Die große Halloween Horror Sammlung November 2021

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Die große Halloween Horror Sammlung November 2021

von Alfred Bekker

Über diesen Band:

Inhaltsverzeichnis

Titelseite

Die große Halloween Horror Sammlung November 2021

Copyright

Vampire schlachten!

Table of Contents

Vampire schlachten!

Copyright

Alfred Bekker | KEIN SPIEGELBILD

Alfred Bekker | WEGZEHRUNG

Alfred Bekker | DER ZEILEN-VAMPIR

Alfred Bekker | EINE KOMPLIZIERTE BEZIEHUNG

Alfred Bekker | EIN VAMPIR BEIM ZAHNARZT

Blood Empire - Wiedergänger

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Palast der Nachtgeschöpfe

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About the Author

About the Publisher

Grusel Großband Februar 2017

Table of Contents

Grusel Großband Februar 2017

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Der Knochengott

11.September 2001...

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Dämonenmeister

Alfred Bekker | Burg der Schatten

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Murphy und der Köpfer | von Alfred Bekker | Der Umfang dieses Buchs entspricht 11 Taschenbuchseiten.

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Alfred Bekker: Murphy jagt den Satansgeiger

Murphy 28 | Henry Rohmer | MURPHY STELLT DEN GEHÖRNTEN

About the Author

About the Publisher

Patricia Vanhelsing Sammelband 4002 - 4 unheimliche Thriller November 2021

Alfred Bekker | Patricia Vanhelsing Sammelband 4002 - 4 unheimliche Thriller November 2021

Table of Contents

Patricia Vanhelsing Sammelband 4002 - 4 unheimliche Thriller November 2021 | Alfred Bekker schrieb als Sidney Gardner

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Der Schlangentempel | Alfred Bekker | (Patricia Vanhelsing)

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Der Schlangentempel

Die Hexe von Gilford Castle | von Alfred Bekker

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Patricia Vanhelsing und die Engel des Bösen | ​Alfred Bekker

Patricia Vanhelsing und der geheimnisvolle Palazzo

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Further Reading: 2000 Seiten Drachen: Fantasy Paket

Also By Alfred Bekker

About the Author

About the Publisher

Dieses Buch enthält folgende Grusel-Krimis:

Alfred Bekker: Kein Spiegelbild

Alfred Bekker: Wegzehrung

Alfred Bekker: Der Zeilen-Vampir

Alfred Bekker: Eine komplizierte Beziehung

Alfred Bekker: Ein Vampir beim Zahnarzt

Alfred Bekker: Wiedergänger

Alfred Bekker: Palast der Nachtgeschöpfe

Alfred Bekker: Der Knochengott

Alfred Bekker: Dämonenmeister

Alfred Bekker: Burg der Schatten

Alfred Bekker: Murphy und der Köpfer

Alfred Bekker:Murphy jagd den Satansgeiger

Alfred Bekker: Murphy stellt den Gehörnten

Alfred Bekker: Der Schlangentempel

Alfred Bekker: Die Hexe von Gilford Castle

Alfred Bekker: Patricia Vanhelsing und die Engel des Bösen

Alfred Bekker: Patricia Vanhelsing und der geheimnisvolle Palazzo

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ALFRED BEKKER IST EIN bekannter Autor von Fantasy-Romanen, Krimis und Jugendbüchern. Neben seinen großen Bucherfolgen schrieb er zahlreiche Romane für Spannungsserien wie Ren Dhark, Jerry Cotton, Cotton reloaded, Kommissar X, John Sinclair und Jessica Bannister. Er veröffentlichte auch unter den Namen Neal Chadwick, Henry Rohmer, Conny Walden, Sidney Gardner, Jonas Herlin, Adrian Leschek, John Devlin, Brian Carisi, Robert Gruber und Janet Farell.




Copyright


Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

Alfred Bekker (https://www.lovelybooks.de/autor/Alfred-Bekker/)

© Roman by Author / COVER WERNER ÖCKL

© dieser Ausgabe 2021 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

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Vampire schlachten!



Vampire schlachten!

Alfred Bekker

Published by Alfred Bekker, 2018.




Table of Contents


UPDATE ME







Vampire schlachten!



Alfred Bekker

Grusel Krimi Sammlung

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ALLES, WAS DU ÜBER Vampire nie wissen wolltest... Blutsauger sind das Thema der Geschichten dieses Buches, egal ob humorvoll oder brutal romantisch.

