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Ihr perfektes Match
Interstellare Bräute® Programm, Band 16
Grace Goodwin


Inhalt

Willkommensgeschenk!

Interstellare Bräute® Programm

Über Ihr perfektes Match

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Kapitel 13

Kapitel 14

Kapitel 15

Kapitel 16

Epilog

Willkommensgeschenk!

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Über Die Autorin

Ihr perfektes Match Copyright © 2020 durch Grace Goodwin

Interstellar Brides® ist ein eingetragenes Markenzeichen

von KSA Publishing Consultants Inc.

Alle Rechte vorbehalten. Dieses Buch darf ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis des Autors weder ganz noch teilweise in jedweder Form und durch jedwede Mittel elektronisch, digital oder mechanisch reproduziert oder übermittelt werden, einschließlich durch Fotokopie, Aufzeichnung, Scannen oder über jegliche Form von Datenspeicherungs- und -abrufsystem.

Coverdesign: Copyright 2020 durch Grace Goodwin, Autor

Bildnachweis: Deposit Photos: frenta, STYLEPICS

Anmerkung des Verlags:

Dieses Buch ist für volljährige Leser geschrieben. Das Buch kann eindeutige sexuelle Inhalte enthalten. In diesem Buch vorkommende sexuelle Aktivitäten sind reine Fantasien, geschrieben für erwachsene Leser, und die Aktivitäten oder Risiken, an denen die fiktiven Figuren im Rahmen der Geschichte teilnehmen, werden vom Autor und vom Verlag weder unterstützt noch ermutigt.

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Über Ihr perfektes Match

Eine Frau. Zwei Männer. Zwei Welten. Wie wird sie sich entscheiden?

Miranda Doyle hat monatelang einem geheimnisvollen Doktor vom Planeten Trion in den Armen gelegen. Seine geschickten Hände sind zwar nicht nur im Heilen versiert, aber das lockere, unverbindliche Arrangement zwischen den beiden reicht Miranda nicht. Sie will alles und das Programm für interstellare Bräute garantiert ihr nicht nur einen Mann, sondern ein perfektes Match.

Doktor Valck Brax ist in Miranda verliebt, eine Frau von der Erde, die sich wie keine andere seinen Berührungen hingibt. Als er endlich bereit ist sie für immer für sich zu beanspruchen, kündigt er seinen Posten und kehrt mit dem passenden Verpartnerungsschmuck zu ihr zurück. Aber es ist zu spät. Miranda ist verschwunden und hat auf der anderen Seite des Universums einen Prillonischen Krieger für sich gefunden.

Captain Trist Treval von der Kampfgruppe Zakar ist ein abgebrühter Krieger. Er hat sein gesamtes Leben im Krieg verbracht und ist berüchtigt für sein erbarmungsloses Wesen und seine berechnende Art. Sie haben ein Match lauten die Worte, die alles für ihn verändern. Er wird alles und jeden zerstören, der ihm seine reizende neue Partnerin wegnehmen möchte, einschließlich des törichten Trionischen Doktors, der auf dem Schlachtschiff aufkreuzt und behauptet, sie würde ihm gehören.

Sie hat zwar ein eindeutiges Match, aber wen der beiden wird sie als Partner auswählen?

1


Miranda Doyle, Xalia City, Südlicher Kontinent, Planet Trion

Sanfte Finger wanderten durch meine dunkle Mähne, als Brax sie zähmte und zu einem langen Zopf flocht. Ich kniete auf dem Bett, schloss meine Augen und genoss seine Aufmerksamkeit. Auch wenn die Geste nicht erotisch gemeint war, so war sie in ihrer Einfachheit doch ziemlich erregend. Ich kam mir vor wie in einem Film, den ich vor meinem Transport hierher gesehen hatte—einem Film, in dem der Protagonist seiner Geliebten erst die Haare geflochten und sie dann in einen speziellen Raum voller Sextoys geführt hatte.

Ja. Genauso fühlte es sich an. Denn ganz sicher würde Brax, einmal mit mir fertig, stundenlang mit mir spielen.

Ich hatte wochenlang auf diese Nacht, auf seine Rückkehr gewartet. Doktor Valck Brax war auf Trion ein gefragter Mann. Jeder in der Stadt wusste, dass er ein brillanter Arzt und der engste Berater von Senator Roark war. Was viele ignorierten war, dass Brax regelmäßig auf gefährliche Missionen geschickt wurde, über die er mir nichts verraten konnte.

