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Den Kriegern Hingegeben
Interstellare Bräute® Programm: Band 4
Grace Goodwin


Inhalt

Willkommensgeschenk!

Interstellare Bräute® Programm

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Kapitel 13

Kapitel 14

Willkommensgeschenk!

Interstellare Bräute® Programm

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Über Die Autorin

Den kriegern hingegeben Copyright © 2020 durch Grace Goodwin

Interstellar Brides® ist ein eingetragenes Markenzeichen

von KSA Publishing Consultants Inc.

Alle Rechte vorbehalten. Dieses Buch darf ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis des Autors weder ganz noch teilweise in jedweder Form und durch jedwede Mittel elektronisch, digital oder mechanisch reproduziert oder übermittelt werden, einschließlich durch Fotokopie, Aufzeichnung, Scannen oder über jegliche Form von Datenspeicherungs- und -abrufsystem.

Coverdesign: Copyright 2020 durch Grace Goodwin, Autor

Bildnachweis: Deposit Photos: sutulastock, sdecoret

Anmerkung des Verlags:

Dieses Buch ist für volljährige Leser geschrieben. Das Buch kann eindeutige sexuelle Inhalte enthalten. In diesem Buch vorkommende sexuelle Aktivitäten sind reine Fantasien, geschrieben für erwachsene Leser, und die Aktivitäten oder Risiken, an denen die fiktiven Figuren im Rahmen der Geschichte teilnehmen, werden vom Autor und vom Verlag weder unterstützt noch ermutigt.

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Interstellare Bräute® Programm

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1


Hannah Johnson, Abfertigungszentrum für Interstellare Bräute, Erde

Meine Augen waren verbunden, aber ich konnte das tiefe Raunen mehrerer Männerstimmen hören, die um mich herum wisperten. Ich war von ihnen umringt. Ich drehte den Kopf nach links, dann nach rechts, doch ich konnte nichts sehen als Schwärze. Etwas seidig Glattes, aber Fließendes wie geschmolzene Schokolade, umschloss meinen Hals wie ein Kragen aus verflüssigter Hitze. Sobald der Kreis geschlossen war, waren meine Sinne plötzlich geschärft. Der Duft nach dem Schwanz meines Gefährten kitzelte die Luft und ich wusste, dass er vor mir stand. Ich konnte den würzigen Duft seiner Erregung riechen. Den exotischen Geschmack seiner Lust auf meinen Lippen kannte ich nur zu gut. Woher wusste ich, wie er schmeckte? Wie wusste ich, dass der Kragen um meinen Hals mich irgendwie mit ihm verband?

Ich zerrte an meinen Fesseln, bemühte mich, ihn zu erreichen, ihn zu schmecken, doch die breiten Riemen, die meine Handgelenke über meinem Kopf zusammenbanden, hielten mich davon ab. Das Verlangen nach meinen Gefährten und die Kraft ihrer Verbindung zu mir waren stark, und doch konnte ich nur dastehen, nackt wie ich war, und warten.

Der Duft meiner eigenen Haut und etwas seltsam Metallischem durchtränkte die Luft. Ich konnte einen leisen Hauch kühler Luft spüren, die über meine nackte Haut strich. Meine Beine standen gespreizt auf dem Boden. Ich zerrte an den Fesseln über meinem Kopf und versuchte, einen Schritt vorwärts zu machen. So erfuhr ich, dass breite Riemen an meinen Fußgelenken meine Bewegung einschränkten. Ich trat dagegen, doch mir war klar, dass ich zwar ein paar Zentimeter Spielraum hatte, aber nicht von der Stelle kommen würde.

Ich musste also warten. Meine Ohren horchten nach Schritten, dem Rascheln von Kleidung, irgendetwas, das mir einen Hinweis darauf liefern konnte, was als Nächstes geschehen würde. Ich war konfus und mir war unwohl, aber mein Körper war hungrig und sehnte sich nach der Berührung meines Gefährten.

Der Gedanke versetzte mich beinahe in Panik, und mein Herz pochte so stark, dass ich Angst hatte, es würde mir den Brustkorb sprengen.

Was sollte das? Warum war ich nackt? Wo zum Teufel war ich? Dazu hatte ich mich nicht bereiterklärt, als ich mich freiwillig zum Interstellaren Bräute-Programm gemeldet hatte. Der Plan war, einem Gefährten zugeordnet zu werden, der für mich perfekt war, nur für mich. Der Plan war, geachtet und geliebt zu werden, und...

