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Gespielin der Cyborgs
Interstellare Bräute® Programm: Die Kolonie - 2
Grace Goodwin


Inhalt

Willkommensgeschenk!

Interstellare Bräute® Programm

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Kapitel 13

Kapitel 14

Kapitel 15

Kapitel 16

Kapitel 17

Epilog

Willkommensgeschenk!

Interstellare Bräute® Programm

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Über Die Autorin

Gespielin der Cyborgs: Copyright © 2017 durch Grace Goodwin

Alle Rechte vorbehalten. Dieses Buch darf ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis des Autors weder ganz noch teilweise in jedweder Form und durch jedwede Mittel elektronisch, digital oder mechanisch reproduziert oder übermittelt werden, einschließlich durch Fotokopie, Aufzeichnung, Scannen oder über jegliche Form von Datenspeicherungs- und -abrufsystem.

Herausgegeben von Grace Goodwin unter KSA Publishing Consultants Inc.

Goodwin, Grace

Gespielin der Cyborgs

Coverdesign: Copyright 2019 durch Grace Goodwin, Autor

Bildnachweis: Deposit Photos: RomarioIen, Angela_Harburn

Anmerkung des Herausgebers:

Dieses Buch wurde ausschließlich für volljährige Leser geschrieben. Spanking und andere sexuelle Aktivitäten, die in diesem Buch vorkommen, sind reine Fantasien, die für Erwachsene gedacht sind, und werden vom Autor und vom Verleger weder unterstützt noch ermutigt.

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Interstellare Bräute® Programm

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1


Kristin Webster, Abfertigungszentrum des Interstellaren Bräute-Programms, Erde

Als ich spürte, wie sich ein Schwanz...dort an mich drückte, wurde ich still und mein Atem stockte. Mein erster Gedanke war Panik. Woher wusste er das? Ich hatte mein Geheimnis noch niemandem verraten.

Noch nie.

Ihn nun dort zu begehren, von ihm gedehnt werden zu wollen, gefüllt—es war nicht richtig. Ganz und gar nicht. Oh, ich wusste, dass Kerle auf Analsex standen, zumindest wenn man jedem einzelnen Porno glauben durfte. Und über Pornos wusste ich nur zu gut Bescheid, nach drei Jahren Arbeit bei der Einsatzgruppe gegen Menschenhandel beim FBI—aber das hatte noch niemand von mir gefordert. Mich hatte noch nicht einmal jemand aus Versehen dort angestupst. Nicht auch nur eine Unterhaltung zum Thema Hoppla, ich bin an deiner Pussy vorbeigerutscht und in deinem Hintern gelandet hatte ich führen müssen.

Im Bett war ich immer nur ganz brav gewesen, hatte noch nie jemandem offenbart, was ich wirklich wollte oder brauchte. Hatte immer Angst gehabt. Bis jetzt zumindest.

Jetzt spürte ich diesen Schwanz, der sich gegen meinen Hintereingang drückte, und ich wollte, dass er mich öffnete und in mich eindrang. Tief in mich hinein, und mich fickte. Mich dehnte. Mir ein wenig weh tat. Sein Schwanz war größer als alles, womit ich je gespielt hatte, größer, als ich mir vorstellen konnte. Und er drückte sich in diesem Moment in mich. Dort. Entgegen jeglicher Vernunft, jeglicher Sinnhaftigkeit, wollte ich, dass er sich beeilte. Tief hinein fuhr und mich füllte, mich weit dehnte, bis ich um Gnade bettelte und mir sicher war, dass nichts mehr hinein passen würde. Mich auf eine Art ficken würde, die ich aus Angst noch keinem anderen Mann eingestanden hatte. Noch nie.

Warum beeilen?

Weil es bereits einen anderen Schwanz gab, der meine Pussy dehnte—aber ein Schwanz war nicht genug. Nicht für mich. Nicht für die unartige kleine Kristin.

Ich war ein böses Mädchen. Und keiner wusste es. Keiner ahnte es. Aber mein Gott, ich wollte ein böses, böses Mädchen sein... ich wollte, dass er mich an den Haaren riss und mich zum Betteln brachte, mich biss, bis es weh tat, und in meine Nippel kniff, bis sie brannten. Und jedes Einzelne dieser Begehren war so tief in mir vergraben, dass ich sie noch niemals laut ausgesprochen hatte. Nicht auch nur einmal. Nicht einmal zu mir selbst.