Er war oft abwesend und ich war nicht die Einzige, die ein Stück von dem prächtigen Mann abhaben wollte. Seine dunklen Haare, seine noch dunkleren Augen und sein verschmitztes, verheißungsvolles Lächeln gehörten aber ganz mir … zumindest für ein oder zwei Tage. Dann würde er wieder zum Dienst gerufen werden, seine Uniform überstreifen und wieder Militärspion und Arzt werden. Nackt gehörte er mir. Angezogen war er ein pflichtbewusster Trionischer Krieger, der treu seinem Senator diente.

Seine Finger zogen straff meine Haare zurück, dann rubbelte er meiner Schläfen, um ihnen die Spannung zu nehmen. Ich wollte zu einer Pfütze dahinschmelzen und ihn anbetteln, damit er stundenlang weitermachte, aber uns lief die Zeit davon. Ich wollte keinen einzigen Moment davon vergeuden. Meine Anspannung aber hatte mich verraten. Ich konnte nicht aufhören über die Vergangenheit nachzudenken. Meine Vergangenheit.

Ich war quer durchs Universum auf diesen fremden Planeten gereist, weil es auf der Erde keine Perspektive mehr für mich gab. Ich hatte willentlich meinen Ex-Mann zurückgelassen und mehrere Lichtjahre zwischen uns gelegt. Er wollte mich die ganze Zeit bekehren und hatte mir eingeredet, dass ich vom Teufel besessen war, weil ich Sex brauchte oder auch nur daran gedacht hatte. Nach dem Akt war er jedes Mal praktisch unter die Dusche gerannt. Ich hatte mich oft gefragt, ob er sich im Dunkeln nicht den kleinen Zeh stoßen musste—schließlich hatten wir es nie bei Licht gemacht. Er hatte mich überzeugt, dass irgendetwas mit mir nicht in Ordnung war. Dass ich irgendwie verdorben war. Pervertiert. Schmutzig sogar. Jetzt allerdings wusste ich, dass mit ihm etwas nicht gestimmt hatte.

Die Scheidung war mir leicht gefallen. Zusammen mit Natalie und Baby Noah nach Trion zu kommen war mir sogar noch leichter gefallen. Ich hatte mich damals nach etwas gesehnt, aber ich hatte nicht gewusst, was es war. Heute, nach Monaten mit Brax, wusste ich es endlich. Ich wollte das, was Natalie hatte. Ich wollte einen Partner wie Roark. Ich wollte ein eigenes Baby. Eine Familie. Sicherheit. Schutz.

 

Ich sehnte mich nach Zugehörigkeit.

Nach meiner Ankunft war ich vollends damit beschäftigt gewesen, mich um Noah zu kümmern und Natalie den Rücken freizuhalten. Noah war jetzt zwei—und kein kleines Baby mehr. Und ich hatte mich langsam erholt. Ich hatte mir immer einen Ehemann gewünscht, nach der Scheidung aber war ich noch nicht bereit gewesen, mich auf einen anderen Mann einzulassen.

Ich war hierher auf einen fremden Planeten gekommen, um mich zu finden.

Ich hatte so viele Fragen. Zum Beispiel warum ich den einfachen Blümchensex mit meinem Ex nie besonders prickelnd gefunden hatte. Warum er mich erniedrigt und beschimpft hatte, weil ich Dinge wollte, die er einfach nicht nachvollziehen konnte. Die nicht einmal ich verstehen konnte. Ich wusste nicht, was ich denken sollte. Oder wie ich mich fühlen sollte. Oder was ich wollte.

Bis ich Brax getroffen hatte. Bis er mir die Augen geöffnet und mir gezeigt hatte, was genau ich wollte. Was ich brauchte. Wonach ich mich verzehrte.

An den Haaren ziehen.

Fesseln.

Der scharfe Stich nach einer Runde Arsch versohlen.

Die heftige Stöße eines enormen Schwanzes, der mich von hinten ausfüllte, während ich hilflos und gefesselt war.