Als hätte ich ihn herbei beschworen, legte sich eine große Hand auf meine Schulter und strich seitlich an meinen Hals hoch. Selbst mit verbundenen Augen konnte ich die gewaltige Kraft in dieser Berührung spüren. Die schiere Größe seiner Hand brachte mich zum Zittern, aber nicht aus Angst. Ich kannte seine Berührung, irgendwoher, und begehrte mehr davon.

Seine Stimme floss mir von hinten ins Ohr, und er presste die Hitze seiner nackten Brust gegen meinen bloßen Rücken.

„Nimmst du meine Besitznahme an, Gefährtin? Gibst du dich mir und meinem Sekundär frei hin, oder wünscht du, einen anderen primären Gefährten zu wählen?“ Eine tiefe Bariton-Stimme brummte mir die Frage entgegen, und meine Pussy wurde als Antwort auf seine Stimme ganz feucht. Mein Verstand erkannte ihn nicht, aber mein Körper tat das sehr wohl.

„Ich nehme eure Besitznahme an, Krieger.“ Die Worte flogen mir von den Lippen, als hätte ich keine Kontrolle über sie. Und das hatte ich auch tatsächlich nicht. Ich versuchte, eine Frage zu stellen—herauszufinden, wo ich war, was vor sich ging—aber es war, als wäre ich in einer Virtual-Reality-Simulation. Ich konnte die Hitze des riesigen Mannes auf meinem Rücken spüren. Ich konnte den Lusttropfen meines Gefährten riechen, der mir verlockende Genüsse versprach. Ich konnte das unnachgiebige Metall des Bodens unter meinen nackten Füßen spüren, und das warme Gleiten der flüssigen Seide, die sich um meinen Hals schmiegte. Ich konnte begehren und mich sehnen und wollen, aber ich konnte mich nicht bewegen.

Was auch immer als Nächstes geschehen würde, war völlig außerhalb meiner Kontrolle.

„Dann nehmen wir dich in Besitz, durch das Ritual der Benennung. Du gehörst mir, und ich werde jeden anderen Krieger töten, der es wagt, dich anzurühren.“ Seine Hand schlang sich sanft um meine Kehle, zärtlich, und doch eine sanfte Erinnerung daran, dass er der Dominante war, dass er mich nehmen konnte, ficken konnte, zum Kommen bringen—und dass ich nichts dagegen tun konnte.

Ich wollte vor dieser Kraft nicht fliehen. Ich wollte mehr.

Ich hatte mir dies hier ausgesucht, das Interstellare Bräute-Programm und ihre Auswahltests. Ich hatte gelobt, dass ich meinem mir bestimmten Gefährten mein Vertrauen und mein Leben schenken würde, vollkommen und ohne Vorbehalte.

Er drückte seine Lippen an die Seite meines Gesichtes, während die Stimmen, die ich vorhin raunen gehört hatte, ihm in einem zeremoniell klingenden Chor von Männerstimmen antworteten. „Mögen die Götter euch bezeugen und beschützen.“

 

Mein Liebhaber grollte hinter mir und drückte mit seiner Rechten meine Kehle ein klein wenig fester zusammen, und meine Pussy erbebte erfreut. Ein zweites Paar großer Männerhände legte sich außen an meine Schenkel, und ich wusste, dass ein zweiter Mann vor mir kniete.

Der gierige primäre Gefährte in meinem Rücken hielt mich fest an seine Brust gedrückt, während die raue Zunge des zweiten Mannes eine Spur von meiner Kniekehle über meine Innenschenkel zog, bis sie meine feuchte Mitte erreicht hatte und zu lecken begann.

Meine Hüften zuckten nach vorne, als sein Mund sich an meinem Kitzler festsog. Zwei große Finger glitten in meine Pussy, während er mich mit seinem Mund und seiner Zunge in den Wahnsinn trieb. Ich keuchte nach Luft, und das Knurren hinter mir machte mir die Knie schwach.

„Du magst seinen Mund an dir?“

Irgendwie wusste ich, dass er eine Antwort erwartete, und dass Lügen nicht drin war. „Ja.“

„Komm für uns, dann werden wir dich ficken.“ Sein riesiger Schwanz schmiegte sich an meinen nackten Po, und ich war hin- und hergerissen zwischen der Begierde, mich nach vorne der Zunge entgegen zu drücken, die mich zum Beben brachte, oder kräftig nach hinten, um den Schwanz zu necken, der sich gegen meinen Po drückte.