Aber meinem Traum-Ich war das egal. Sie gelüstete es. Sehnte sich danach. Fühlte sich ausgesprochen wohl zwischen den beiden mächtigen Männerkörpern. Es machte ihr nichts aus, zu fordern, was sie wollte. Zuzugeben, dass sie mehr brauchte als den Standard-Bums in der Missionarsstellung, den Albtraum, mit dem sich die meisten Menschen im Leben zufriedengaben. Irgendwo tief drin wusste sie, dass die beiden sich um sie kümmern würden. Ihr alles geben würden. Sie zum Schreien und Kommen bringen und dazu, nach mehr zu betteln.

Ich wollte so sehr betteln. So sehr vertrauen. So sehr loslassen. Mich hingeben.

Das hier war ein Traum. Musste es sein. Ich hatte noch nie einen echten Dreier gehabt. Nicht die biedere FBI-Agentin Kristin Webster. Männer hatten Angst vor mir oder dachten, dass ich zu hart war, zu kalt, zu abgehärtet von dem, was ich im Einsatz schon zu sehen bekommen hatte, um jemals im Bett dominiert werden zu wollen.

Sie lagen falsch. So unglaublich falsch.

Doch dies fühlte sich nicht an wie ein Traum. Nein, es fühlte sich echt an. Die Schwänze fühlten sich echt an. Die heiße Haut des Mannes unter mir—den ich ritt wie ein Cowgirl im Wilden Westen—sein dicker Schwanz, der meine Pussy so vollständig ausfüllte, an Stellen in mir rieb, die zum ersten Mal zum Leben erwachten. War das mein G-Punkt, den er traf?

Ich wimmerte, als diese breite Spitze wieder und wieder dagegen stieß.

Mein Kitzler rieb sich jedes Mal an ihm, wenn er in mich stieß. Tief hinein, so tief, dass er anstieß. Ich streckte den Rücken durch, verlagerte mich, bis ich so viel wie möglich von ihm aufnehmen konnte. Sogar noch mehr. Meine Hände pressen sich in die seidigen Laken neben seinen Schultern, kühl auf meiner hitzigen Haut, und ich streckte den Rücken durch und bot mich dem Mann hinter mir dar, der dort spielte. Mein Körper bettelte, sagte, was ich nicht aussprechen konnte, während ich die Knie weiter spreizte und meine Muskeln anspannte in der Hoffnung, seine Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Wir alle waren schlüpfrig. Ich wusste, es war eine Art Öl, das uns glatter machte, mit reichem, exotischem Aroma. Berauschend. Der Geruch vermengte sich mit Sex und Haut und Mann. Meinen Männern. Ihr unverwechselbarer Geruch war mir vertraut, in diesem Körper, und er erfüllte meinen Geist mit Lust und Erinnerungen an andere Begegnungen, Orgasmen. Genuss. Sie ertränkten mich in Genuss.

 

Große Hände lagen auf meinen Hüften, führten mich, bewegten mich so, wie es dem Mann unter mir gefiel. Ein zweites Händepaar schlang sich von hinten um mich und umfasste und spielte mit meinen Nippeln. Sie waren harte Spitzen, so empfindlich, dass sich meine Innenwände bei jedem kräftigen Zupfen daran zusammenzogen und krampften. Seit wann hatten meine Nippel eine Direktverbindung zu meiner Pussy?

Nach einem besonders genüsslichen Ziehen daran stöhnte ich auf.

„Ich werde kommen“, rief ich aus, und ich erkannte meine Stimme nicht. Wer war diese wilde Frau? Ich konnte nicht mit meinem Kitzler spielen, selbst wenn ich es gewollt hätte, denn ich hatte nicht die Erlaubnis dazu. Und das machte mich noch schärfer. Verzweifelter. Ich wusste, dass meine Gefährten mich nicht lassen würden. Wusste, dass meine Orgasmen ihnen gehörten. Woher ich das wusste? Keine Ahnung. Es war ein Traum. Ein seltsamer, geiler, unglaublicher Traum.

Ich würde nirgendwohin gehen, und wollte es auch nicht. Ich wollte, dass sie zu Ende führten, was sie begonnen hatten. Ich wollte, dass sie mich knackten und alles nahmen, jedes letzte Bisschen Lust und Selbstbeherrschung. Ich wollte ihnen gehören, vollständig. Kein Halten mehr. Keine verdammten Regeln. Nur ich...und sie.

