Heiße Erlebnisse im Wald

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Heiße Erlebnisse im Wald
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Kiran Coulets

Heiße Erlebnisse im Wald

Gay-Erotik

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Inhaltsverzeichnis

Titel

Inhalt

– Kapitel 1 –

– Kapitel 2 –

– Kapitel 3 –

– Kapitel 4 –

– Kapitel 5 –

Impressum neobooks

Inhalt

Aus einem wirklich schönen Traum geweckt, möchte er auf einer Wanderung im Wald etwas „herunterkommen“. Sieht aber so aus, als könnte er den Traum dort mit einem süßen Mann fortsetzen. Und es endet nicht dort.

*

Diese Geschichte wendet sich an ein ausreichend reifes Publikum. Es werden Handlungen dargestellt, die gefährlich sind und ein hohes Infektionsrisiko mit sich bringen können.

– Kapitel 1 –

Der kleine Strand war völlig verlassen. Nur er und sein Partner waren hier. Das weite Grasland im Hintergrund wiegte sich im sanften Wind. Dieser ließ die Hitze auch gerade angenehm und nicht drückend schwül erscheinen. Ganz sanft fühlte Julian den Luftzug über seine ein wenig verschwitzte Haut steichen, als er ausgestreckt auf der großen Matte auf dem Rücken lag. Sein Partner, so wie er kaum über 20, war ebenfalls völlig nackt und saß über seinen Beinen. Noch einmal ließ Julian seine Blicke über den tiefblauen Himmel mit nur wenigen Wölkchen da und dort schweifen, bevor er das Lächeln bemerkte.

Es war verrückt, am helllichten Tag mitten auf dem Strand. Doch alles fühlte sich einfach nur richtig an, und niemand würde sie stören. Weil niemand sonst hier war. Also brachte er sich in Position, während sich sein Partner ein Stück in die Höhe stemmte. Dessen Haut glänzte in der Sonne, er senkte sich ab …

Ein lautes Röhren legte sich über das Rauschen der Wellen und das Schreien einiger Möwen. Die Umgebung verblasste – und verschwand! Er lag in seinem Bett, beinahe in Schweiß gebadet … doch der Traum war weg. Nein, nein, das durfte nicht sein! Doch die Motorsäge, wahrscheinlich von der neuen Baustelle gegenüber, brüllte weiter.

Er schrie kurz herum, doch es hatte keinen Sinn. Er sollte den Traum einfach fortsetzen, hart und direkt, doch er ließ es lieber. Von draußen schien die Sonne herein. Wäre doch ein schöner Tag, um eine Wanderung im Wald zu unternehmen.

*

Manchmal konnte sich Julian nicht entscheiden, ob er lieber eine Fahrrad- oder eine Wandertor unternehmen sollte. Jedenfalls mochte er diese Gegend, wo sich traumhafte Ausblicke boten, es dichtes Gebüsch gab, und auch an einem Samstag kaum jemand herumging. Nun war er hier, wenigstens das Wetter wie in seinem Traum – und ein angenehmes Prickeln erfasste ihn ständig, als er sich nach einer geeigneten Stelle umsah. Ihm waren die Geschichten von manchen Leuten geläufig, die sich irgendwo draußen zum Sex getroffen hatten. Aber Sex nur für sich allein … welches Aufsehen sollte er schon erregen?

Er wünschte sich, nicht allein hier zu sein. Doch mit wem hätte er gehen sollen? Noch vor einem Jahr hatte er in dieser Gegend so manche Wandertour mit seinem Freund unternommen. Ihm war sie beinahe besser als Julian vertraut gewesen, besonders die ruhigen, abgeschiedenen Orte. Wie oft hatte der sich an einen Baum gelehnt, unter seinen Blicken die Kleidung Stück für Stück abgelegt, und …? Bis zu diesem Tag, wo er mit gepackten Sachen bei der Tür gestanden war. Ob ihn sein neuer Liebhaber so richtig hart und besser durchnahm? Sollte der doch machen, was er wollte. Alle konnten für sich selbst sorgen.

Dichter Wald wechselte sich mit kleineren Wiesen und gelegentlich ein paar größeren Lichtungen ab. Er fühlte schon wieder so ein Kribbeln, als er an diese Traumszene dachte – oder daran, was er bald machen würde. Aufmerksam sah er sich nach möglichen Stellen um, wo er von diesem Weg aus etwas tiefer in den Wald gehen und sich gemütlich und unbeobachtet einen abschütteln konnte. Zwar war ihm in der letzten halben Stunde noch überhaupt niemand entgegengekommen, aber er sah sich nicht gerade als exhibitionistisch veranlagt. Er wollte wirklich sicher sein, dass ihn niemand so leicht dabei beobachten würde. Obwohl, der „Kick“, dass vielleicht doch jemand vorbeikommen könnte, verursachte ein kurzes Zucken in seiner bis zu den Knien reichenden Hose.

