Joy-Nacht der Erfahrung | Erotische GeschichteText

Aus der Reihe: Love, Passion & Sex
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Joy-Nacht der Erfahrung | Erotische Geschichte

von Uma Rogers

Uma Rogers – 1970 in Hannover geboren – schrieb schon während ihrer Schulzeit mit Begeisterung lange Aufsätze. Nach der Schule erlernte sie auf Drängen ihrer Mutter einen kaufmännischen Beruf, den sie aber kurz nach der bestandenen Abschlussprüfung wieder aufgab. 1990 traf sie auf einer Party den damals 42-jährigen Adrian. Uma war fasziniert von dem reifen Mann und seiner lockeren Art. Einige Monate später heiratete sie den erfolgreichen Schweizer und verbrachte mit ihm spannende Jahre in Genf, Mailand und London. Nach seinem plötzlichen Tod 2010 kehrte sie nach Deutschland zurück. Hier entdeckte sie erneut ihre Liebe zum Schreiben. In ihren Geschichten geht es häufig um ganz alltägliche Situationen, die dann in einem Feuerwerk der Lust enden. Dabei nimmt sie kein Blatt vor den Mund und nennt die Dinge beim Namen. Uma Rogers lebt heute in einem kleinen Ort bei Hannover.

Lektorat: Marie Gerlich

Originalausgabe

© 2020 by blue panther books, Hamburg

All rights reserved

Cover: Sisoje @ istock.com

Umschlaggestaltung: Matthias Heubach

ISBN 9783966412803

www.blue-panther-books.de

Joy-Nacht der Erfahrung von Uma Rogers

Das neue Jahr war erst wenige Tage alt und ein grauer Wolkenhimmel spannte sich über Hannover, als Dirk langsam die Treppe zum Bahnsteig hinaufstieg. Kalter Wind umwehte die vier steinernen Adler, die an den Seiten des Bismarck-Bahnhofs standen. Schon als Kind hatten ihn die riesigen Figuren fasziniert. Vor vierzig Jahren war er das letzte Mal hier gewesen. Er konnte sich noch gut daran erinnern, auch wenn sich die Station in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert hatte.

Das Gebäude war zwar noch erhalten, in der ehemaligen Schalterhalle befand sich nun aber ein Restaurant. Am Bahnsteig hielten außer der S-Bahn keine anderen Züge mehr.

Dirk setzte sich auf eine der Metallbänke. Die Kälte des Stahls kroch durch den Stoff seiner Hose und erzeugte ein taubes Gefühl in den Oberschenkeln. Er schaute hinüber zu den Häusern auf der anderen Straßenseite. Dort drüben im Modersohnweg hatten vor langer Zeit seine Großeltern gewohnt. Er schloss die Augen und erinnerte sich an 1977, als er die Sommerferien bei ihnen verbracht hatte …

Damit er nicht den halben Tag allein zu Hause bleiben musste, während seine Mutter bei der Arbeit war, hatte sie Dirk morgens zu ihren Eltern gebracht und nachmittags wieder abgeholt.

Fast jeden Tag war sein Opa damals mit ihm zum Bahnhof hinübergegangen, wo sie sich gemeinsam die Züge angeschaut hatten. Sein Großvater, der im Krieg als Kapitän zur See gedient hatte, konnte die wildesten Geschichten erzählen. Heute wusste Dirk natürlich, dass vieles davon wohl das berühmte Seemannsgarn gewesen war. Damals aber hatte er dem alten Mann stundenlang zuhören können. Dass sein Großvater 1911 – bei der Eröffnung des Bahnhofs – bereits zwölf Jahre alt gewesen war, erschien ihm auch heute noch unglaublich.

Dirk sog hörbar die kalte Luft ein. Traurigkeit erfasste ihn – seine Großeltern waren inzwischen schon dreißig Jahre tot. Innerhalb einer Woche waren sie damals beide gegangen.

»Ist verdammt lang her …«, murmelte er leise vor sich hin.

»Wie bitte?«

Dirk zuckte zusammen. Er blickte zur Seite und stellte erschrocken fest, dass er nicht mehr allein war. Neben ihm auf der Bank saß nun eine junge Frau und schaute ihn fragend an.