Dieses Buch enthält folgende Grusel-Krimis:

Alfred Bekker: Kein Spiegelbild

Alfred Bekker: Wegzehrung

Alfred Bekker: Der Zeilen-Vampir

Alfred Bekker: Eine komplizierte Beziehung

Alfred Bekker: Ein Vampir beim Zahnarzt

Alfred Bekker: Wiedergänger

Alfred Bekker: Palast der Nachtgeschöpfe

––––––––



ALFRED BEKKER IST EIN bekannter Autor von Fantasy-Romanen, Krimis und Jugendbüchern. Neben seinen großen Bucherfolgen schrieb er zahlreiche Romane für Spannungsserien wie Ren Dhark, Jerry Cotton, Cotton reloaded, Kommissar X, John Sinclair und Jessica Bannister. Er veröffentlichte auch unter den Namen Neal Chadwick, Henry Rohmer, Conny Walden, Sidney Gardner, Jonas Herlin, Adrian Leschek, John Devlin, Brian Carisi, Robert Gruber und Janet Farell.







Copyright



Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author / COVER TONY MASERO

© dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

Alle Rechte vorbehalten.








Alfred Bekker
KEIN SPIEGELBILD



»Die Lichtverhältnisse müssen Sie schon entschuldigen«, sagte der Institutsleiter und hob dabei bedauernd die Schultern.

»Eine der Lampen ist defekt. Der Hausmeister hätte eigentlich längst hier sein müssen, aber Sie wissen ja, wie so etwas geht...

Und leider hat mein Büro keinen Zugang zum Tageslicht.«

»Das macht nichts«, sagte der junge Mann, der eingetreten war und dabei seine Sonnenbrille trotz des wenigen Lichts aufbehalten hatte. »Grelles Licht vertrage ich ohnehin schlecht.

Eine Augenkrankheit...«

Der Institutsleiter musterte den jungen Mann einen Moment lang nachdenklich, dann reichte er ihm die Hand. »Nehmen Sie bitte Platz. Ich bin Dr. Lutz. Und Sie müssen Peter Radvanyi sein.«

»Der bin ich«, nickte der junge Mann. »Ich hoffe, dass meine Bewerbungsunterlagen in Ordnung waren«, setzte er dann noch hinzu, aber Dr. Lutz ging darauf nicht ein.

»Ein seltener Name - Radvanyi«, murmelte der Institutsleiter nachdenklich und rieb sich an der Nasenwurzel.

»Ungarisch - glaube ich«, sagte der junge Mann.

»Ah, ja«, machte Dr. Lutz. »Dieser Name kommt mir bekannt vor. Da war doch vor ein paar Jahren so eine Geschichte in der Zeitung...«

Radvanyi seufzte. »Ja, ja, ich weiß. VAMPIR TRANK

MÄDCHENBLUT - so hieß die Schlagzeile. Das hängt mir bis heute an. Wenn ich Meyer heißen würde, wär's was anderes. Dann hätten die Leute das längst vergessen. Aber Radvanyi - das klingt nach Balkan, Fledermäusen und düsteren Schlössern. So etwas behält man! Zumindest im Zusammenhang mit einer solchen Überschrift! Und da nützt es auch nichts, wenn man auf einer der hinteren Seiten dann irgendwann eine Gegendarstellung bekommt!« Radvanyi beugte sich etwas vor. Seine bleichen Lippen waren aufgesprungen und formten einen gequälten Gesichtsausdruck. »Wissen Sie, was der reale Hintergrund dieser Schlagzeile war?«

Dr. Lutz hob die Augenbrauen. »Nein, aber ich bin gespannt!«, sagte er ein wenig gelangweilt.

Radvanyi atmete tief durch, bevor er dann hervorpresste: »Es war während meines Studiums. Um Plasma unter dem Mikroskop untersuchen zu können, habe ich einer Studienkollegin etwas Blut abgenommen. Das war alles!« Und dann versuchte Radvanyi plötzlich heiter zu wirken und fuhr mit aufgesetzter Leichtigkeit fort: »Wenn Sie hier in Ihrem Büro einen Spiegel hätten, dann könnte ich Ihnen sofort beweisen, dass ich kein Vampir bin, denn die haben ja bekanntlich kein Spiegelbild.«

Dr. Lutz mochte diese Art des Humors offensichtlich nicht besonders. Er tickte mit den Fingern auf der Schreibtischunterlage herum und vermied es dabei, den blassen jungen Mann direkt anzusehen.

»Dennoch, Herr Radvanyi«, brachte der Institutsleiter dann schließlich hervor, »für unser Institut kommt jemand mit einer solchen - wie soll ich sagen? - unseriösen Vergangenheit kaum in Frage. Sie kennen die Aufgabe, die sich unsere Organisation gestellt hat. Wir nehmen Blutspenden an und sorgen für sachgerechte Konservierung, Lagerung und Verteilung. Bei unserer täglichen Arbeit sind wir maßgeblich von dem Vertrauen abhängig, das man uns entgegenbringt. Und wenn nun bekannt würde, dass einer unserer leitenden Mitarbeiter in seiner Vergangenheit einen Punkt aufweist, der nicht ganz astrein zu sein scheint...«

Radvanyi war empört. »Das ist doch nicht Ihr Ernst!«, rief er.