Das neue Selbstbewusstsein, das ich in den letzten Monaten entdeckt hatte, hatte ich Brax zu verdanken. Aber heute Abend würden wir entweder einen Neuanfang wagen oder die Sache beenden. Das unverbindliche Arrangement, das wir seit Beginn unserer Beziehung pflegten, reichte mir nicht mehr. Ein paar wilde Tage, sobald er in der Stadt war, konnten mich nicht mehr zufriedenstellen. Oh, sicher, er würde mir Orgasmen bescheren und mich zu einem verschwitzten Häufchen Elend machen, aber ich wollte mehr von ihm, als nur Sex.

Ich war endlich wieder bereit mein Herz zu verschenken—und Brax war bereits auf halbem Wege dabei, es für sich zu beanspruchen.

Ich wollte all das, was Natalie hatte, und das war auch der Grund gewesen, warum ich ihr nach Trion gefolgt war. Ich passte liebend gerne auf Noah und seine neugeborene Schwester auf, aber als Natalie ein zweites Kind bekommen hatte—ein kleines Mädchen, das nur wenige Tage alt war—hatte ich zum ersten Mal seit Jahren echte Sehnsucht verspürt. Ich musste sie nur auf dem Arm halten und hatte praktisch einen Eisprung.

Aber Brax wollte keine Kinder. Er wollte keine Partnerin. Er wollte nur ein bisschen Spaß haben. Ich war ihm nicht böse. Ich hatte auch nicht mehr gewollt … bis sich das geändert hatte. Und das war nicht seine Schuld.

“Du bist stiller als sonst, Miranda.” Brax band das Zopfende zusammen und senkte seine Lippen an meine nackte Schulter. Die weiche, hitzige Berührung glühte wie Feuer auf meiner Haut.

“Verzeihung, Master.” In diesem Zimmer, seinem Schlafzimmer, sprach ich ihn nie mit seinem Namen an. Das war nicht erlaubt. Sobald wir zusammen waren, war er in jeder Hinsicht mein Master und ich hatte gelernt, dass meine Unterwürfigkeit mir erstaunliches Vergnügen bereitete.

Er kam näher und ich musste keuchen, als seine nackte Brust sich an meinen Rücken schmiegte. Ich trug so gut wie nichts, nur eine sexy Schicht aus hauchdünner Seide, die weder seine Hände, seinen Mund oder seinen Schwanz daran hindern würde irgendeinen Teil von mir zu erkunden. Das Outfit war so hübsch; fast schon dekadent. Ein schimmernder Stoff, der wie durchsichtiger, flüssiger Opal leuchtete. Auf der Erde hatte ich nichts Vergleichbares gesehen und ich hatte zwei Wochen meines Gehalts von meinem Job im Jugendcenter aufgebracht, um es heute Abend für Brax zu tragen.

“Möchtest du mir erzählen, was dich bedrückt?” Seine Hände verweilten auf meiner Taille und ich konnte seine Geduld spüren. Ich konnte sie im sanften Tonfall seiner Stimme hören. Er würde warten. Er würde zuhören. Aber das war es nicht, was ich von ihm brauchte, denn die Antwort kannte ich bereits. Wir hatten ausgemacht, dass das hier nichts Ernstes werden würde und genau so hatten wir es auch gehandhabt. Ein paar wilde Nächte und dann würde er sich wieder verabschieden. Es war heiß, einfach und unkompliziert.

Bis es plötzlich nicht mehr so einfach war. Nicht in meinem Kopf … und auch nicht mehr in meinem Herzen. Scheiße. Ich würde auf keinen Fall unsere gemeinsame Zeit ruinieren und ihm sagen, dass ich mehr wollte, dass ich unsere Abmachung ändern wollte. Das war ihm gegenüber nicht fair, besonders, da ich seine Antwort bereits kannte. Er war zufrieden so. Und aus diesem Grund sagte ich nichts. Ich wollte nicht noch einmal von ihm hören, wie sehr er seinem Volk verpflichtet war. Dass er Roark gegenüber loyal war. Ich wollte keine endlos lange Liste an Gründen hören, warum er nicht bereit war, eine Partnerin zu nehmen. Warum er es nicht konnte. Ich wusste bereits, was er sagen würde.

Nein. Ich wollte vergessen—und spüren. Und wenn es das letzte Mal sein sollte, dann sei es so.