»Entschuldigung, ich war gerade in Gedanken«, sagte er verlegen.

»Ist schon okay – ich dachte nur, du sprichst vielleicht mit mir«, antwortete sie lächelnd.

Dirk war irritiert. Kannte er das Mädchen oder warum hatte sie ihn eben geduzt? Schnell taxierte er sie. Sie trug weiße Sportschuhe, dazu neongrüne Socken. Die enge, schwarze Jeans umspannte ihre schlanken Beine wie eine zweite Haut. Unter der blauen Jeansjacke war ein weißes T-Shirt zu sehen, das eng über zwei großen Brüsten anlag. Die blonden, lockigen Haare fielen weit über die schmalen Schultern. Ihre Augen strahlten in einem intensiven Grün. Er schätzte die Frau auf höchstens zwanzig Jahre.

»Wenn du möchtest, können wir uns gern etwas unterhalten«, sagte Dirk und lächelte.

»Worüber denn?«

»Das Wetter, Inflation, Steuern …«

»Du spinnst wohl!«, sagte die junge Frau und tippte sich lachend an die Stirn. »Was machst du hier?«, fragte sie.

Dirk zögerte einen Moment. »Ich halte hier nach jungen Mädchen Ausschau. Die locke ich dann mit einer Tafel Schokolade ins Gebüsch.«

»Alter, mit einer Tafel Schokolade wirst du bei mir aber nicht weit kommen!«

»Ach nein? Womit könnte ich dich denn locken?«

»Wie wäre es mit zweihundert Euro?«, fragte sie spontan.

Er starrte sie mit großen Augen an. Konnte es tatsächlich sein, dass sich die junge Frau hier für Geld anbot?

Plötzlich warf sie den Kopf in den Nacken und lachte lauthals. Da begriff Dirk, dass sie ihn genauso veralbert hatte wie er sie zuvor.

»Du freches Biest!«, sagte er mit gespielter Wut. »Okay, Spaß beiseite. Der Grund, weshalb ich hier bin, ist der, dass ich mich unten im Restaurant umgeschaut habe, um eine geeignete Location für meine Geburtstagsfeier zu finden.«

»Wie alt wirst du?«, fragte sie neugierig.

»Ende des Monats werde ich fünfzig«, antwortete er.

»Krass!«, sagte sie und checkte ihn ab. »So alt siehst du noch gar nicht aus. Ich hätte dich für jünger gehalten.«

»Oh danke!«, antwortete er lächelnd.

Tatsächlich konnte Dirk manchmal selbst nicht glauben, dass er schon ein halbes Jahrhundert auf dieser Welt war, so jung fühlte er sich noch. Er war knapp 1,90 Meter groß, schlank, mit kräftigen Muskeln an den richtigen Stellen. Der Seitenscheitel in seinen blonden Haaren war sauber gezogen, das markante Kinn mit dem kleinen Grübchen stets sauber rasiert. Die Augen waren blaugrau, der Kleidungsstil jugendlich leger. Seine Frau meinte immer, er sehe aus wie ein Rockstar.

»Okay, ich habe dir erzählt, was ich hier mache, jetzt musst du mir auch verraten, was du hier tust!«

»Ich komme gerade von der Schule«, antwortete das Mädchen.

»Von der Schule?«, fragte Dirk ungläubig. »In welche Klasse gehst du denn?«

»Ich bin in der elften.«

»Bist du nicht schon etwas zu alt für die elfte Klasse?«

Die junge Frau schüttelte den Kopf.

»Ich war als Kind länger krank, deshalb bin ich erst mit acht eingeschult worden.«

»Ach so, ich verstehe«, antwortete Dirk. Schnell überschlug er im Kopf die Zahlen und kam auf ein Alter von neunzehn Jahren.

»Erzählst du mir ein bisschen was von dir?«, fragte sie neugierig.