Ich versuchte, beides zugleich zu tun, aber ich konnte mich nicht rühren. Der Mann, der mich gefangen hielt, behielt eine Hand an meinem Hals und spielte mit der anderen mit einem meiner Nippel, dann dem anderen, bis sie beide stramm standen. Er kniff sie, bis sie beinahe schmerzten, und der Mann zwischen meinen Beinen fickte mich mit seinen Fingern und leckte meinen Kitzler so schnell, dass er besser war als jeder Vibrator, den ich zu Hause je verwendet hatte.

Ich stöhnte. Ich wollte gefüllt werden. Gefickt. In Besitz genommen. Für immer.

Ich explodierte und presste meinen Kopf an die riesige Brust hinter mir. Er gehörte nun mir, war mein sicherer Hafen, mein Gefährte. Als meine Beine zusammensackten, hielt er mich aufrecht. Darauf hatte ich mich verlassen können. Er gehörte mir, und ich gehörte ihm.

Seine Stimme war praktisch ein Schnurren in meinem Ohr. „Sehr fein, jetzt werden wir dich ficken, Gefährtin. Du gehörst uns.“

Uns. Ja. Ich begehrte sie beide. „Ja.“

Auch der Mann, der vor mir kniete, gehörte mir. Sie gehörten mir beide.

Meine Fußgelenke wurden befreit, und ich wurde herumgedreht, bis ich dem Mann hinter mir gegenüberstand. Er hob mich vom Boden hoch und trat zurück. Ich konnte nicht sehen, wie sie meine Handgelenke befreiten. Ich ließ die Arme sinken, legte die Handgelenke an meine Taille, dankbar für die Entlastung meiner Schultern. Dann zog mein Liebhaber mich auf seinen Schoß, ihm zugewandt. Ich spürte den riesigen Kopf seines Schwanzes über meine Mitte streifen, und das war die einzige Warnung, die ich bekam, bevor er mich hochhob und mit einem brutalen Ruck in mich einfuhr.

Ich schrie auf, fühlte mich von seiner Fülle aufgespießt. Er war riesig!

Ich war so vollgestopft, dass meine Pussy schmerzte, und so erregt, dass ich nicht mehr denken konnte—nur noch wollen. Doch schon bald hatte sich die vertraute, angenehme Hitze seines Lusttropfens erst über meine Pussy, dann über den Rest von mir ausgebreitet, und ich wand mich, so heiß und außer Kontrolle, dass ich zu betteln beginnen würde, wenn er sich nicht bald bewegte.

„Nun sollst du in Besitz genommen werden. Für immer.“

Seine Stimme vibrierte durch meinen Körper und irgendwie wusste ich, was kommen würde, als er sich nach hinten lehnte. Er legte sich flach hin und zog mich zu sich hinunter, meinen Hintern in die Luft gestreckt.

Zwei Hände landeten auf meinem nackten Po und hielten mich in festem, gierigem Griff. Während ich über meinen Gefährten gebeugt war, drückte ein zweiter Mann erwärmtes Öl in mein noch jungfräuliches Loch, und ich wimmerte.

Genau darauf hatte ich gewartet, das hatte ich begehrt. Dazu war ich ausgebildet worden.

Mein primärer Gefährte rückte sich unter mir zurecht, rieb mit seinem harten Körper über meinen Kitzler. Ich erschauerte, dem Gipfel so nahe, dass ich mich fühlte wie ein wildes Tier, mein gesamter Fokus auf der Vereinigung unserer Körper und dem dicken Gleiten des zweiten Schwanzes über meinen Hintern.

Hinter mir erklang eine zweite Stimme, tief, solide und bedächtig. „Nimmst du mich an, Gefährtin?“

„Ja!“ Ich bemühte mich, den Hintern höher zu strecken, ihn zu ermutigen, schneller zu machen. Sein Lusttropfen zog eine feuchte Spur über meine nackte Arschbacke, und dann fühlte ich, wie die Flüssigkeit praktisch mit meiner Haut verschmolz und mich immer höher trieb.