“Nein, Master.”

“Dann sag mir, was du brauchst.”

Das sanfte Säuseln seiner Stimme durchdrang mich, es drang bis ins Innerste meines Wesens vor. Diese leise Bitte öffnete Pforten in meinem Verstand, die zuvor noch keiner durchdrungen hatte. Vor Brax war ich viel zu verängstigt gewesen, um überhaupt einen Blick darauf zu werfen. Aber jetzt verstand ich es. Ich musste mich hingeben. Ich musste mich sicher fühlen und jemand anderes die Kontrolle überlassen. Ich musste darauf vertrauen, dass er sich um mich kümmern würde. Dieses Bedürfnis zwang mich in die Knie, es brachte mich dazu, ihn Master zu nennen und ihm alles zu geben, was er wollte. Und zwar, weil ich darauf vertraute, dass er sich meiner annehmen würde. Mein ganzes Leben lang hatte ich Angst gehabt. Mit Brax gehorchte ich … und ich war frei. Ich mochte mich zwar unterwerfen, aber er würde jeden meiner Wünsche erfüllen. Und im Moment gab es nur eine Sache, die ich wollte. Die ich brauchte.

“Dich.”

Das Wort war kaum mehr als ein Seufzen und so sprichwörtlich wahr, dass er es wohl kaum begreifen konnte. Immerhin hatte ich den ersten Schritt gemacht. Vor fast zwei Jahren war ich mit Natalie und Noah nach Trion gekommen. Damals war ich noch nicht bereit gewesen. Aber vor sechs Monaten dann war ich zu Brax gegangen und hatte ihm meinen Körper angeboten, hatte ihn gebeten mit mir zu schlafen. Zuerst hatte er abgelehnt. Gott sei Dank hatte er mich nicht ausgelacht oder mich dafür gedemütigt. Er hatte mich mit seiner intensiven Art angesehen und dann hatte er mich aufgefordert ihm zu erklären, warum ich unbedingt gefickt werden wollte. Von ihm. Einem Fremden.

Trion war anders. Gott, so unglaublich anders. Die Männer auf Trion waren so ganz anders als die Männer auf der Erde, allen vorweg mein Ex. Mein Ex hätte mich verhöhnt und mich eine Schlampe genannt. Brax aber hatte gespürt, dass es einen guten Grund für meine Bitte gab, dass ich ihn nicht einfach nur gefragt hatte, weil ich es besorgt kriegen wollte oder weil ich einen finsteren Dämon in mir hatte.

Also war ich das größte Risiko meines Lebens eingegangen und hatte ihm die Wahrheit gesagt. Ich hatte ihm von meinem Ex erzählt, von meiner Vergangenheit und dass ich nicht wusste, was mein Körper wirklich brauchte, dass ich jedoch … irgendetwas vermisste. Ich hatte zugegeben, dass ich seit Monaten die Frauen auf Trion beobachtet hatte. Dass ich ihren Schmuck und ihre schimmernden Gewänder bewundert hatte. Sie waren schamlos. Gewagt. Sie unterwarfen sich ihren Männern mit beneidenswerter einer Ruhe und Bereitwilligkeit. Sie waren zufrieden, glückselig, dreist und sinnlich. Trionische Frauen baten nicht um Sex. Sie strahlten ihn aus.

Zu dieser Zeit hatte ich nichts anderes ausgestrahlt als anhaltende Zweifel über meine misslungene Ehe. Und genau das war es, was Brax auch aufgefallen war. Und dann hatte er meine Einstellung so rücksichtslos eindringlich hinterfragt, dass ich ihn einfach nur bewundern konnte. So rücksichtslos er mit seinen Fragen über meine Vergangenheit gewesen war, so gnadenlos hatte er auch von mir gefordert, diese zu überwinden.

Einen Arzt als Liebhaber zu haben brachte gewisse Vorteile mit sich. Per Injektion hatte er sich um die Verhütung gekümmert und mich über den Tisch gebeugt und mir befohlen stillzuhalten, während er mich untersuchte. Besser gesagt hatte er mich überall berührt—und ich meine wirklich überall—und herausgefunden, was mich heiß machte.