Meine Männer. Sie gehörten mir.

Mit diesem leidenschaftlichen Gedanken senkte ich mich auf den Schwanz meines Gefährten hinunter und zappelte, ritt ihn mit meinem Kitzler, holte mir, was ich brauchte. Ich war nun von Sinnen. Ich brauchte einen Orgasmus. Ich brauchte, dass sie mich kommen ließen.

Eine Hand sauste auf meine rechte Arschbacke herunter, und ein lautes Klatschen hallte durchs Zimmer. Ich zuckte nur noch stärker um den Schwanz herum, der mich fickte, und es brachte mich meiner Erlösung nur noch näher.

„Kein Kommen, Gefährtin.“ Seine heiße Hand landete noch einmal auf meinem Hintern, der scharfe Knall wie eine Droge für meine überladenen Sinne. „Nicht, bevor ich in deinem Hintern bin und wir dich gemeinsam in Besitz nehmen“, sagte der Mann hinter mir. „Dann wirst du heftiger kommen. Es wird so viel besser sein.“

Ich schüttelte den Kopf, verloren. Ich wollte nicht warten. Ich brauchte ihn jetzt.

Er schlug noch einmal zu. Ein Keuchen entkam meinen Lippen. Es brannte, aber schon bald breitete sich die Hitze hell und klar in meinem Kopf aus. Ich grinste, als mein Körper erbebte, der Effekt seiner Berührung war vielleicht das Gegenteil von dem, was er beabsichtigt hatte.

„Wenn du so weitermachst, werde ich kommen“, sagte ich und leckte meine trockenen Lippen.

Ich hörte das dumpfe Rollen eines Männerlachens.

„Unser unanständiges Weib.“ Die Worte waren als Lob ausgesprochen worden, während der Schwanz sich stärker an meinen Hintereingang drückte. Die Ölschicht machte es ihm leicht, in mich einzudringen.

Ich hatte mich auf Schmerzen eingestellt—sollte ein so großer Schwanz nicht weh tun?—aber die traten nicht ein. Ich musste nur stöhnen, als die Spitze seines Schwanzes mit einem stillen Ploppen an dem engen Muskelring vorbei glitt, der ihn draußen halten wollte.

Vollgestopft, ausgefüllt, ich hatte mich nie zuvor so gefühlt. Ich sackte auf der Brust meines Gefährten zusammen, gab mich dem Gefühl hin, von ihnen genommen zu werden, gefickt, geliebt. Nichts würde diese beiden davon abhalten, mich in Besitz zu nehmen. Ich hatte nicht die Absicht, mich ihnen entgegenzustellen. Es fühlte sich so wahnsinnig gut an.

Sie bewegten sich, und ich schrie auf. Gegen die Empfindungen, zwei Schwänze in mir zu haben, die sich bewegten, kam ich nicht an. Ich konnte mich nicht zurückhalten. Ich war so erfüllt.

Mein Orgasmus baute sich auf, und meine Pussy fing bereits zu zucken an, aber der Mann hinter mir stöhnte auf und beide hielten still.

„Nein. Noch nicht. Nicht ohne unsere Erlaubnis.“ Die beiden hielten still, bis mein Körper von der Kippe zum Orgasmus wieder herunten war und ich die Männer, meinen Körper, den Raum langsam wieder bewusst wahrnahm. Ich konnte ihren schweren Atem hören, spürte, wie sie mich fester und fester packen, spürte ihre Schwänze in mir gleiten. Ich konnte alles spüren, und es ballte sich zu einem perfekten, hellen, heißen Ball zusammen, der gleich platzen würde.

„Bitte, bitte bewegt euch. Bitte“, flehte ich, wollte meine Hüften bewegen, meinen Kitzler an dem Mann unter mir reiben. Irgendetwas.

„Noch nicht, Gefährtin.“

Ich war langsam wie von Sinnen. Jedes Nervenende in meinem Körper war hellwach, meine Haut kribbelte, mein Körper war so empfindsam, dass ich mich bemühen musste, mich an Worte zu erinnern, und meine Lippen zwingen musste, sich um die Laute herum zu formen, damit ich überhaupt betteln konnte. „Bitte, ich kann es nicht erwarten.“

„Dann werden wir die Worte nun sprechen.“

„Tut irgendwas“, wimmerte ich. Tränen liefen mir über die Wangen, die einzige Erlösung, die mir in diesem Augenblick zur Verfügung stand, während ich zwischen ihnen klemmte, erobert. In ihrem Besitz.