»Mein Name ist Dirk Meier, ich bin neunundvierzig Jahre alt und Vater von zwei erwachsenen Töchtern. Meine Frau Andrea leitet die Marketingabteilung einer Großbäckerei. Ich bin selbstständiger Unternehmer, EDV-Berater – Netzwerke, Hardwareverkauf …, solche Sachen halt.«

»Hast du Informatik studiert?«

»Nein, ich komme ursprünglich aus dem Handel. Seit meiner Jugend interessiere ich mich aber schon für Computer. Nebenbei habe ich mir so einiges beigebracht. Irgendwann kamen dann immer mehr Freunde und Bekannte auf mich zu und baten um Hilfe, wenn sie Probleme mit ihren Rechnern hatten. Vor zehn Jahren habe ich mich dann entschlossen, daraus ein Geschäft zu machen.«

»Mit Erfolg?«

»Ich komme zurecht. Es gibt allerdings viel Konkurrenz, ist alles nicht so easy.«

Die junge Frau sah ihn mit einem interessierten Blick an. »Bist du schon lange verheiratet?«

Dirk nickte.

»Aha!«, sagte sie und lächelte geheimnisvoll.

»Und du, wie soll es bei dir nach dem Abitur weitergehen?«

»Ich habe noch keinen richtigen Plan. Vielleicht ein Studium, vielleicht mache ich aber auch zuerst eine Ausbildung. Studieren kann ich ja später immer noch. Mal schauen.«

»Wohnst du noch zu Hause?«, fragte er.

Die Frau fuhr sich mit den Fingern durch die langen Haare. »Ja, bei meiner Mutter«, antwortete sie.

»Hast du keinen festen Freund?« Dirk hoffte, dass sie ihm seine Neugier nicht übel nahm.

»Nein«, antwortete sie. »Momentan bin ich solo unterwegs.«

»Wie kommt das? Du bist doch ein hübsches Mädchen! Stehen die Verehrer denn nicht Schlange bei dir?«

»Aber klar. Jeden Tag kommen sie mit Reisebussen direkt in mein Zimmer gefahren!« Die junge Frau schüttelte lachend den Kopf. »Warum denkt ihr sogenannten Erwachsenen eigentlich immer, Leute in meinem Alter hätten rund um die Uhr Sex? Wie kommt ihr auf den Blödsinn?«

Dirk zuckte mit den Schultern. »Ich weiß nicht – wenn man mal so ins Internet schaut …«, antwortete er hilflos.

»Ach ja, das Internet und die Medien. Komisch, dass jemand wie du den Stuss glaubt, der da drinsteht.«

Dirk schaute verlegen zu Boden. Er musste zugeben, dass er vom Leben junger Leute keine große Ahnung mehr hatte, seit seine Töchter ihre eigenen Wege gingen.

»Tatsächlich ist es aber so, dass wir heute wahrscheinlich weniger vögeln als ihr und die Generationen davor!«, erklärte sie. »Wir haben eigentlich überhaupt keine Zeit zum Bumsen.«

Der Mann schüttelte nachdenklich den Kopf.

»Ich will damit nicht sagen, dass wir keinen Spaß am Sex haben. Gegen einen guten Fick habe ich nichts einzuwenden«, fügte sie grinsend hinzu.

»Na, Gott sei Dank, ich dachte schon, wir müssten bald aussterben«, antwortete er lachend.

Für eine halbe Minute schauten sich die beiden schweigend an.

 

»Ich bin Joy«, sagte die junge Frau schließlich und streckte ihre Hand aus.

»Joy? Das ist aber ein interessanter Name«, sagte Dirk und genoss den kurzen Augenblick, in dem ihre zarte Hand in seiner lag.

»Freut mich, dass er dir gefällt. Der Name ist Programm!«, flüsterte sie und errötete leicht.

In Gedanken ließ Dirk das bisherige Gespräch noch einmal Revue passieren. Er fand es zwar merkwürdig, dass eine junge Frau ihn angesprochen hatte und sie dann innerhalb kurzer Zeit beim Thema Sex gelandet waren – hatte aber nichts dagegen, mit ihr darüber zu sprechen. Die Unterhaltung mit der hübschen Blondine gefiel ihm, und er hoffte, dass ihr Zug nicht so bald käme.