Heilige Scheiße, kein Wunder, dass Trionische Männer so … scharf waren. Sie nahmen sich, was sie wollten, im Gegenzug aber gaben sie umso großzügiger, weil—hoppla!—ich hatte herausgefunden, dass ich liebend gerne vorne über gebeugt und so lange bearbeitet wurde, bis ich ein verschwitztes, zufriedenes Durcheinander war. Ich liebte die Gewissheit, dass mein Körper ihn antörnte, dass er mich am allerliebsten nackt sah. Er liebte mich so sehr nackig, dass er mich nie lange Kleider tragen ließ, wenn wir zusammen waren.

Und jetzt nutzte er all das, was er über mich erfahren hatte und strich mit der Handfläche über meinen Rücken und beugte mich vorwärts. Ich folgte seiner Anweisung und bückte mich vor, dann ging ich runter auf alle viere, während er hinter mir meine Arschbacken massierte. Er zog sie auseinander und sah sich dort satt. “Du hast eine hübsche Pussy.”

Seinem gründlichen Blick ausgeliefert zu sein beschämte mich nicht im Geringsten; im Gegenteil, es machte mich heiß. Feucht. Ich erschauderte und wünschte, er würde seine Finger in meine feuchte Hitze hineinschlüpfen lassen, meinen Kitzler anfassen. Mich lecken. Alles. Das Warten war die reinste Qual und ich winselte.

Seine Hand setzte mit einem lauten Klatscher auf meinem Arsch auf, sodass meine Brüste unter mir nur so wackelten. Noch ein Hieb. Das Stechen breitete sich in meinem Körper aus und wanderte direkt in meine Mitte. “Ich habe dir ein Kompliment gemacht. Was sagt man darauf?”

Ich hisste, als die Hitze sich in mir ausbreitete. “Danke, Master.”

Zufrieden beugte er sich nach vorne und presste seine Lippen auf meinen jetzt knallroten Hintern. “Ein hübsches Kleid, Miranda. Hast du es für mich angezogen?”

“Ja, Master.” Was für eine Frage. Ich wollte ihn um den Verstand bringen. Damit er sich auf mich stürzte und mich durchfickte, bis ich nicht mehr geradeaus gucken konnte. Er sollte einen Blick auf mich werfen und beschließen, dass er schließlich doch eine Partnerin brauchte. Aber ich hätte es besser wissen sollen. Brax hatte nie die Beherrschung verloren. Nicht ein einziges Mal.

“Ich habe auch ein Geschenk für dich.” Die Art, wie er diese Worte sagte, fühlte sich in meinem Kopf bereits wie Sex an. Die gemeinsamen Stunden waren ein Geschenk, das ich mir einmal im Monat machte, wenn er von seiner letzten, hochriskanten Geheimmission zurückkehrte. Er mochte zwar ein Arzt sein, aber er diente in weit gefährlicheren Missionen als die anderen Krieger, die in der Hauptstadt Xalia stationiert waren. Diese Einsätze waren seinen Worten nach der Grund, warum er sich keine Partnerin nehmen konnte. Der Grund, warum er darauf bestanden hatte, dass diese Sache zwischen uns nur vorübergehend war, eine lockere Vereinbarung unter Freunden.

Zuerst hatte er sich darauf konzentriert jede mentale Barriere einzureißen, die mein Ex mir in den Kopf gepflanzt hatte. Er hatte mich an Orten berührt, an denen ich noch nie berührt worden war. Mich gezwungen mich selbst zu berühren. Ihn zu berühren. Er hatte jede meiner Grenzen ausgetestet, bis ich keine mehr hatte. Und als er mich in eine unverhohlen sexuelle Kreatur verwandelt hatte, hatte unsere Beziehung sich verändert. Jetzt erfüllten wir unsere gegenseitigen Bedürfnisse. Körperliche Bedürfnisse.

Jetzt waren wir Fickfreunde. Ein Stelldichein. Freunde mit einem gemeinsamen Interesse.

Ich wollte aber nicht seine Fickfreundin sein. Nicht mehr jedenfalls. Ich wollte sein Ein und Alles sein. Ich war wieder bereit für eine Partnerschaft. Ich wollte jemanden an meiner Seite haben. Ich war bereit mein Herz zu verschenken, aber ich wollte keinen Fehler machen. Nicht dieses Mal. Also würde ich einfach akzeptieren, was Brax heute Abend zu bieten hatte, schließlich war es so verdammt gut und mit dem Rest meines Lebens würde ich mich später befassen.