„Nimmst du meine Besitznahme an, Gefährtin?“, sprach der Mann unter mir, seine Stimme seidig und tief. Klar und fest, wenn man bedachte, dass wir gerade fickten und sein Schwanz hart wie Granit in meiner Pussy steckte. „Gibst du dich mir und meinem Sekundär frei hin, oder wünscht du, einen anderen primären Gefährten zu wählen?“

„Ja“, schrie ich, mein Atem abgehackt, während ich mich daran gewöhnte, zwei große Schwänze in mir zu haben. Ich wusste, dass das nicht das Wort war, das er wollte, und das ich sagen sollte. Aber meine Pussy zuckte schon wieder zusammen, und ich brachte nicht mehr heraus. Konnte mich nicht aufs Sprechen konzentrieren.

„Sprich die Worte, Gefährtin, dann werden wir uns bewegen. Wir werden dich ficken, genau wie du es möchtest.“

Ich leckte mir über die trockenen Lippen. Wenn ich wollte, dass sie mich rannahmen und mir gaben, was ich begehrte, dann musste ich mich konzentrieren. Zumindest ein paar Sekunden lang.

Das hier war bedeutsam. Die Besitznahme. Irgendwie wusste mein Traum-Ich, dass es bedeutsam war. So etwas wie ein ewiges, feierliches Versprechen. Zum Glück wusste sie, was sie sagen musste. „Ich nehme eure Besitznahme an, Krieger.“

Sobald ich mein Gelöbnis ausgesprochen hatte, knurrten meine Gefährten, ihre Selbstbeherrschung war am Ende. Erst da erkannte ich, dass ich nicht die Einzige war, die sich kaum noch halten konnte.

„Dann nehmen wir dich in Besitz, durch das Ritual der Benennung. Du gehörst uns, und wir werden jeden anderen Krieger töten, der es wagt, dich anzufassen.“

„Mögen die Götter euch bezeugen und beschützen.“, erklang ein Stimmenmeer um uns herum.

Wir waren nicht alleine?

Oh mein Gott. Und diese Stimmen? Sie waren tief. Männerstimmen. Und es waren viele.

Meine Innenwände zuckten zusammen, als ich feststellte, dass wir Zuseher hatten. Ich hatte einen Schwanz in meiner Pussy und einen in meinem Hintern, ich war nackt und bettelte, und uns sah jemand dabei zu?

Ein Teil von mir, der konservative, verklemmte, nie die Regeln brechende Teil schrie in meinem Kopf auf. Aber meinem Traum-Ich war das egal. Es war zu viel. Noch eine neue Erkenntnis für mich—ich hätte nie gedacht, dass Exhibitionismus mich scharf machen würde—und ich liebte es, zu wissen, dass andere uns zusahen, begehrten, unsere Lust mit ihren Augen verschlangen, und uns doch nicht anfassen durften.

Hätte ich gewusst, was für ein unanständiges Mädchen ich war, dann hätte ich mir schon lange einmal zwei Männer gesucht, die es mir geben konnten.

Eine Hand fuhr auf meinen Hintern herunter, während beide Schwänze sich herauszogen, dann tief eindrangen, mich gemeinsam völlig ausfüllten mit harten, schnellen Stößen, und ich aufschrie von der Lust und dem Schmerz, davon, so vollständig genommen zu werden.

„Niemand anderer wird dir dies geben“, knurrte der hinter mir, während seine Hand mir ins Haar fuhr und meinen Kopf nach hinten riss. Er winkelte meinen Kopf ab, bis ich ihn über die Schulter hinweg ansah, und er küsste mich heftig und tief, während der Mann unter mir das Spielen mit meinen Nippeln übernahm. Hatte ich die letzten Worte laut ausgesprochen?

Seine Zunge stieß tief in mich hinein, während sein Schwanz in meinem Hintern hin und her fuhr, hart und fest und gnadenlos. Der Schrei wuchs in meiner Kehle heran, und mein Körper spannte sich um sie beide herum an. Die Mühe dessen, sich zurückzuhalten, staute sich auf wie eine Bombe, die gleich in mir explodieren würde.

