Heißer Friseurbesuch - Du gehörst uns | Erotische Geschichte

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Aus der Reihe: Love, Passion & Sex
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Heißer Friseurbesuch - Du gehörst uns | Erotische Geschichte

von Joan Hill

Schon während der Schulzeit hat Joan ihre Leidenschaft für das Schreiben entdeckt. Jede Menge Ärger handelte sie sich ausgerechnet mit ihrer Deutschlehrerin ein, weil sie Theaterstücke schrieb, statt dem Unterricht zu folgen. Unter ihren Aufsätzen stand regelmäßig der Vermerk: Thema verfehlt und zu lang!Beruflich schlug sie erst einmal einen sicheren, wenn auch ungeliebten Weg ein und wurde Chefsekretärin. Doch die Liebe zum Schreiben blieb und so begann sie eines Tages, Kurzromane zu verfassen, die sie dann auch erfolgreich bei mehreren Verlagen veröffentlichen konnte.Zur Erotik kam sie, weil ihr die Thematik sehr viel Spaß macht, sie ihren erotischen Fantasien freien Lauf lassen kann und an keine Vorgaben gebunden ist. Dabei ist es ihr ein Anliegen, mit ihren Geschichten Frauen und Männer gleichermaßen anzusprechen.Ruhe zum Schreiben findet sie in einem kleinen Dorf im Großraum Stuttgart, wo sie mit ihrem Mann und vier Katzen in einem wunderschönen Haus lebt.

Lektorat: Jasmin Ferber

Originalausgabe

© 2021 by blue panther books, Hamburg

All rights reserved

Cover: © kiuikson @ shutterstock.com

Umschlaggestaltung: Matthias Heubach

ISBN 9783750703315

www.blue-panther-books.de

Heißer Friseurbesuch - Du gehörst uns von Joan Hill

Ja, ich erfülle sämtliche Klischees, die man sich über männliche Friseure so erzählt und dabei schmunzelt. Ich bin schwul – zumindest seit ungefähr sechzehn Jahren, davor war ich in meiner ›Ausprobier-Phase‹ – man(n) und frau sagen über mich, ich wäre ein heißes Schnittchen, weil ich einen gestählten Body und trotz meiner vierzig Jahre und meiner ergrauten Schläfen eine erotische Ausstrahlung habe. Wohlgemerkt, das sind nicht meine Worte, sondern das, was man sich unter meinen Kunden und Bekannten erzählt.

Ich hatte mich vor ungefähr zehn Jahren selbstständig gemacht, nachdem die Nachfrage von Privatkunden immer mehr gestiegen war. Durch meine kreative und zuverlässige Arbeitsweise hatte ich mir einen gewissen Bekanntheitsgrad erarbeitet und so waren mittlerweile einige Berühmtheiten in und um Stuttgart unter meinen Kunden. Zu etlichen von ihnen war im Laufe der Zeit Zuneigung, Freundschaft und auch immer mehr Vertrautheit entstanden. Was man sich im Volksmund so erzählt, nämlich dass Friseure oftmals den Psychiater ersetzen, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

Zu meinen engsten Kunden gehörten auch zwei Freundinnen, ich nenne sie hier Viola und Larissa, denn die beiden sind verheiratet und führen glückliche Ehen. Daran soll sich nichts ändern, nur weil ich hier meine Geschichte erzähle …

Zum vereinbarten Termin parkte ich meinen Sportwagen vor der Einfahrt des villenähnlichen Gebäudes, nahm den Koffer mit meinen Utensilien aus dem Kofferraum und marschierte um das Haus herum, denn im Sommer hielten wir uns meist auf der hinteren Veranda, mit Blick auf den weitläufigen, gepflegten Garten, auf.

Die beiden Hübschen warteten schon auf mich. Viola, die Hausbesitzerin, sprang auf und fiel mir um den Hals. »Jack! Wie schön, dich zu sehen! Noch eine Woche länger und ich wäre fremdgegangen. Sieh dir nur meine Haare an!« Ich hatte ihr zwei Wangenküsschen gegeben und hielt sie nun eine Armeslänge von mir, und betrachtete ihre glänzenden, dunkelbraunen Locken, die sie mir mit gespielt verzweifeltem Gesichtsausdruck unter die Nase hielt.

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