“Danke, Master.”

Er schmunzelte und ich schloss genüsslich die Augen. Es kam selten vor, dass ich ihn zum Lachen brachte. “Möchtest du nicht wissen, was ich dir gekauft habe, ehe du dich bei mir bedankst?”

 

Das wollte ich. Aber ich schwieg, blickte nicht über meine Schulter, um zu sehen, was es sein könnte. Bis ich spürte, wie seine Finger auf der Suche nach meinem Kitzler zwischen meine Beine schlüpften. Erst dann riss ich den Kopf hoch. Ich hisste, als etwas Festes auf dem empfindlichen Stück Fleisch andockte und stöhnte überrascht auf, als ich einen leichten Schmerz verspürte. Binnen Sekunden aber wandelte sich der Schmerz in lustvolle Wonne und ich keuchte nur so. “Danke, Master.”

Seine Hand strich einmal mehr über meinen Rücken, sie kreiste beruhigend, während ich mich an den festen Druck an meinem Kitzler gewöhnte. “Ich hab’ noch zwei andere, Miranda. Setz dich auf und zeig mir deine Brüste.”

Ich setzte mich auf die Fersen zurück und ging wieder in Hockstellung. Er kam herum und blickte runter zwischen meine gespreizten Schenkel, auf den Schmuck, der jetzt von meiner Pussy baumelte. Oh ja, Trionische Männer liebten es, ihre Frauen zu schmücken. Sie zu verzieren und sie sogar noch ansehnlicher zu machen. Noch erregter.

Ich sah zu, wie er meinen Nippel zupfte und zwickte bis er hart wurde, dann befestigte er die geschmückte Klammer. Der Stich war sofort zu spüren und mein gesamter Körper erschauderte vor Lust, als er sich an dem anderen Nippel zu schaffen machte. Ich brauchte das hier, das Stechen, den Schmerz, den Schock, der meine Pussy regelrecht triefen ließ.

Ich schaute nach unten und sah, dass grüne Edelsteine von den festen Klammern baumelten. Mit jedem hastigen Atemzug schwankten sie hin und her. Ich fühlte mich schön. Besonders. Wie der Mittelpunkt seines Lebens. Ich wollte alles, was er mir geben konnte … und mehr.

Ich war noch nicht sicher, was genau dieses mehr war, aber ich spürte es in mir, wie ein immer wiederkehrender Gedanke. Egal, wie viele Male Brax mich zum Höhepunkt brachte, ich brauchte noch etwas anderes; es war eine tiefe Sehnsucht, die ich fast jeden Tag meines Lebens verspürt hatte. Aber dieses seltsame Gefühl der Leere war so tief in mir vergraben, dass ich es nicht einmal benennen konnte. Diese leere Stelle schmerzte die ganze Zeit, als ob meine Seele verletzt worden war und sich niemals erholt hatte.

Zuerst hatte ich das schmerzende Gefühl der Einsamkeit ignoriert und die Schwärze als jugendliche Angst abgetan. Später, nachdem ich geheiratet hatte, hatte ich angefangen zu glauben, dass das Gefühl womöglich eine permanente Nebenwirkung meines gefühlskalten, rigiden Ex war. Jetzt aber war ich mir da nicht mehr so sicher. Er hatte mir das Gefühl gegeben, als ob mit mir irgendetwas nicht in Ordnung war, als ob ich abartig wäre. Ein Monster.

Das hatte ich auch geglaubt, bis Brax mich aus meinem sexuellen Gefängnis befreit hatte. Und wenn mein Ex mich jetzt sehen könnte? Nackt bis auf einen seichten Stoff, klitschnass und völlig verzweifelt nach einem Alien, der meinen Kitzler und meine Nippel mit Klammern versehen hatte? Er würde mich überhaupt nicht wiedererkennen. Und doch, ich wollte mehr. Sooo viel mehr.

Irgendwie wusste Brax genau, was mich wuschig machte, was mich antörnte. Er konnte mich genauso leicht kommen lassen, wie er mich küssen konnte. Mit ihm zusammen konnte ich die Orgasmen gar nicht mehr zählen, konnte ich gar nicht mehr sagen, wo er mich überall berührt hatte. Und trotzdem reichte es nicht. Die Klammern waren der Beweis seiner Dominanz, aber insgeheim sehnte ich mich nach mehr. Ich brauchte etwas, war aber nicht in der Lage es zu benennen.