Er unterbrach den Kuss und biss mir sanft ins Ohr. „Komm, Gefährtin. Jetzt.“

Unter seinem dominanten Ton, dem Brennen von seinem scharfen Schlag auf meinen Hintern und den Schwänzen tief in mir zerbrach ich in Stücke.

Ich schrie und zuckte, während sie mich zwischen sich festgeklemmt hielten. Meine Muskeln spannten sich an, dann erschlafften sie, spannten sich wieder an, gaben sich der Lust hin, die sie mir bereiteten. Meine Handflächen pressten sich in die heiße Haut der Männerbrust unter mir, meine Finger krümmten sich und hinterließen wohl kleine Abdrücke. Meine Pussy zog sich um ihn herum zusammen wie eine Faust.

Die Männer wurden schneller, hemmungsloser, fickten mich und wechselten ihren Rhythmus ab, hielten das selige Gefühl aufrecht, ließen meine Lust länger und länger nachhallen, bis ich keinen Atem mehr hatte und noch einmal explodierte. Das scharfe Zerren der Hand meines Gefährten in meinem Haar hielt mich wie eiserne Handschellen fest, mein einziger Anker in der Wirklichkeit. Ich konnte mich nicht losreißen, nicht aus ihrem Besitz entkommen, konnte nichts tun, als die dominanten Stöße ihrer Schwänze hinzunehmen, während sie mich mit einem Hunger in Besitz nahmen, der meinen eigenen vorantrieb. Ich wirbelte schon wieder in die Höhe, so knapp vor dem Orgasmus, mein Körper noch nicht völlig befriedigt. Ich wimmerte ungläubig, als ich spürte, wie sie erstarrten und anschwollen, mich bis an die Grenzen ausfüllten und dann kamen.

Ihr Samen spritzte heiß in mich, so reichlich, dass er heraustropfte und mich benetzte. Sie benetzte. Wir waren eins, vereint, und ich war es gewesen, die es vollbracht hatte. Diese Familie geschaffen hatte. Sie gehörten mir.

Der Gefährte in meinem Rücken leckte mich am Nacken, schmeckte die glitzernde Feuchtigkeit, die ihre Zuwendungen mir entrungen hatten. „Braves Mädchen, wie du allen gezeigt hast, wieviel Lust dir deine Gefährten bereiten. Es steht außer Frage, dass du uns gehörst. Du willst uns, brauchst uns, ebenso wie wir dich brauchen.“

Ich spürte, wie der Mann vor mir sich aufsetzte, starke und kraftvolle Muskeln unter meinen Händen. Sein Mund drückte sich mit einem feurigen Kuss auf meine Lippen, während der Mann hinter mir an meinem Ohr und meinem Nacken knabberte, mir sanft in die Schulter biss. Der Schmerz ließ meine Hüften zucken, und ich glitt nach unten, drückte ihre beiden Schwänze wieder tiefer in mich hinein und gab mich ihnen völlig hin, war zwischen ihnen gefangen, von beiden verehrt.

„Gefährtin“, wiederholten sie, wieder und wieder. Keiner von ihnen zog sich heraus. Keiner wurde in mir weich. Ich wusste, dass wir noch nicht fertig waren. Wir würden noch einmal ficken, und ich konnte nichts sagen als...

„Bitte.“ Ich wollte, dass sie es schnell taten. Sich bewegten. Mich bissen. Mich verhauten. Mich fickten, als könnten sie niemals genug von mir bekommen. Ich war immer noch an der Kippe, mein Appetit auf sie war nicht annähernd gestillt. „Bitte, macht schnell.“

„Miss Webster.“

Diese Stimme nervte mich, und sie gehörte nicht zu meinen Gefährten. Ich ignorierte sie, konzentrierte mich auf die heißen Körper um mich herum. Ich brauchte mehr. Warum bewegten sie sich nicht? Sagten nichts? Fickten mich nicht? Machten mich nicht zu ihrem Eigentum. Ließen mich nicht spüren.

„Bitte“, flehte ich noch einmal. „Gebt es mir. Beide.“

„Miss Webster!“

Es war keine Männerstimme, die nun sprach, sondern die Stimme einer Frau, und ihre Stimme war laut und voller Intensität, die mit Sex nichts zu tun hatte. Oder mit Orgasmen. Oder mit harten, zustoßenden Schwänzen.

