Die geile Hochzeit | Erotische GeschichteText

Aus der Reihe: Love, Passion & Sex
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Die geile Hochzeit | Erotische Geschichte

von Emma Sands

Lektorat: A. K. Frank

Originalausgabe

© 2020 by blue panther books, Hamburg

All rights reserved

Cover: PeopleImages @ istock.com

Umschlaggestaltung: Matthias Heubach

ISBN 9783966410915

www.blue-panther-books.de

Die geile Hochzeit von Emma Sands

Ich hatte keine besondere Lust, zu der Hochzeit meiner Kollegin zu gehen, weil ich wusste, wie solche Feiern liefen, wenn man keinen der anderen Gäste kannte. Ich war die Einzige aus der Firma, die sie zu ihrer Hochzeit eingeladen hatte.

Die Gästezahl war riesig und die Mehrheit der Hochzeitsgäste wohnte in dem Hotel, in dem die Feier stattfand. Ich hatte mir auch schon ein Zimmer dort gebucht.

Ein paar Tage vor der Hochzeit bat mich meine Kollegin, einen Bekannten ihres Verlobten in meinem Auto mit zum Hotel zu nehmen, der auch alleine zur Feier kam. Als ich zum vereinbarten Zeitpunkt am Treffpunkt ankam, stand dort ein unglaublich gut aussehender Mann. Ich hielt neben ihm an. Er schaute erst etwas misstrauisch, dann ging er auf mein Auto zu und ich öffnete die Tür.

»Bist du Susann?«, fragte er.

Man sah ihm an, dass er nicht viel Geld hatte. Meine Kollegin hatte mir erzählt, dass er Schauspieler war, aber nicht viele Rollen bekam und sich mit Nebenjobs über Wasser hielt. Aber er war intelligent und in ihm steckte mehr, das konnte man spüren. Ich konnte mir vorstellen, dass er es wohl leid war, nur als gut aussehend wahrgenommen zu werden. Er sah müde aus und hatte dunkle Augenringe. Obwohl er höflich lächelte, sah ich, dass er frustriert war.

Wir redeten auf der Fahrt nicht viel, sondern tauschten nur allgemeine Informationen aus. Ich merkte, dass wir uns in der Hinsicht ähnlich waren, dass wir beide nicht gerne auf das andere Geschlecht zugingen. Er war es wohl gewohnt, dass die Frauen ihn ständig ansprachen. Ich konnte mir sogar vorstellen, dass er von Frauen oft bedrängt wurde.

Als wir am Hotel ankamen, gingen wir zusammen an die Rezeption, um einzuchecken. Die Leute, die uns sahen, fragten sich wohl, ob wir ein Paar waren oder nicht, denn einerseits passten wir ganz gut zusammen, andererseits verhielten wir uns nicht sehr vertraut.

Auf der Hochzeit war er nun außer der Braut der Einzige, den ich kannte. Wir saßen am selben Tisch, aber redeten nicht miteinander und sahen uns noch nicht mal an. Dabei kreisten die Gedanken unaufhörlich in meinem Kopf. Sollte ich doch über meinen Schatten springen und auf ihn zugehen? Was war, wenn er das als lästig empfand?

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