Ich legte mich flach auf die Brust meines Gefährten, hob meine Hände zu seinem Gesicht hoch und wartete darauf, dass mein anderer Gefährte mich durchbrach, mich füllte, mich wahrhaft ganz machte.

Mein Gefährte packte meine Knie und rückte sich unter meinen Beinen zurecht, spreizte meine Knie weiter, brachte meinen Hintern in die perfekte Position dafür, gefickt zu werden. Meine Knie waren immer noch gebeugt, und während er mein Gewicht stützte, lehnte ich mich nach vorne und machte mich bereit für den zweiten Schwanz, der mich ausfüllen sollte.

„Mach schon. Tu es, jetzt.“

War das meine heisere Stimme? Ich erkannte den atemlosen Klang nicht wieder, so erfüllt mit verzweifeltem Hunger.

„Dein Eifer bereitet mir Freude, doch maße es dir nicht an, uns Anweisungen zu erteilen.“ Eine Hand landete mit einem lautem Klatsch auf meinem nackten Hintern, und ich zuckte zusammen, als eine stechende Hitze sich über meinen Hintern ausbreitete und direkt in meinen Kitzler einfuhr. Ich wackelte mit dem Hintern, wollte, dass der Mann hinter mir noch einmal zuschlug. Und noch einmal.

Ich leckte mir über die Lippen, während mein Körper sich um den Schwanz in meiner Pussy zusammenzog. „Nimm mich.“

Klatsch.

„Fick mich“, bettelte ich.

Klatsch.

Bitte!“, stöhnte ich und schob die Hüften nach hinten für den nächsten Hieb von seiner Hand. Die Mischung aus Schmerz und knisternder Lust war unglaublich.

Klatsch.

„Bitte? Das ist alles, was du uns zu sagen hast?“ Mein erster Gefährte stellte mir diese Frage, während sein Schwanz bis zum Anschlag in mir vergraben war.

Oh, ich wusste, was er wollte, und ich war versucht, ihn weiter zu provozieren, das heiße Brennen ihrer Dominanz wieder und wieder auf meinem Hintern zu spüren. Das Aufblitzen des Schmerzes brachte meine Nervenenden zum Funkeln und meinen ganzen Körper dazu, vor Lust zu beben. Doch ich hatte sie so weit provoziert, wie ich es wagte, und ich war so erregt, dass meine Pussy richtig pochte. Der Drang, zu kommen, war so stark, dass es wehtat. Ich brauchte es, dass er—sie beide—sich in mich pumpten. Ich brauchte es, vollkommen gefüllt zu sein. „Bitte, Sir.“

Er antwortete mir nicht mit Worten, aber sie mussten ein Zeichen ausgetauscht haben, denn der dicke Schwanz meines zweiten Gefährten presste sich gegen meine enge kleine Rosenknospe, durchdrang die äußere Wand meines jungfräulichen Hinters mit bemerkenswerter Leichtigkeit. Nun wusste ich, dass die Ausbildung, die mir erteilt worden war, auf alle Fälle ihren Wert gehabt hatte. Der Laut, der mir aus der Kehle fuhr, war mir fremd. Nach einigen vorsichtigen und doch meisterlichen Stößen hielt der Mann hinter mir still, seinen Schwanz vollständig in meinem Hintern versenkt.

Es zerriss mich in eine Million Stücke bei der Vereinigung, ich zerfiel und gab ihnen alles. Ich behielt nichts für mich zurück.

Ich gab mich ihnen vollständig hin. Restlos. Mein Körper gehörte ihnen, meine Lust, sogar mein Atem.

Während mein Körper sich um ihre riesigen Schwänze zusammenzog und zuckte, begannen die Gerüche und Klänge zu verebben, als würde ich durch Nebel wandern. Sie wurden leiser, und dann waren sie—fort.

Ich war alleine. Leer.

Meine Pussy zuckte und ballte sich um ein Nichts.

Ich versuchte, mich zusammenzurollen, doch ich konnte mich nicht bewegen.

Langsam kam ich wieder in der Wirklichkeit an. Es dauerte einige Minuten, bis ich aus einer eigenartigen Benebelung erwachte und mir wieder klar war, dass ich auf einem medizinischen Untersuchungstisch festgeschnallt war, in der Abfertigungseinheit für das Interstellare Bräute-Programm auf der Erde. Ich blinzelte, kam wieder zu mir, und zurück zu der Frau, mit der ich in den letzten Tagen eindeutig zu viel Zeit verbracht hatte.