Nein. Nein. Nein. Ich kämpfte darum, an ihnen festzuhalten, an ihrer Lust, aber meine Gefährten verblassten, als würde ich wirklich gerade aus einem Traum erwachen. Einem scharfen, verdammt unglaublichen Traum.

 

Ich öffnete die Augen, blinzelte. Blinzelte ein zweites Mal.

Saubere weiße Wände. Ein nicht gerade ansehnliches Krankenhaus-Hemd, das mir über die empfindlichen Nippel rieb. Arme, die mit harten Metallhandschellen an meine Seiten geschnallt waren, während ich in einem Stuhl mit befremdlichen Computerteilen und Sensoren saß, die an meinem Körper und meinem Kopf befestigt waren. Ich war nackt unter dem Hemd, und die harte Sitzfläche unter mir war verschmiert und nass von meiner Erregung.

Aufseherin Egara mit ihrem dunklen Haar, ihren freundlichen Augen und ihrem strengen Gesichtsausdruck starrte mich an, als wäre ich eine Kuriosität in einem Zirkus.

Oh. Mein. Gott.

Wie peinlich. Gott, konnte sie das etwa riechen? Roch ich nach Sex? Was würde sie von mir denken? Sollte ich überhaupt so erregt sein? Das bezweifelte ich. Ich musste für sie ein ganz schönes Theater gewesen sein. Die arme kleine Kristen, die Männern nicht traute. Die schon drei Jahre lang keine Verabredung mehr gehabt hatte. Die einen Mann auf sein Telefon blicken sah und sofort vermutete, dass er sich Kinderpornos anschaute oder eine Nutte bestellte, oder ein Dutzend anderer Dinge tat, die ich von bösen Männern schon erlebt hatte.

Ich war aus einem Grund hier im Abfertigungszentrum für Interstellare Bräute. Ich hatte zu viel gesehen. Ich brauchte einen Neuanfang. Und vielleicht konnte ich mein Hirn abschalten und es im Bett mit einem Alien wieder richtig schön haben, mit einem Mann, von dem ich wusste, dass er ehrenhaft war und mir vom fortschrittlichsten Partnervermittlungs-System, das je erschaffen wurde, zugeordnet worden war. Die Zuordnungsprotokolle ließen menschliche Partnerbörsen aussehen wie ein Steinzeit-Werkzeug neben einem Raumschiff.

Ich seufzte und blinzelte die Aufseherin an. Also hatte ich gerade keinen umwerfenden, sexy Dreier mit zwei gut bestückten Männern in einem Raum voller Zuschauer gehabt. Nein, ich war im Testzentrum für Interstellare Bräute gewesen. Ich war an den Teststuhl geschnallt und hatte gerade Aufseherin Egara angebettelt, es mir zu geben.

„Könnten Sie mich bitte jetzt sofort transportieren, damit ich Ihnen nicht mehr in die Augen blicken muss?“, fragte ich. Da meine Handgelenke an den Armlehnen des äußerst unbequemen zahnarztähnlichen Stuhl geschnallt waren, konnte ich mir nicht einmal die Hände vors Gesicht halten.

Es war ja nicht einmal mein Hintern völlig verdeckt von dem dämlichen Krankenhaus-Hemd, das immerhin hinten offen war. Ich zappelte mit den Hüften. Während meine Pussy vor Erregung und von dem Orgasmus noch ganz angeschwollen und schwer war, hätte ich schwören können, dass ich noch spüren konnte, wie der Umfang der Männerschwänze mich weit dehnte, an...beiden Stellen.

Aber mein Verstand kämpfte dagegen an, wie mein Körper sich fühlte. Da waren keine Schwänze. Keine scharfen Männer, die mich am Haar rissen, in mich hinein stießen und mich auf Kommando kommen ließen.

Stattdessen war da die Aufseherin. Von schmaler Statur, ihr dunkles Haar vom Nacken hoch in einen seriösen Knoten gebunden. Ihre rote Uniform trug die Abzeichen des Bräute-Programms an der Brust, und sie wirkte wie eine Frau, die freundlich war, jedoch auch auf ihre Aufgabe konzentriert.

