Weg über seine Füße gebahnt. Selbst von oben konnte man erkennen, wie sie in die eine Richtung Blätter, Äste und allerlei Essbares trugen und aus der anderen Richtung kamen neue Ameisen, um sich den anderen anzuschließen.

Liebdusel rief nach unten: „Hey, hallo, ihr da unten, ihr kitzelt mich, könnt ihr nicht woanders langlaufen?“

Die Ameisen waren aber viel zu sehr mit sich und ihren Transporten beschäftigt, sodass keine von ihnen den kleinen Erpel hörte.

Liebdusel beschloss daher, den kleinen Transportverkehr dadurch zu unterbrechen, dass er einfach einen seiner beiden Füße anhob.

Mit einem Mal war ein Tohuwabohu ausgebrochen, weil der kleine Erpel den Ameisen ihren Hin- und Rückweg unterbrochen hatte.

Das Kribbeln in den Füßen hatte zwar aufgehört, aber Liebdusel verspürte mehr und mehr ein Zwicken in seinem Allerwertesten.

Die Ameisen waren nicht nur über seine Füße gelaufen, nein, sie zwickten ihn nun, überall wo sie nur konnten.

Der Erpel sprang auf und blickte sich um.

Der vermeintliche Stein, auf dem er sich ausgeruht hatte, entpuppte sich als Ameisenhügel, auf den er sich schlaftrunken gesetzt hatte.

Liebdusel watschelte weiter und weiter und erst, als er den Ameisenhügel nicht mehr sah, ließ er sich niedersinken auf einem Baumstumpf, der, wie er glaubte, unbewohnt war.

„Na, das war ja was“, sagte er zu sich und schnaufte ein wenig aus.

„Was war was was?“, fragte eine Stimme aus dem Baumstumpf heraus.

Liebdusel blickte sich um und sah eine kleine, spitze Nase hervorlugen.

Ein Biber hatte es sich in dem Baumstumpf bequem gemacht und schaute unseren kleinen Erpel aus kleinen Knopfaugen lustig an.

„Hallo, ich bin Ibo, und wie heißt du du und was machst du hier hier?“

Liebdusel schaute ihn verdutzt an und sagte ihm, wie er hieß und dass er auf der Suche nach seiner Freundin Liebliesel sei.

„Da kann ich dir helfen helfen.“

Der kleine Erpel war froh, jemanden getroffen zu haben, der ihm hilft, aus dem finsteren Wald heraus zu kommen.

„Sag mal, Ibo, warum wiederholst du immer die letzten Worte, wenn du etwas sagst?“

„Och, das mache ich nur, damit ich genau weiß, dass mir die anderen auch zuhören, wenn ich etwas sage, verstehst du du?“

Liebdusel verstand nur zu gut, denn er kannte das Gefühl, wenn andere einem nicht richtig zuhören. Und so gingen die beiden neuen Freunde gemeinsam einen Weg, der an einem schmalen Bach entlangführte.

Liebdusel war froh, jemanden getroffen zu haben, der sich in diesem Wald auskannte.

„Schon bald werde ich Liebliesel wieder sehen sehen“, sagte er zu sich selbst. Und er war froh, dass er sich selbst richtig zugehört hatte.

Auf der Suche nach Liebdusel

Liebliesel blickte sich um und sah weit und breit keinen Liebdusel mehr.