Aufseherin Egara starrte mit dunklen Augen auf mich hinunter, einen Tablet-Computer in der Hand. Mein Körper zitterte weiter vor Begehren, während die Nachbeben des Orgasmus immer noch durch meine Pussy zuckten. Der Untersuchungstisch war kalt, und das Nachthemd, das ich trug, war im Rücken offen. Der graue Standard-Stoff war mit einem roten Muster bedruckt, das aus vielen winzigen Abzeichen des Bräute-Programmes bestand. Es fühlte sich an, als würde ich Tapeten tragen.

„Sehr gut, Hannah. Der Zuordnungsvorgang ist abgeschlossen.“ Aufseherin Egara war eine junge Frau mit strenger Miene, die ihre Aufgabe ausgenommen ernst nahm, menschliche Frauen zu ihren außerirdischen Gefährten zuzuordnen. Sie warf einen Blick auf die medizinischen Geräte an der Wand über meinem Kopf und nickte einem Assistenten in schlichter grauer Uniform zu, der das Zimmer betrat und damit begann, mir die Kabel, Schläuche und Sensoren abzunehmen, die sie für die Zuordnungstests an meinem Kopf und meinem Körper angebracht hatten.

„Was war das, ein Traum?“ Ich leckte mir über die Lippen, völlig ausgetrocknet vom Hinausschreien meiner Ekstase. Ich wollte es wissen. Ein Traum? Eine Fantasie? Ein dunkles, tiefes Verlangen, das ich vor so langer Zeit tief vergraben hatte, dass ich nicht einmal von seiner Existenz wusste? Ich hatte gerade davon geträumt, verhauen und gefickt zu werden, und nicht nur von einem Mann, sondern von zwei. Ich war auch heftiger gekommen als je zuvor in meinem Leben.

„Oh nein, meine Liebe“, bemerkte die Aufseherin. „Das war das aufgezeichnete Besitznahme-Ritual einer anderen menschlichen Braut. Die Aufzeichnung ist mehrere Jahre alt und gehört zu einer Braut, die ich in den frühen Tagen des Programms dorthin geschickt hatte.“ Das Gesicht der Aufseherin Egara zeigte den Hauch eines Lächelns, das erste, das ich an ihr gesehen hatte, seit ich das Gebäude vor einigen Tagen zur Abfertigung betreten hatte. Sie nahm sich ihrer Aufgabe äußerst hingebungsvoll an. Sehr aufmerksam, als hätte sie ein persönliches Interesse am Lebensglück jedes alleinstehenden Kriegers in der Galaxis.

„Sie meinen... ich...? Das war... was?“ Was wollte ich sagen? „Das war echt?“

„Aber ja doch. Die Neuroprozessor-Unit, die wir für die Zuordnung verwenden, wird während der endgültigen Transportabfertigung in Ihrem Körper implantiert werden. Diese NPU hilft Ihnen nicht nur, deren Sprache zu verstehen und zu sprechen, sondern ist auch so vorprogrammiert, dass Ihre eigene Besitznahme-Zeremonie aufgezeichnet wird, damit sie ordentlich dokumentiert und dazu verwendet werden kann, anderen Bräuten bei ihrer eigenen Zuordnung zu helfen. So wie das Erlebte dieser anderen Frau dazu verwendet worden ist, Ihre Zuordnung zu unterstützen.“

Ich zitterte und wünschte mir, dass sie mich noch ein paar Minuten länger in jener Traumwelt gelassen hätte. Ich wollte mehr. Begehrte mehr. „Wird mein Gefährte so sein?“ Wie sein, da war ich mir nicht sicher. Ich hatte kein Gesicht gesehen, doch ich wusste es. Ich wusste, dass ich ihn wollte. Oder sie beide.

Aber zwei Männer? Das war der Grund meiner Verwirrung.

„Da waren zwei Männer. Bin ich zwei Männern zugeordnet worden?“

Sie schüttelte den Kopf. „Nein. Sie werden nur einem einzigen männlichen Wesen zugeordnet. Und bei Ihrem primären Gefährten wird es sich um einen Krieger handeln, aber nicht um diesen Krieger.“

Was sollte primärer Gefährte denn bedeuten?