„Ich versichere Ihnen, ich habe schon Schlimmeres gehört.“

Meine Augen wurden groß. „Ich will mir gar nicht vorstellen, was andere Frauen so zu sagen hatten.“

Sie wandte sich ab, setzte sich vor mir an einen Tisch und wischte auf ihrem Tablet herum. Eine Minute lang war sie still, dann blickte sie zu mir hoch und lächelte. „Ihren Worten nach zu schließen hatten Sie zwei Männer in Ihrem Traum. Und daran, wie Sie gerade erröten, erkenne ich, dass das stimmt.“

Ich sagte nichts dazu. Ich wollte mich nur in einem Loch verkriechen und sterben, oder vom Planeten transportiert werden.

„Sie sind einem Krieger von Prillon Prime zugeordnet worden. Herzlichen Glückwunsch.“

„Sie scheinen darüber selbst erfreut zu sein“, antwortete ich. Meine Handflächen waren feucht und ich hatte nichts, woran ich sie abwischen konnte.

„Ich weiß aus erster Hand, dass Prillon-Männer äußerst feurig sind. Besitzergreifend. Dominant.“

Ja, das fasste die beiden Kerle in meinem Traum durchaus zusammen, und ich konnte mich nicht einmal an ihre Gesichter erinnern. Nur an ihre Schwänze.

„Aus erster Hand? Sie sind zugeordnet worden?“, fragte ich.

Die Freude schwand aus ihrem Gesicht. „Ja, aber das ist schon lange her.“

Ich wusste aus dem Infomaterial des Programms, das eine Zuordnung fürs Leben war, zumindest nach der dreißigtägigen Testzeit. Das hieß, dass beiden ihrer Gefährten etwas Furchtbares zugestoßen sein musste, wenn sie zurück auf der Erde war.

„Nehmen Sie Ihre Zuordnung an?“, fragte sie als Nächstes.

Wollte ich auf der Erde bleiben und hier einen Mann finden? Guter Gott, nein. Beruflich Sexualverbrechern und Menschenhändlern hinterherzujagen hatte mir die Männer auf der Erde gründlich verdorben. Was sie hier Frauen antaten, und noch schlimmer, Kindern, brachte mich dazu, sie alle zu meiden. War das unfair? Ja. Es gab auch gute Kerle da draußen, aber ich würde meine Zeit nicht damit verschwenden, sie unter all den faulen Äpfeln herauszusuchen. Die Arbeit beim FBI konfrontierte mich mit den schlimmsten Verbrechern und der Gürtelzone der Gesellschaft. Ich wusste, dass ich abgestumpft war, misstrauisch und kalt. Ich hatte eine Mauer aus Eis um mein Herz herum errichten müssen, um durchzuhalten. Die Frauen und Kinder, denen ich geholfen hatte, brauchten von mir nicht, dass ich weich oder hilfsbedürftig war. Sie brauchten von mir, dass ich stark war, gnadenlos und knallhart, genau wie die Kriminellen, die ich die letzten Jahre lang gejagt hatte.

Und ich hatte meine Rolle erfüllt. Jetzt war ich ausgelaugt.

Nun brauchte ich einen Neuanfang auf einem Planeten, wo ich nicht jeden Mann ansehen und das Schlimmste annehmen musste. Warum Zeit damit vergeuden, einen Mann zu suchen, der kein Arschloch war, wenn ich den perfekten Mann—oder zwei—mit einem effizienten, bewährten Zuordnungstest bekommen konnte?

Und es schien, als würde ich zwei Gefährten bekommen. Gott, an die Möglichkeit hatte ich noch nicht einmal gedacht. Warum auch? Ich wollte nicht einmal einen Erdenmann, geschweige denn zwei.

„Ich bin einem Krieger von Prillon zugeordnet worden, aber ich bekomme zwei Gefährten?“

Sie legte den Kopf leicht zur Seite. „Ja, Sie sind einem Prillon-Krieger zugeordnet worden, aber die nehmen eine Gefährtin stets mit einem vorbestimmten Sekundär in Besitz. Die Krieger auf Prillon Prime sind weithin dafür bekannt, im tiefen All den Hive zu bekämpfen. Sie haben eine hohe Verlustrate und wählen einen Sekundär, um ihre Gefährtin zu beschützen und sich um jegliche Kinder zu kümmern, falls das Undenkliche passiert.“