Mein Körper war nicht kaputt. Das Vergnügen, das er mir bereitete, war der Beweis dafür. Es gab da aber ein tiefes sexuelles Verlangen in mir, das selbst er noch nicht erreicht hatte. Was zum Teufel war nur los mit mir? Was fehlte mir noch?

Brax berührte mich und ich erzitterte. Mein Körper war wieder ganz. Aber mein Geist? Mein Herz? Meine Seele? Da war ich mir nicht so sicher. Und vielleicht war das auch der Grund, warum es zwischen uns nicht mehr geben konnte. Nicht mehr als Sex. Rohen, heißen, unverbindlichen Sex.

Urplötzlich tat sich in meinem Geiste ein quälender Schmerz auf, wie eine Explosion Feuerwerkskörper, aber ich unterdrückte ihn, zwang ihn in seinen Käfig zurück. Es war nicht die richtige Zeit oder der richtige Ort. Ich wollte diese Dinge jetzt nicht durchleben. Ich wollte nicht an die Vergangenheit oder die Zukunft denken.

Ich wollte etwas empfinden und er machte einen hervorragenden Job. Ich hechelte und versuchte mit der Hitze klarzukommen, dem Brennen, dem beißenden Schmerz. Dem lieblichsten Vergnügen.

Braxs Handfläche berührte meine Wange und erst dann wurde mir klar, dass ich die Augen zugemacht hatte. Sein Daumen strich liebevoll eine einzelne Träne weg, die aller Beherrschung zum Trotz entronnen war.

“Bist du sicher, dass du hier sein möchtest, Miranda? Deine Pussy ist zwar vor Verlangen klitschnass, aber du bist … so still. Wir können auch aufhören.” Braxs Stimme war sanft, aber er meinte es ernst. Wir hatten eine Vereinbarung, uns gegenseitig Vergnügen zu bereiten, mehr nicht. Ich würde ihm nicht alle meine Ängste mitteilen. Er wusste schon mehr als genug über meine Vergangenheit. Mehr als irgendjemand sonst auf diesem Planeten. Sogar mehr als Natalie.

“Nein, Master. Ich möchte nicht aufhören. Ich brauche es. Ich brauche dich.”

Brax beugte sich nach unten und küsste mich zärtlich. Seine Berührung war voller Billigung und ich wusste, dass er meine Worte akzeptieren und nicht auf Antworten drängen würde. Schließlich verlangte ich auch keine Antworten über seine Missionen, darüber, wann er zurückkehren würde oder ob er noch jemand anderes fickte. Er war schließlich nicht mein Partner.

Der Kuss wurde immer heißer und ich zitterte. Ich lehnte mich nach vorne und konnte spüren wie die Edelsteine hin und her schwankten. Ich hob meine Arme an seine Brust und stahl jene Berührung, von der ich wusste, dass er sie mir später verweigern würde.

Er umpackte meine Handgelenke und hob meine Hände über meinen Kopf; er ließ es nicht zu.

“Komm, Miranda.” Brax verwendete nie den Ausdruck, den andere Männer mit ihren Frauen verwendeten, Gara. Es gab keine wörtliche Übersetzung für den Begriff und meine NPU ließ ihn einfach stehen, sobald er aufkam. Er musste so etwas wie Liebste bedeuten. Als ich Roark danach gefragt hatte, hatte er gesagt, dass das Wort buchstäblich einen Teil seiner Seele bezeichnete. Es war so romantisch und eine weitere Erinnerung daran, was Brax und ich einander bedeuteten. Wir kümmerten uns um die sexuellen Bedürfnisse des anderen, aber wir waren nicht eine Seele.

Nicht einmal annähernd. Und deswegen hatte ich nie diesen Ausdruck aus seinem Munde gehört.