»Sie nehmen diesen zwei Jahre alten Schmutzartikel zum Anlass, um...?« Er schüttelte nur den Kopf.

»Es tut mir leid«, erklärte Dr. Lutz fest entschlossen. »Ganz gleich, ob damals etwas an der Sache dran war oder nicht, es kann nicht mein Interesse sein, dass dieses Institut durch Sie in die Schlagzeilen gerät. Ich sehe vor meinem geistigen Auge schon die Überschrift: VAMPIR IN DER BLUTBANK! Für die Presse wäre das doch ein gefundenes Fressen. Um ehrlich zu sein: Ich hätte Sie gerne genommen. Ihre Zeugnisse sind hervorragend. Aber als Sie mir eben bestätigten, dass Sie der Radvanyi sind, da stand mein Urteil fest.«

»Schade«, sagte Radvanyi schließlich resignierend. »Ich hätte mir gut vorstellen können, hier zu arbeiten.«

»Wie gesagt...«

»Ich verstehe schon!« Radvanyi erhob sich und verabschiedete sich knapp. Die Enttäuschung war ihm anzumerken, als er schnellen Schrittes hinausging.

Etwas eigenartig wirkt er ja doch!, ging es dem Institutsleiter durch den Kopf. Dieses bleiche Gesicht mit dem gequält wirkenden Ausdruck...

Dr. Lutz blickte auf die Uhr. Feierabend. Er stand auf, nahm seine Tasche und ging zur Garderobe, um seinen Mantel zu holen.

An dem großen Wandspiegel, der dort unglücklicherweise angebracht war, lief er immer besonders schnell vorbei. Es würde nur eine Menge dummer Fragen geben, wenn jemand mitbekam, dass Dr. Lutz kein Spiegelbild hatte.








Alfred Bekker
WEGZEHRUNG



»Entdecken Sie die Costa Brava! - Noch Platz für zwei Teilnehmer. Keine Verkaufsveranstaltung!«

Es war eine kleine, unscheinbare Anzeige, die uns auf die Idee gebracht hatte, an einer dieser Billig-Busfahrten an die Costa Brava teilzunehmen. Von Deutschland aus mehr oder minder Nonstop nach Lloret de Mar oder Blanes, am Steuer ein übernächtigter Busfahrer mit dunklen Ringen unter den Augen, der 22 Stunden auf dem Bock saß und sich dabei mit einem Gemisch aus Kaffee und Weinbrand wachzuhalten versuchte, eine Unterbringung in Hotels, die nicht gerade der Spitzenklasse angehörten, und ein Frühstück, das diesen Namen nicht verdiente -

das war die eine Seite der Medaille. Die andere war der unglaublich günstige Preis der Reise. Sie war praktisch geschenkt.

»Ich glaube, dass es ein Fehler war mitzufahren «, sagte meine Frau mir leise ins Ohr, aber da hatten wir bereits die kurze Toilettenpause bei Macon in Frankreich hinter uns.

»Das fällt dir ein bisschen spät ein!«, erwiderte ich.

»Ich weiß, dass wir jetzt nicht zurück können, aber ich habe einfach ein ungutes Gefühl. Hast du das rote Zeug gesehen, das der Fahrer trinkt? Auf der Flasche war kein Etikett, aber ich wette, dass es Rotwein war!«

»Naja...«

»Ich hoffe, wir landen nicht im Graben!«

»Der Mann fährt ja nicht zum ersten Mal, Schatz!«

»Und dann die Leute! Du musst schon zugeben, dass wir hier mit ziemlich merkwürdigen Leuten reisen«, flüsterte sie - und sie hatte recht. Gleich zu Anfang war mir aufgefallen, dass sich alle anderen Teilnehmer der Reise offenbar gut kannten, der Busfahrer eingeschlossen. Aus den Gesprächen erfuhr ich, dass sie offenbar nicht zum ersten Mal gemeinsam nach Spanien fuhren. Der Tatsache, dass alle Fahrgäste ziemlich bleich waren, maß ich zunächst keinerlei Bedeutung zu. Schließlich nahm ich an, dass sie gerade deswegen die Sonne Spaniens suchten, um dies zu ändern.

Andererseits vermieden sie augenscheinlich jeglichen Kontakt mit dem Sonnenlicht. Der Bus hatte bereits kleinere Fenster, als dies üblich ist - offenbar eine Sonderanfertigung - und diese Fenster waren dann auch noch den ganzen Tag über mit Rollos verdeckt, so dass im Inneren stets eine Art Halbdunkel herrschte.