„Falls sie im Kampf umkommen?“

Ihre grauen Augen waren traurig. „Ja. Sie würden ihre Familie niemals schutzlos zurücklassen. Alle Prillon-Krieger wählen einen Sekundär, einen Mann, dem sie vertrauen und den sie schätzen. Dieser zweite Krieger wird ein ebenso hingebungsvoller Gefährte sein wie ihr erster. Rechtlich gesehen werden Sie dem prillonischen Gesetz nach mit beiden verpartnert sein.“

„Wie in dem Traum.“ Ich erinnerte mich an die genaue Ausdrucksweise, die er mir gegenüber verwendet hatte, und die ich zur Antwort genutzt hatte. Unsere Besitznahme. Nicht meine.

„Wie in dem Traum. Sobald Sie Ihre Gefährten kennenlernen, haben Sie dreißig Tage lang Zeit, deren Besitznahme anzunehmen oder ihnen mitzuteilen, dass Sie wünschen, jemand anderem zugeordnet zu werden.“

Ihre Besitznahme annehmen? Ja, ich wusste, wie die Besitznahme aussehen würde, und ich zuckte zusammen.

„Fürs Protokoll, nehmen Sie diese Zuordnung an?“, fragte sie, und ihre Stimme wurde monoton und offiziell. „Sobald Sie die Zuordnung annehmen, werden Sie offiziell eine Bürgerin von Prillon Prime. Sie werden nicht zur Erde zurückkehren, Kristin.“

Wollte ich die Zuordnung annehmen? Wenn ich Ja sagte, würde ich von der Erde nach Prillon Prime transportiert werden, mehrere Lichtjahre entfernt. Das war kein Trip nach Italien.

Aber war das nicht genau das, was ich wollte? Ich hatte mich freiwillig hierzu gemeldet. Ich hatte meinen eigenen Hintern in das dämliche Krankenhaus-Hemd gezwängt und mich den Tests unterzogen. Ich hatte jede Minute des Traumes absolut genossen. Ich wollte mehr. Ich wollte mich fühlen wie diese Frau: wild, wollüstig und frei.

„Ja.“ Es gab jetzt kein Zurück mehr. „Ja, ich nehme die Zuordnung an.“

Sie nickte knapp, und ihre Finger wischten eifrig über ihr Tablet. „Damit wir uns an das Protokoll halten, nennen Sie bitte Ihren Namen.“

„Kristin Webster.“

„Waren Sie jemals oder sind Sie derzeit verheiratet?“

„Nein.“

„Irgendwelche biologischen Nachkommen?“

„Nein.“

„Ich bin verpflichtet, Sie darauf hinzuweisen, obwohl ich dies bereits erwähnte, dass Sie dreißig Tage lang Zeit haben werden, den Gefährten, der für Sie von den Zuordnungsprotokollen des Interstellaren Bräute-Programms ausgewählt wurde, anzunehmen oder abzulehnen.“

Ich holte tief Luft und atmete aus. Keine Einsatzgruppe für Sexualverbrechen mehr. Keine bösen Jungs mehr. Kein FBI mehr. Verdammt, keine Erde mehr. Genau das, was ich wollte.

Ich holte tief Luft und atmete aus. „Ich schätze, ich gehe nach Prillon Prime. Wann bekomme ich meine Männer?“

Ich musste bei dem Gedanken einfach grinsen. Es schien verrückt. Es war verrückt.

Sie blickte noch einmal aufs Tablet hinunter, wischte noch ein paar Mal und blickte hoch. Mit strahlendem Lächeln. „Wie wär‘s mit jetzt gleich? Ihr Gefährte lebt auf einem sekundären Prillon-Planeten, der als die Kolonie bezeichnet wird. Sie sind einem Krieger mit achtundneunzig Prozent Kompatibilität zugeordnet worden.“

Die Kolonie? Nie davon gehört, aber wen kümmerte das schon. Alien war Alien. „Und der sekundäre Gefährte macht die restlichen beiden Prozent aus?“, fragte ich.

Sie trat zurück und lachte über meinen Sarkasmus. „Könnte man so sagen.“

Mit einem letzten Wisch mit ihrem Finger öffnete sich die Wand hinter mir, und ein blaues Licht trat dahinter hervor. Ich drehte den Kopf herum, konnte aber nichts sehen außer dem farbigen Leuchten.