Stepmom: Sex mit dem Stiefsohn - Ihr Mann ist doch auf Geschäftsreise | Erotische GeschichteText

Aus der Reihe: Love, Passion & Sex
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Stepmom: Sex mit dem Stiefsohn - Ihr Mann ist doch auf Geschäftsreise | Erotische Geschichte

von Simona Wiles

Simona Wiles, Jahrgang 1980, ist in Süddeutschland geboren und lebt dort mit Mann, Kind und zwei Hunden. Ihre ersten erotischen Kurzgeschichten entstanden während eines Creative-Writing-Workshops. Der Beifall der anderen Teilnehmer/-innen brachte sie dazu, ihrer Leidenschaft für Erotik und gute Bücher selbst Ausdruck zu verleihen. Ideen für ihre Geschichten gehen ihr nicht aus – hat sie doch selbst eine wilde Jugend hinter sich. Während Simona ihrer Schreibsucht anfangs auf dem heimischen Familiencomputer frönte, tobt sie sich inzwischen an ihrem eigenen Laptop aus. Sie schreibt hauptsächlich erotische Kurzgeschichten. Wenn sie gerade nicht über einer neuen Story brütet, arbeitet sie als Office-Managerin in einer Autofirma.

Lektorat: Marie Gerlich

Originalausgabe

© 2020 by blue panther books, Hamburg

All rights reserved

Cover: Solovyova @ istock.com

Umschlaggestaltung: Matthias Heubach

ISBN 9783966419581

www.blue-panther-books.de

Schwing deinen Pinsel – Renovierung mit vollem Körpereinsatz von Simona Wiles

Elisa und Bernd begegneten sich auf einer Firmenfeier ihres gemeinsamen Arbeitgebers Chemtrans AG. Bei beiden funkte es gewaltig. Bernd war trotz seiner fast achtundvierzig Jahre immer noch durchtrainiert und gut aussehend, Elisa mit ihren siebenunddreißig Lenzen sah jünger aus, als sie war. Sie verbrachten den Abend miteinander und verabredeten sich einige Male in Restaurants oder Bars. Nach vier Wochen schliefen sie zum ersten Mal miteinander und fanden beide, dass es ein gewaltiges Erlebnis gewesen war. Ein Jahr später machte Bernd Elisa einen Heiratsantrag, den sie liebend gern annahm. Sie freute sich auf das Zusammenleben mit ihrem Zukünftigen. Bernds zwanzigjähriger Sohn Jake wohnte nicht mehr zu Hause, sondern in einer Wohngemeinschaft, die aus vier Leuten bestand – alles junge Studenten in etwa demselben Alter.

Die standesamtliche Hochzeit fand an einem schönen Maitag im kleinen Kreis statt. Elisa trug ein hübsches Kostüm. Geladen waren ihre Schwester, Bernds Cousin mit Frau, einige befreundete Paare und selbstverständlich Jake.

Die folgenden Wochen waren dem Flittern vorbehalten. Bernd und Elisa reisten nach Ägypten, wohnten dort in einem der angesagten Hotels und ließen sich von einem Straßenhändler übers Ohr hauen. Natürlich besuchten sie auch die Pyramiden von Gizeh, wo sie wie die anderen Touristen auch gebückt durch einen langen, stickigen Tunnel zunächst abwärts, dann ein kleines Stück nach oben krauchen mussten. So groß die Pyramide von außen auch war: Der kleine Raum im Innern, der für die Touristen geöffnet war, war karg und mit wenigen Lampen ausgeleuchtet. Lediglich ein steinerner Sarg mit schlichtem Deckel stand an der Querseite. Darauf saß eine junge Frau mit geschlossenen Augen im Schneidersitz und meditierte. Elisa war enttäuscht, dass nicht mehr zu sehen war. Trotzdem genossen sie die Flitterwochen und kehrten erholt und braun gebrannt nach Hause zurück.

Beide arbeiteten weiterhin in ihrer Firma, jedoch in verschiedenen Abteilungen. Während Elisa als Bürokauffrau wunderbar geregelte Arbeitszeiten hatte, musste Bernd als Einkäufer öfter ins Ausland reisen und war dann mehrere Tage unterwegs. Elisa beschloss, ihn beim nächsten Mal zu überraschen. Sie hatte vor, ihren Resturlaub zu nehmen und die gemeinsame Wohnung zu renovieren. Dabei hoffte sie auf Unterstützung von Jake. Während sie räumte und sauber machte, könnte er die Wände und Decken streichen. Sie fragte sich, ob sie es schaffen würde, ihn zu überzeugen. Vielleicht wäre er sogar dankbar, wenn er sich dadurch etwas Geld verdienen könnte. Schließlich waren Studenten doch notorisch blank, oder?

***

Bernd bekam seinen nächsten Auftrag nur wenige Wochen später. Bis dahin hatte Elisa sich heimlich nach neuen Vorhängen umgesehen und überlegt, ob sie nicht neue, gemusterte Tapeten in Wohnzimmer und Küche anbringen sollte. Aber sie wusste nicht, ob Bernd das gefiele. Er mochte es eher schlicht. Lieber hatte er eine weiß gestrichene Wand und konnte Bilder aufhängen, als Tapeten mit Mustern und Farben anzukleben, zu denen nichts passte. Also ließ sie die Idee mit den Tapeten fallen und verlegte sich stattdessen auf frisch gestrichene, weiße Wände. Eventuell könnte sie sich zu einer Bordüre hinreißen lassen, aber das würde sie erst entscheiden, wenn sie wüsste, wie sie die Möbel umstellen wollte.

Bernd packte seinen Koffer, sichtete notwendige Dokumente und bereitete sich auf seine Reise vor. Er würde eine ganze Woche nicht da sein – genügend Zeit für Elisa, Jake anzuheuern und mit der Arbeit zu beginnen. Die neue Farbe und Malerutensilien hatte sie heimlich in den Keller gebracht und eine alte Decke darübergeworfen. Während Bernd noch einkaufen ging, rief Elisa Jake an.

»Hey, ich bin’s. Grüß dich, Jake!«

»Hi.«

»Du, dein Vater wird für eine Woche verreisen. Und ich möchte ihn gern überraschen, bräuchte aber deine Unterstützung.«

»Hm«, meinte Jake nur.

Aber Elisa ließ nicht locker: »Ich möchte die Wohnung renovieren. Würdest du mir helfen?«

Pause. Na schön, Jake schien nicht begeistert zu sein, zur Arbeit herangezogen zu werden, deshalb fügte sie hinzu: »Ich würde dich natürlich entlohnen.«

»Okay.«

Aha, er hatte angebissen. »Morgen früh fährt er zum Flughafen. Kannst du um 8 Uhr hier sein?«

»Nee, ich hab Vorlesung.«

Elisa schlug sich im Geist an die Stirn. Stimmt ja, der Junge studiert. »Ach ja. Okay, ab wie viel Uhr hättest du denn Zeit?«

»Mal überlegen.« Blätterrascheln. »Um vier Uhr kann ich da sein.«

»Okay …«, sagte Elisa gedehnt. Sie würden nicht sehr weit kommen, wenn das jeden Nachmittag so liefe. Aber da war ja auch noch das Wochenende. Vielleicht wäre es möglich, Jake zum Durchmachen zu überreden?

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