Erst, als es draußen bereits ziemlich dämmrig war, wurde ein kurzer Stopp eingelegt. Meine Frau und ich hatten vor Jahren eine ähnliche Fahrt mitgemacht und erlebt, dass sich - je weiter es in die Nachtstunden hinein ging - eine lethargische Stimmung unter den Fahrgästen auszubreiten begann, bis die ersten in einen kurzen, leichten Schlaf fielen. Man konnte dabei immer nur beten, dass diese Schlafperioden beim Busfahrer nicht länger als eine oder anderthalb Sekunden dauerten... Jedenfalls war es auf dieser Reise anders. Je später es wurde, desto munterer wurden die Mitfahrer.

Und desto öfter gingen ihre Blicke in unsere Richtung. Seltsame Blicke waren es, die ich erst später zu deuten wusste...

Irgendwann nickten wir ein. Ich fiel in einen dumpfen, traumlosen Schlaf. Als ich erwachte, dämmerte der Morgen und wir hatten die spanische Grenze vor uns.

Meine Frau wurde auch langsam wach. »Meine Beine sind mir eingeschlafen!«, murmelte sie, und dann schrie sie plötzlich auf. »Irgend so ein Mückenvieh hat mich gestochen! Sogar zweimal!« Ich sah die beiden roten Stellen an ihrem Handgelenk, und sie fuhr fort: »Das werden sicher Riesendinger! Es ist jedes Mal dasselbe bei mir! Wenn mich eine Mücke sticht, gibt das immer eine Entzündung!« Dann fixierte sie mich mit großen Augen und stellte fest: »Du hast auch zwei Einstiche!«

Ich lächelte. »So?«

»Ja, am Hals!«

Das Hotel, in dem man uns und die anderen Teilnehmer der Reise einquartierte, war nicht so schlecht, wie ich befürchtet hatte.

Den ersten Tag verbrachten wir mehr oder weniger am Strand. Am Abend trafen wir einige unserer Mitreisenden in der Hotelbar, tranken mit ihnen zusammen ein Gläschen und gingen dann in unser Zimmer. Bleierne Müdigkeit überfiel uns, und wir legten uns schlafen. Ich hatte seltsame, wirre Träume. Ich träumte davon, dass die Tür zu unserem Zimmer geöffnet wurde. Ich träumte von Stimmen, konnte aber nicht verstehen, was gesagt wurde.

Als ich schweißgebadet erwachte, kam meine Frau aus dem Bad.

»Sieh mich an«, sagte sie verzweifelt. »Von oben bis unten zerstochen!«

Als ich aufstand und meine Arme und Beine sah, bemerkte ich, dass mich diese Blutsauger offenbar genauso sehr heimgesucht hatten. Fast zwei Dutzend Einstichstellen zählte ich.

»Merkwürdig...«, murmelte ich. »Die Stiche scheinen immer paarweise angeordnet zu sein. Und sie jucken auch nicht!«

Die Einstiche verheilten schnell. Noch im Verlauf des Tages.

Aber die folgende Nacht verlief ähnlich wie die vorangegangene -

mit wirren Träumen und einem Erwachen mit frischen Einstichstellen. Und das, obwohl wir die halbe Nacht wachgelegen hatten, um auf das Summen einer Mücke zu horchen. Aber es war nichts zu hören gewesen, und Türen und Fenster hatten wir geschlossen gehalten.

Die Tage gingen dahin. Wir hatten auf einmal kaum noch den Drang, an den Strand zu gehen und uns der Sonne auszusetzen.

Unser Schlaf/Wachrhythmus verschob sich. Wir verschliefen zunehmend den Großteil der Tage und lebten in den Nächten auf, in denen wir nur noch für einige Stunden einen immer leichter werdenden Schlaf schliefen. Die wirren Träume aber blieben, und sie kamen nur des Nachts.

Aus einem von ihnen schreckte ich hoch und sah, dass unser Zimmer voller Menschen war.

Unsere Mitreisenden standen um unser Bett herum.

»Sie gehören jetzt zu uns«, sagte der Busfahrer und lächelte breit. So breit, dass seine außergewöhnlich langen Eckzähne für einen kurzen Moment in ihrer vollen Größe sichtbar wurden...

Nachtrag: Wir fahren jetzt regelmäßig an die Costa Brava.

Nächste Woche ist es wieder soweit. Ich hoffe nur, dass sich auf die Anzeige, die wir aufgegeben haben, bis dahin noch jemand meldet. Proviant sollte schließlich stets frisch sein!