»Du bist doch ein reifer Kerl. Darf ich dich mal etwas Persönliches fragen?«

Er nickte stumm, wunderte sich aber darüber, dass sie so plötzlich sein Alter ins Spiel brachte.

»Wäre es für einen Mann wie dich eigentlich schlimm, mit einer Frau zu schlafen, die noch nicht so viel Erfahrung hat?«

Dirk sah sie mit großen Augen an. Was zur Hölle fragte ihn das Mädchen denn da?

»Ich meine, erwarten Typen in deinem Alter immer die große Show im Bett? So mit Blasen und in den Hintern rammeln?«, fügte sie hinzu.

»Da ist wohl jeder Kerl anders«, antwortete Dirk zögernd. »Ich jedenfalls habe keine konkreten Erwartungen an die Frau. Natürlich sollte sie nicht wie ein Stück Holz daliegen. Ein wenig Action wäre schon ganz schön.«

Wieder mussten sie beide lachen.

»Warum fragst du mich so was?«, wollte er wissen.

Joy druckste ein wenig herum, bevor sie antwortete. »Weil ich noch etwas unerfahren bin und mir deshalb Sorgen mache, dass ich irgendwann bei einem geilen Typen voll versagen könnte.«

Dirk drehte sich zu Joy und sah sie mit ernstem Gesicht an. »Du bist noch jung, mach dir doch über so was keine Sorgen! Sex ist ein Spiel, das Spaß machen soll. Wenn man dabei die ganze Zeit über irgendwelche Regeln nachdenkt, wird es voll danebengehen. Und wenn der Mann dich wirklich mag, wird er kein Problem mit deiner Unerfahrenheit haben.«

Joy sah ihn mit großen Augen an – dann senkte sie den Kopf. Er folgte ihrem Blick und stellte erschrocken fest, dass seine Hand auf ihrem rechten Bein lag. Die Fingerspitzen befanden sich an der Innenseite ihrer Oberschenkel. Ruckartig zog er die Hand zurück. »Tut mir leid, bitte entschuldige!«

»Ist das so eine Macke von dir?«

»Sorry, es ist mir sehr unangenehm. Ich wollte dich nicht begrapschen.« Er hatte völlig unbewusst seine Hand auf ihr Bein gelegt. Die ganze Situation war ihm sehr peinlich.

»Ich rede gar nicht davon, dass du mich berührt hast«, sagte sie lachend.

Dirk sah Joy fragend an.

»Ich meine diesen Blödsinn, dass du dich andauernd entschuldigst. Ist das eine Sache des Alters? Oder ist das so ein Tick wie bei meiner Mutter, die drei Mal nachschaut, ob sie auch wirklich den Herd ausgeschaltet hat?«

Dirk lehnte sich erleichtert zurück. »Es ist ganz einfach meine Art. Ich bin halt höflich und nett. Außerdem fände ich es schade, wenn du mir …«

Wortlos ergriff Joy seine Hand und führte sie zurück zwischen ihre Beine. Sie presste die Oberschenkel zusammen und hielt Dirks Finger gefangen. Er fühlte ihre Wärme durch den Stoff der Jeanshose, sah auf ihr Shirt, unter dem sich bei jedem Atemzug ihre Brüste hoben und senkten. Ihr Gesicht war nun ganz dicht vor seinem. Die roten Lippen waren leicht geöffnet und gaben den Blick auf makellose Zähne frei. Dirk sah in diese grünen Augen, die ihn schon seit dem ersten Moment faszinierten, spürte ihren Atem, der nach frischer Minze duftete. Die Welt um ihn herum versank und er wünschte sich in jenem Augenblick nichts mehr, als mit der jungen Frau zu verschmelzen.

»Möchtest du mich vielleicht …«, begann sie leise zu sprechen.

»Hi! Ist ja super, dass ich dich noch erwische.«

Dirk und Joy sahen erschrocken auf. Ruckartig trennten sie sich voneinander. Ein Mädchen mit langen roten Haaren und düster geschminktem Gesicht setzte sich zu ihnen auf die Bank.