Voller Gehorsam stand ich auf und folgte ihm zu einer gepolsterten Bank, wie sie in den Privatquartieren der Männer auf Trion üblich war. Brax besaß zwei solcher Bänke, eine war schmal wie ein Sägebock und er konnte mich darüber beugen und meine Handgelenke und Knöchel fesseln, sodass meine Pussy und mein Arsch zur Schau gestellt wurden. Die andere war eine gepolsterte Schaukel mit Plätzen für meinen Rücken, Arme und Beine, damit er mich festgeschnallt in der Luft baumeln lassen und mit mir machen konnte, was er wollte.

Ich liebte alle beide.

Heute Abend führte er mich zur Schaukel und ich musste mich vor Ungeduld zusammenreißen, als er meine Arme und Beine in die Ledergurte schnallte, die an langen Ketten von der Decke runter hingen. Einmal gefesselt schob er meine Knöchel weit auseinander und klappte meine Pussy auf, dann ließ er mich langsam nach hinten sinken bis meine Füße vom Boden abhoben und ich mit dem Gesicht nach oben in der Luft schwang. Er stellte sich zwischen meine gespreizten Beine und türmte sich wie ein Sexgott über mir auf und meine Pussy zog sich freudig zusammen.

“Möchtest du denn nicht wissen, was dein Schmuck sonst noch so kann?” fragte er, als er mich betrachtete. Er konnte meine zusammengekniffenen Nippel sehen, die prallen Spitzen waren jetzt ein sattes Rot. Meine Pussy war kahl und für ihn geöffnet, sie war mit einem grünen Edelstein gekrönt, der an meinem Kitzler zog. Er konnte sehen, wie feucht ich war, wie meine Pussy—und mein Arsch—sich vor geiler Vorfreude zusammenzogen. Ich fragte mich, ob er mich auf der Stelle ficken würde oder ob er mir erst noch ein Toy in den Arsch einführen und dann meine Pussy nehmen würde. Ich liebte alles. Wollte alles auf einmal.

“Ja, Master. Bitte.” Ich wusste bereits, was die Schmuckstücke so auf dem Kasten hatten. Von den speziellen Geschmeiden, mit denen die Männer dieser Welt die Körper ihrer Frauen versahen, hatte ich schließlich schon gehört. Schmuck, der vibrierte und stimulierte und die Frauen an den Rand des Wahnsinns trieb. Er konnte mich gerne in den Wahnsinn treiben, ich war mehr als bereit. Die Klammern waren anscheinend nur der Anfang.

Wenn sie doch nur dauerhaft wären.

Wenn ich sie doch nur immer tragen könnte.

Mit einem nur allzu vertrauten Grinsen berührte er einen großen Fingerring an seiner rechten Hand. Ein kleiner Dreh und schon wurden mein Kitzler und meine Nippel von winzigen Elektroschocks durchgerüttelt, gefolgt von einer Vibration, die mich den Rücken durchdrücken und nach Luft schnappen ließ.

“Meine Fresse, was ist das?” keuchte ich. Er grinste. Ich wollte die Hüften verlagern, aber die Schaukel hielt mich fest und mir blieb nichts anderes übrig, als seine Zuwendungen über mich ergehen zu lassen. “Ich muss kommen, Master.”

“Nein, wirst du nicht.” Seinem Einwand folgte ein Schlag auf meinen Innenschenkel, er schlug gerade fest genug zu, um mich wieder abzukühlen. “Du kommst erst, wenn ich es dir erlaube.”

Ich stöhnte, gehorchte ihm aber und kämpfte gegen die unerwartete Hitze, die durch meine Adern strömte.

Für ihn würde ich mich zurückhalten, denn letztendlich würde meine Selbstbeherrschung reichlich belohnt werden.

Brax beugte sich über mich, seine dunklen Augen verweilten auf den Juwelen, die von meinen Nippeln baumelten. Dann strich er mit dem Finger über meine inneren Schamlippen und zupfte sanft an dem Schmuckstück dort.

Ich musste stöhnen.

“Eines Tages wirst du wunderschön aussehen, Miranda, wenn dein Partner dich gebührend schmücken wird.” Seine Fingerspitzen zeichneten von einer Brust zur anderen eine Linie. “Hier wird eine Kette hängen.” Sein Finger fuhr bis zu meinem Kitzler runter und ich kämpfte mit der Schaukel, um mich ihm entgegenzupressen. “Und hier wird es auf deiner Haut hell erleuchten. Niemand wird daran zweifeln, dass du beansprucht worden bist.”