„Wo steckst du denn nun schon wieder, komm heraus und zeig dich.“

Aber rundherum rührte sich nichts, kein Liebdusel weit und breit. „Na, dann geh ich allein weiter, wenn du noch ein wenig trödeln willst, ist das deine Sache. Ich jedenfalls habe Hunger und nach der nächsten Biegung sind wir auch schon am Ziel und dann gibt es die leckersten Algen weit und breit.“ Aber auch dadurch ließ sich kein Erpel weit und breit blicken. „Nanu“, dachte Liebliesel, „Der wird sich doch nicht verlaufen haben.“ Und so schnell, wie sie ihre kleinen Watschelfüße watscheln konnte, lief sie zur nächsten Biegung, wo der See lag, den die beiden sich zum Ziel gesetzt hatten. „Hallo, hallo, hört mich jemand, ich brauche dringend eure Hilfe. Mein kleiner Freund Liebdusel hat sich verlaufen und irrt ganz allein ohne mich herum.“ Von weitem sah Liebliesel die beiden Schwäne, wie sie majestätisch über den Teich schwammen und alles um sich herum ignorierten, als seien sie ganz allein auf der Welt. „Hey, ihr da, ihr beiden, habt ihr meinen kleinen Freund gesehen?“

Die beiden Schwäne schauten sich an und steckten nur ihre beiden Hälse hinter ihre Flügel, um sie zu putzen. „Na, den beiden ist vor Schönheit auch nicht mehr zu helfen“, dachte sie sich. Liebliesel sah, wie ein kleiner Frosch mit seiner Familie an ihr vorbei hüpfte und jedes Mal, wenn sie landeten, gaben sie ein lautes Quaken von sich.

„Hallo, Familie Frosch, habt ihr meinen kleinen Freund gesehen? Er sieht fast genau so aus wie ich, ist nur ein wenig kleiner, ein wenig dünner, hat aber immer Hunger und ganz kleine, lustige Augen, die manchmal ganz doll blitzen, wenn er nichts zu essen bekommt.“

Vater Frosch schaute das Entlein an und blickte sich zu seiner Familie um.

„Habt ihr ein Entlein gesehen, auf das die Beschreibung passt?“, fragte er seine drei Kinder. Jedoch die verneinten nur und der Vater Frosch sagte zu Liebliesel, dass es ihm leidtäte und er ihr auch nicht weiter helfen könne, da sie jetzt weiter wandern müssten, bevor die Störche wieder aus dem Süden da wären. Liebliesel schwamm ein wenig weiter auf den Teich hinaus und grübelte darüber nach, wen sie noch fragen sollte und wer ihr weiterhelfen könnte. Mit einem Mal spritzte das Wasser nur so auf wie eine Fontäne und Liebliesel erschrak so dermaßen, dass ein lautes „Huch!“ über ihren Schnabel kam. Die beiden Hechte, die jeden Morgen um die Wette schwammen, kamen an ihr wie zwei Schnellboote vorbei gesaust. „Hey, hallo, könnt ihr zwei mir weiter helfen, ich bin hier neu an diesem See und ich suche meinen Freund und Weggefährten. Habt ihr ihn vielleicht gesehen oder wisst etwas über ihn?“

„Selber hallo“, sagten die beiden. „Wie heißt du denn eigentlich, hier ist es schon üblich, sich vorzustellen, wenn man neu ist an diesem Teich.“

„Ich bin Liebliesel, eine Entendame und komme vom Teich der tausend Enten, und ihr?“

„Ich heiße Hubert und das ist mein Bruder Hubert, nicht wahr, Hubert? Sag doch auch mal was.“

„Ich bin Hubert“, sagte Hubert nur.

„Naja, er ist nicht so gesprächig Fremden gegenüber.“

„Ich bin nicht so gesprächig Fremden gegenüber“, wiederholte Hubert seinen Bruder.

„Wir sind heute Morgen um die Wette den Bach hinauf geschwommen.

Da sind uns zwei begegnet, ein Erpel und ein Biber. Der Erpel konnte den Schnabel nicht halten und der Biber wiederholte immer sein letztes Wort.“

„Wo war das, könnt ihr mich zu ihnen führen?“, schnatterte Liebliesel ganz aufgeregt. Die beiden Brüder schauten sich an, schauten Liebliesel an, schauten sich wieder an und Herbert sagte nur zu seinem Bruder: „Naja, warum nicht, wir können ruhig noch ein paar Runden schwimmen.“

Und so zog Liebliesel mit den beiden Brüdern los, um ihren besten Freund wieder zu finden.