Ich schauderte und versuchte, mir vorzustellen, was in Zukunft wohl mit mir geschehen würde. Würde mein Gefährte so groß sein? Ebenso stark? Würde ich das fühlen, was diese andere Braut gefühlt hatte? Würde mein Gefährte einen zweiten Mann in unserer Besitznahme-Zeremonie dabeihaben wollen? Würde ich das wollen? Was ich gerade erlebt hatte, war über Begehren hinausgegangen, es war grenzenloses Vertrauen. Rohe, willkürliche Lust. Würde ich ebenso glücklich darüber sein, in Besitz genommen zu werden, wie sie das war?

 

Ich hatte mir noch nie zuvor vorgestellt, Hiebe zu bekommen. Ich hatte sie bisher nur als Bestrafung angesehen, und somit hätte ich mich zu so etwas niemals freiwillig gemeldet. Ehrlich gesagt wollte ich eigentlich gar keinem Alien-Mann zugeordnet werden. Aber hier war ich nun, an diesen verdammten Tisch im Abfertigungs-Zentrum geschnallt, und ich war selbst schuld. Ich hatte mich zum Interstellaren Bräute-Programm gemeldet, um meinem Bruder zu helfen, seine Schulden bei ein paar äußerst finsteren Gestalten zu begleichen. Er hatte eine Frau und drei Kinder, und wenn er die beträchtliche Summe Bares nicht zusammenbekam, würden sie alle auf der Straße landen. Oder noch schlimmer. Viel schlimmer.

Als Kindergärtnerin verdiente ich gerade mal genug zum Überleben für mich selbst. Ich hatte kein Geld übrig, das ich meinem Bruder hätte geben können. Aber das hier konnte ich tun.

Bis zu diesem Moment hatte ich nicht wirklich daran geglaubt, dass dieser Zuordnungs-Vorgang irgendetwas Erfreuliches für mich bereithalten würde. Ich hatte bezweifelt, dass das Bräute-Programm in der Lage sein würde, einen passenden Partner zu finden. Ich meine, im Ernst? Wie konnte ein dummes Computerprogramm wissen, welcher Mann in der gesamten Galaxis für mich perfekt sein würde? Ich hatte den Richtigen auf der Erde nie gefunden, also wie sollten sie einen außerirdischen Partner für mich auf einem fernen Planeten finden? Aber die bebende Lust, die ich gerade erfahren hatte, gab mir Hoffnung. Große Hoffnung. Zum ersten Mal in den letzten paar Wochen hatte ich das Gefühl, dass vielleicht doch alles gut ausgehen könnte. Vielleicht war es doch nicht der größte Fehler meines Lebens gewesen, mich für das Interstellare Bräute-Programm zu melden.

Fehler oder nicht, Familie war nun mal Familie. Dies war der einzige Weg, wie ich meinem Bruder helfen konnte. Mein Körper und mein Leben waren die einzigen Dinge von Wert, die ich noch hatte. Ich war nicht reich, aber ich war jung, fruchtbar und ungebunden. Verdammt, uninspiriert kam der Sache näher. Ich hatte in fünf Jahren drei Liebhaber gehabt, und keiner von ihnen hatte mich so stark zum Kommen gebracht, wie ich es gerade erlebt hatte... von einer Neuro-Simulation. Von den Erinnerungen einer anderen Frau.

Oh Gott. Ich wollte eine dieser großen, tiefen Stimmen hinter mir. Ich wollte eine riesige Hand, die sich um meinen Hals legte und mich dort festhielt, während eine heiße Zunge mit meinem Kitzler spielte. Ich wollte reglos festgehalten werden, während mich jemand von hinten fickte. Ich wollte...

Mein Überwachungsmonitor piepte und ich wurde rot, da mein erhöhter Puls darauf abzulesen war, als ich alles noch einmal durchlebte, was mir gerade passiert war. Nein, es war nicht mir passiert, sondern ihr. Der anderen Frau. Der Frau, die Aufseherin Egara auf diesen Planeten geschickt hatte. Der Frau, die von einem Krieger in Besitz genommen worden war. Einem großen, starken Krieger mit einem riesigen Schwanz. Ihrem primären Gefährten. Was auch immer das hieß.