»Hallo Steffi!«, sagte Joy. Der Unterton in ihrer Stimme verriet, dass sie sich über das unerwartete Auftauchen des anderen Mädchens ärgerte.

»Ich sage dir, die Opfer in der Schule, die gehen mir ja so auf die Nerven. Am schlimmsten ist der Blödmann in Physik …«

»Du meinst Herrn Herde, den neuen Lehrer?«, fragte Joy.

»Genau den Kerl meine ich. Ewig quatscht er mich mit seinen Fragen zu und glotzt mir bei jeder Gelegenheit – wirklich bei jeder – voll auf die Titten! Er ist so was von megaätzend.«

»Ich finde ihn eigentlich ganz süß«, antwortete Joy knapp.

Dirk brauchte einige Sekunden, um wieder in die Realität zurückzufinden. Sein Herz raste und sein Schwanz war hart. Gerade waren Joy und er sich so nahe gewesen, hatten scheinbar dicht vor einem Kuss gestanden. Nun saß er mit offenem Mund da und betrachtete die junge Frau, die so brutal in die schöne Situation eingedrungen war. Sie trug einen langen schwarzen Ledermantel und zahllose Piercings. Ihre Haut war blass und voller Pickel.

Das ist bestimmt eine Hexe, dachte er und starrte Steffi an, die redete wie ein Wasserfall.

Als sie ihn bemerkte, hörte sie abrupt auf zu sprechen und sah ihn böse an. Für einen Moment hatte Dirk das Gefühl, dass sich die Blicke ihrer dunklen Augen direkt in sein Gehirn brannten. In Gedanken stellte er sich vor, wie sie gleich ihre spitzen Fingernägel in seine Brust stoßen und das zuckende Herz herausreißen würde. Schnell schaute er in eine andere Richtung.

Die vermeintliche Satansbraut setzte ihren Redeschwall fort und berichtete Joy von Aufsätzen, Hausaufgaben und all den weiteren Dingen, die der Schultag mit sich gebracht hatte.

Dirk fragte sich, ob die beiden wohl in eine Klasse gingen. Steffi schien etwas jünger zu sein. Sie war eher noch ein Teenager, Joy dagegen ließ bereits eine gewisse Reife erkennen.

Nachdem er einige Minuten wie eine geschlagene Schachfigur dagesessen hatte, erhob Dirk sich wortlos, stellte den Kragen seiner Lederjacke auf und ging in Richtung Treppe, welche vom Bahnsteig hinabführte. Er hatte das Gefühl, unsanft aus einem Traum geweckt worden zu sein. War das alles überhaupt passiert oder hatte er sich nur eingebildet, dass Joy ihn angemacht hatte? Was wäre wohl passiert, wenn die schreckliche Steffi nicht aufgetaucht wäre?

Schnellen Schrittes ging er auf den Ausgang zu. Er kam sich plötzlich vor wie ein Idiot und wollte den Schauplatz möglichst schnell verlassen. Als er kurz vor dem Parkplatz war, hielt ihn plötzlich jemand am Arm fest. Joy war ihm gefolgt und blickte nun zu ihm auf. Dirk bemerkte erst jetzt, wie klein sie war. Er war gut dreißig Zentimeter größer als die junge Frau.

»Tut mir leid!«, sagte sie. »Steffi ist eine Nervensäge, immer zur falschen Zeit am falschen Ort.«

Bevor Dirk etwas erwidern konnte, drückte Joy ihm einen kleinen Zettel in die Hand. Dann drehte sie sich um und lief zurück zur Treppe. Dirk sah ihr nach. Ihr knackiger Hintern kam in der engen Jeans gut zur Geltung. Für einen Moment stellte er sich vor, wie sie vor ihm kniete, feucht und geil. Er würde seinen harten Schwanz von hinten in ihre Möse stoßen und sie zum Höhepunkt treiben.

Dirk blinzelte und kehrte in die Wirklichkeit zurück. In seiner Hose rührte sich bereits wieder etwas. Er atmete mehrmals tief durch und warf einen Blick auf das Papier in seiner Hand. Es war scheinbar eilig aus einem Schulheft herausgerissen worden, die Ränder waren ausgefranst.

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