An einer Weggabelung blieb er erst einmal stehen und betrachtete die dortigen Wegweiser und den Plan der Gegend. Wenn alles gut beschildert war, befand er sich am Ende doch dort, wo er nicht hinwollte. Dort, wo eine Kolonne aus Kinderwägen rollte, Gekreische in der Luft lag, und ein allgemein beliebtes Mittagsmenü angeboten wurde. Als er sich im Kopf und auf der Landkarte orientierte, hörte er schnelle Schritte. Er sah sich um – und erblickte einen Jogger, der aus einem anderen Weg kam. Dessen Jogging-Anzug war beinahe so hauteng wie diese für Frauen, doch es war einer für Männer. Der Mann war wohl nicht viel älter als er. Für einen kurzen Moment glaubte Julian, von ihm nicht ganz direkt angeblickt worden zu sein. Ein Gefühl breitete sich in ihm aus, nicht wirklich unangenehm … nein, überhaupt nicht unangenehm. War das sogar etwas wie ein süßes Lächeln gewesen, und gleichzeitig ein ganz leichtes Zucken in seiner Hose? Nun schien er direkt auf ihn zuzulaufen.

„Entschuldigung“, fragte der Typ ein wenig atemlos, „wie spät ist es bitte? Ist es schon 12? Ich habe die Hälfte vergessen.“

„Es ist …“, begann Julian zwei Sekunden später zu antworten und kramte nach seinem Smartphone, „… 10 Minuten vor 12 Uhr.“

„Danke!“

Sofort erinnerte er sich an einige solcher Situationen, die er nicht dazu genutzt hatte, um ein nettes Gespräch zu beginnen. Er war nun einmal etwas zurückhaltend, aber immerhin auch nicht einer dieser total schüchternen Typen. Sicher, das Erkennen, ob sich jemand für Männer interessierte, war nicht immer einfach. Aber sein Gespür dafür schien nicht so übel zu sein, besonders bei jenen, die zumindest ein bisschen neugierig waren. Außerdem, was war schon dabei, sich mit jemand einfach nur so zu unterhalten? Egal, auf wen diese Person genau stand.

Der Jogger schien nicht gleich weiterlaufen zu wollen, sondern stand erst einmal eine Weile so da. Er machte ein paar Lockerungsübungen und ruhte sich wohl für einen Moment aus. Kalte Schweißperlen liefen Julian über die Haut, als er ihn beobachtete. Um so heißer war das Blut, das innerhalb von Sekunden deutlich in tiefere Regionen abfloss. Ein neuerliches Zucken erfasste seine Männlichkeit.

„Ähm … bist du … öfters in der Gegend hier?“, frage er halblaut und mit indirektem Blick. Drei Sekunden später war ihm klar, dass die Frage ziemlich blöd gewesen war. Doch was gab es schon, das er in diesem Moment sagen konnte? Hallo, ich wollte dir nur sagen, dass ich deinen Körperbau und dein Lächeln echt anregend finde? Hast du Lust, mit mir ins Gebüsch zu gehen? Zum Glück konnte er sich beherrschen und nicht tatsächlich solchen Blödsinn sagen.

„Ja“, sagte der Typ einfach so nach einer Weile, „ist eine nette ruhige Gegend, nicht so hektisch. Obwohl, ich werde lieber doch wieder mit dem Fahrrad fahren, mir tut echt schon alles weh. Andererseits, es reden immer alle anders, was jetzt am besten ist.“

Der junge Mann setzte sich in die kleine Wiese neben dem Weg und blickte, offenbar gedanklich abwesend, in den blauen Himmel. Nach kurzem Zögern setzte sich Julian knapp neben ihn. Obwohl seine Bekanntschaft es bemerkte, schien es ihn nicht zu stören. Nach einer halben Minute richtete sich sein Blick schlagartig auf ihn.

„Was hast du eigentlich noch so vor heute?“, fragte er. „Ich meine, du wolltest heute wahrscheinlich etwas wandern, aber dann?“

„Na ja, ich weiß nicht …“, sprach er seine erstbeste Antwort aus und spürte erneut diesen kalten Schweiß – und sein Herzklopfen.

„Komm schon, sei ruhig ehrlich!“, erhob sein Gegenüber die Stimme ein wenig.

Julian überlegte für einige Augenblicke, was er am besten sagen sollte. Dieser Typ schien recht aufgeschlossen zu sein, wenn er schon so fragte. Ehrlich sollte er sein, trotzdem konnte jedes Wort falsch sein und das Ende dieser Begegnung bedeuten. Was erwartete er sich überhaupt? Das, was ihm seine männliche Ausstattung gerade sagen wollte?

„Gut, also weißt du, was ich grade machen wollte?“

„Was wolltest du denn machen?“

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