„Ist das also der Ort, wohin ich zugeordnet wurde? Der Planet dieser Frau?“

Aufseherin Egara nickte knapp. „Ja. Zu einem Krieger auf Prillon Prime.“

Prillon Prime? Ich wurde nach Prillon Prime geschickt? Dem Planeten, der von einer Rasse hochgewachsener Krieger bewohnt war? In den Broschüren des Programms war gestanden, dass Prillon-Krieger sogar Bräute beantragten, während sie noch aktiv im Militärdienst waren. Sie waren eine von drei Rassen, die ihre Bräute auf Schlachtschiffen bei sich behielten. Im Weltraum. An der Front des Kriegs zwischen den biologischen Rassen und dem Hive, den künstlichen Lebensformen und Cyborg-Rassen, die versuchten, das Universum an sich zu reißen. Dieser Krieg hatte nun schließlich auch die Erde erreicht, und die Koalition hatte die Erde unter ihren Schutz genommen, unter einer äußerst strengen Bedingung.

Bräute. Tausend pro Jahr. Die meisten der Erdenbräute kamen aus dem Strafsystem. Die Politiker der Erde hatten nichts dagegen, Kriminelle dafür zu opfern, um die außerirdische Bräute-Quote zu erfüllen. Aber hier war ich nun, eine Freiwillige, die nur hoffen konnte, dass sie nicht gerade den größten Fehler ihres Lebens begangen hatte.

Mir fiel ein, gelesen zu haben, dass die Männer auf Prillon überzeugt von der Fähigkeit ihrer Krieger waren, sich um ihre Gefährtinnen zu kümmern. Egal wo. Prillon-Krieger scheuten niemals vor der Schlacht zurück und waren die gefürchtetste Rasse in der Interstellaren Koalition. Sie waren stets an der Kriegsfront, und ihre Kommandanten hatten die gesamte interstellare Flotte übernommen.

Du liebe Scheiße. Ich würde nicht auf einem Planeten landen! Ich würde auf einem Raumschiff mitten im Nirgendwo leben, wo sie so richtig gegen andere Raumschiffe kämpften? Oder Cyborgs. Oder was auch immer sonst noch! Der Pulsmonitor begann wieder zu piepen, und diesmal war es nicht Erregung, die ich verspürte. Sondern Panik.

Ich schüttelte den Kopf. Einmal, zweimal. „Nein. Da muss ein Fehler vorliegen.“

„Kein Fehler.“ Sie funkelte mich an. „Ihre Zuordnung wird auf neunundneunzig Prozent Kompatibilität geschätzt.“

„Aber...“ Ich hatte auf Forsia gewollt, oder auf eine der Zwillingswelten Ania und Axion, wo man in Städten lebte, umgeben von Restaurants, Partys und Opulenz. Ich wollte nicht auf ein Schlachtschiff im Weltraum.

„Ruhe.“ Das Wort war abgehackt, und sie hisste es mir zu wie eine gereizte Katze. „Es ist vollbracht, die Zuordnung ist durchgeführt. Sie haben bereits unterschrieben. Ihre Familie wurde entschädigt, wie von Ihnen gewünscht. Solange Sie das Geld nicht zurückerstatten möchten, werden Sie Ihren rechtlichen Verpflichtungen gegenüber dem Programm nachkommen. Sie haben sich für das Zuordnungsprotokoll entschieden. Sie müssen sich an das Ergebnis halten.“

Aufseherin Egara war nett genug, Mitte Zwanzig und sogar hübsch, wenn auch etwas schroff. Ich verstand. Die Frau an der Rezeption hatte mir gesagt, dass es nicht viele Freiwillige gibt. Die meisten Frauen, die Aufseherin Egara abfertigte, waren verurteilte Verbrecherinnen mit nur zwei Wahlmöglichkeiten: dem Interstellaren Bräute-Programm beizutreten oder ihre Zeit im Gefängnis abzusitzen.

„Hmm. Ich denke, ich werde diesen Ausbruch von Ihnen in Ihrem Brautprofil eintragen. Ihr neuer Gefährte sollte vor Ihrer Impertinenz gewarnt werden.“

Meine Augen wurden groß und mein Mund stand offen.

„Warten Sie mal! Dem habe ich nie zugestimmt.“ Ungeduldig riss ich an ein paar Klebestreifen an meinen Schläfen und verzog das Gesicht, als sie in meinem langen schwarzen Haar hängenblieben. Ich überreichte sie dem Assistenten, der mich vom Rest davon befreite und dann das Zimmer verließ. Aufseherin Egara musste erkannt haben, dass ich kurz davor stand, ihr dieses Tablet sonst wohin zu schieben, denn sie streckte ihre Hand in einer besänftigenden Geste aus.

„Ist ja gut, Miss Johnson. Ich werde es aus Ihrem Profil löschen.“ Sie tippte wieder auf dem Schirm herum und runzelte die Stirn. Ihr langes Haar war zu einem strengen Knoten gebunden, was auf eine Art an ihrer Haut zerrte, die ihr Gesicht nur noch strenger erschienen ließ. „Nun nennen Sie bitte Ihren Namen fürs Protokoll.“

Ich holte tief Luft und atmete aus. „Hannah Johnson.“

„Miss Johnson, sind Sie derzeit, oder waren Sie jemals, verheiratet?“

„Nein.“

„Haben Sie jeglichen biologischen Nachwuchs?“

„Nein.“ Ich verdrehte die Augen. Das hatten sie mich bereits gefragt. Ich hatte diesen Mist schon in dreifacher Ausführung unterschrieben und ich war sicher, dass dies auch auf ihrem Tablet erschien.

„Ausgezeichnet.“ Sie tippte ein paar Mal auf ihrem Bildschirm herum, ohne zu mir aufzusehen. „Ich bin verpflichtet, Sie darauf hinzuweisen, Miss Johnson, dass Sie dreißig Tage Zeit haben, den Gefährten, der Ihnen von unserem Zuordnungsprotokoll zugewiesen wurde, anzunehmen oder ihn abzulehnen.“ Sie hob den Kopf und grinste mich doch tatsächlich an. „Wenn ich mir diese Werte ansehe, halte ich das allerdings für höchst unwahrscheinlich.“

So viel Vertrauen hatte ich nicht in das Computerprogramm, mit dem sie hier die Bräute ihren Gefährten zuordneten, aber es beruhigte mich, dass die endgültige Entscheidung bei mir lag. „In Ordnung.“

„Unabhängig von Ihrer Entscheidung gibt es keine Rückkehr zur Erde. Wenn Ihr neuer Gefährte nicht akzeptabel ist, können Sie nach dreißig Tagen einen neuen primären Gefährten beantragen... auf Prillon Prime. Sie können diesen Prozess wiederholen, bis Sie einen Gefährten finden, der akzeptabel ist.“

„Aufseherin, ich möchte nur wissen...“

Sie seufzte. „Sie haben die Unterlagen bereits unterschrieben, Miss Johnson, aber ich fühle mich auch verpflichtet, Sie daran zu erinnern, dass Sie mit diesem Moment nicht länger Bürgerin der Erde sind, sondern eine Kriegerbraut von Prillon Prime. Als solche unterliegen Sie den Gesetzen und Bräuchen Ihrer neuen Welt.“

„Aber—“

„Sie sind zugeordnet worden, Hannah, und zwar einem der berüchtigtsten Krieger dieser anderen Welt. Sie sollten stolz sein. Dienen Sie ihm wohl.“ Ich war mir nicht sicher, ob mich diese Aufforderung von Aufseherin Egara ermutigen oder einschüchtern sollte, aber ich hatte nicht viel Zeit, mich zu wundern. Ich hatte keine Ahnung gehabt, dass sie persönliche Informationen über die außerirdischen Männer hatte, die sie zuordnete. Scheinbar wusste sie mehr als ich. Vielleicht mochte sie mich mehr, als ich mir vorgestellt hatte. Wenn ich eine verrückte Serienmörderin wäre, würde sie mich dann immer noch zu diesem berüchtigten Krieger schicken? Erzählte sie allen Frauen irgendwelche Lügenmärchen darüber, wie fantastisch ihre zugeordneten Gefährten waren, damit sie sich mehr auf die Abreise von der Erde freuten?

Sie trat vor und drückte gegen die Seite meines Untersuchungsstuhls. Mit einem kleinen Ruck erschien eine grelle blaue Öffnung in der Wand. Immer noch festgebunden konnte ich nur hilflos zusehen, als eine lange, äußerst große Nadel erschien. Die Nadel war an einem langen Metallarm an der Wand befestigt. Ich versuchte, zurückzuweichen, und sie sprach lauter, damit ich sie über dem Blubbern der seltsamen blauen Flüssigkeit unter mir hören konnte.