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DER TISCH

Desmond Blume

Artcover: Giada Armani

Copyright: BERLINABLE UG

Aus dem Englischen übersetzt:

„The Table”

Berlinable lädt dich ein, alle deine Ängste hinter dir zu lassen und in eine Welt einzutauchen, in der Sex der Schlüssel zur Selbstbestimmung ist.

Unsere Mission: Die Welt verändern - Seele für Seele.

Akzeptieren Menschen ihre eigene Sexualität, formen sie eine tolerantere Gesellschaft.

Worte der Inspiration, des Mutes, der Veränderung.

Öffne deinen Geist und befreie deine tiefsten Begierden.

Alle Rechte vorbehalten. Es ist nicht erlaubt, die Inhalte dieses eBooks ohne die ausdrückliche Genehmigung durch den Verlag zu kopieren, weiter zu verbreiten öffentlich vorzutragen oder anderweitig zu publizieren. Änderungen, Satzfehler und Rechtschreibfehler vorbehalten. Die Handlung und die handelnden Personen dieses Buchs sind frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit toten oder lebenden Personen oder Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ist nicht beabsichtigt und wäre rein zufällig.

Als ich die Tür öffne, sitzt du schon da, auf den Knien, in einem schwarzen Körperstrumpf, Hände hinter dem Rücken, den Mund geöffnet, mit verbundenen Augen, wartend, wie das brave Mädchen, das du für mich sein möchtest. Ich knie mich vor dir hin. Du siehst nicht, wie ich dich beobachte, voller Verlangen, mit einem harten Schwanz. Ich atme lauter, um meine Anwesenheit zu verraten. Ich will, dass du weißt, wo im Raum ich mich befinde. Ich will, dass du weißt, dass ich direkt vor dir bin. Ich nehme meine rechte Hand und lege sie zwischen deine Beine, wobei ich dich noch nicht berühre, sondern mich nur in Richtung deiner Pussy bewege. Ich streife die Lippen deiner Pussy mit meinem Zeigefinger. Dein Körper zuckt überrascht zusammen. Ich streichle mit meinen Fingern über deine Schamlippen. Während ich das tue, bemerke ich, wie sich deine Atmung beschleunigt. Ich bringe meinen Mund vor deinen und schaue dir in die Augen hinter der Augenbinde. Ich kann sehen, was du denkst. Ich drehe meinen Kopf, sodass ich meine Lippen nahe an deinen offenen Mund bringen kann. Ich beginne, deine Lippen mit meinen Lippen zu streifen. Sie fühlen sich weich an, wie das Horn von Miles Davis zu Beginn des Concierto de Aranjuez. Schließlich drücke ich meinen Mund auf deinen. Unsere Lippen federn sich gegenseitig. Ich lege meine Hand auf deinen Hinterkopf und küsse dich. Gleichzeitig fühle ich, wie deine Pussy immer feuchter wird. Ich beginne, die Nässe um deine Klitoris zu verteilen. Ich lege meinen Finger zwischen deine Schamlippen und schiebe ihn fast in dich hinein. Ich spüre, wie sehr du das willst, weil du deine Hüften nach vorne drückst. Du willst dich von deinen Knien erheben, aber ich drücke dich wieder nach unten.

„Wir wollen mal nichts überstürzen“, sage ich.

Nachdem wir wegen des Virus monatelang in Isolation waren, spielen wir immer noch miteinander. Was in einer inzwischen stillgelegten Bar im Prenzlauer Berg begann, hat sich zu tieferen, intensiven, aber vor allem befreienden Erlebnissen zwischen uns entwickelt. Wir kennen den Körper des anderen besser. Wir kennen jetzt die Wünsche des anderen. Wir können loslassen und spüren, wie unsere dominanten und unterwürfigen Energien in den verschlafenen Randbezirken Berlins miteinander verschmelzen.

Nachdem ich dich geküsst habe, sehe ich zu, wie du unbequem auf deinen Knien hockst und dich nach vorne beugst. Ich entferne meine Hand zwischen deinen Beinen. Als ich aufstehe und sich dein Gesicht mit verbundenen Augen nun direkt vor dem harten Schwanz in meiner Jeans befindet, bin ich geneigt, ihn herauszunehmen und in deinen offenen Mund zu stecken. Aber ich warte. Ich nehme meine Hand und lege sie unter dein Kinn, sodass meine Finger auf deiner rechten Wange liegen und mein Daumen auf deiner linken. Ich bewege dein Gesicht sanft hin und her. Diese Kontrolle über dich gefällt mir. Es gefällt mir, dass du dich nicht wehrst, oder, wenn du dich wehrst, weißt du, dass ich energischer werde. Ich wusste, dass es so kommen würde, als wir uns das erste Mal in der Bar trafen, als du einen Gin-Tonic geschlürft und ich einen Mezcal Manhattan getrunken habe. Erst nach einem Drink habe ich dir zugeflüstert, was genau ich mit dir anstellen wollte. Ich wollte dich an die Wand drücken, deine Hände über deinem Kopf greifen, deine Beine auseinanderschieben und dich so halten, während meine Hand langsam aber sicher zwischen deine Beine glitt. Die Gruppe Mädchen neben uns hatte keine Ahnung, was wir da gerade besprachen und planten. Du hast gut zugehört, während meine Lippen dir diese Gedanken ins Ohr flüsterten. Die Energie zwischen uns war elektrisch. Jedes Mal, wenn ich dein Bein mit meiner Hand berührte, spürte ich einen Funken von Potenzial, einen Flirt, der uns ins Schlafzimmer führen würde. Ich zog mich zurück und schaute zu, wie sich meine Fantasie in deiner Vorstellung niederließ. Du warst wortkarg. Ich nahm den letzten Schluck von meinem Drink und fragte dich dann, was du von meiner Fantasie hältst. Dein Grinsen war teuflisch. Ich konnte sehen, dass du gezögert hast, aber meinem Beispiel folgen wolltest. Du meintest, dass es dir gefiel, und ich grinste. Da wusste ich, dass wir später am Abend auf Entdeckungsreise gehen würden. Ich fragte, ob du noch etwas trinken möchtest. Ich war überrascht, als du nein gesagt hast; du wolltest mit mir sofort irgendwohin, wo wir unter uns sein konnten.

Jetzt drehe ich deinen Kopf mit meiner Hand von Seite zu Seite. Ich befehle dir, die Zunge rauszustrecken. Das war eine Anweisung, die ich dir schon früher gegeben hatte. Ich hatte dir gesagt, du sollest mit offenem Mund und herausgestreckter Zunge warten. Diese kleine Anweisung hast du nicht befolgt. So ein kleines Detail zu vergessen… Das muss ich mir merken. Ich werde diesen Ungehorsam ausnutzen müssen. Vielleicht werde ich dich länger als sonst triezen. Vielleicht kneife und necke ich deine Brustwarzen mehr als sonst. Ich lasse dein Gesicht los und gebe dir die nächsten Anweisungen.

„Ich werde jetzt duschen gehen. Während ich das tue, machst du Folgendes: Geh ins Wohnzimmer. Leg dich auf die Seitenlehne der Couch, so wie auf dem letzten Bild, das du mir geschickt hast. Weißt du, welches?“

„Ja“, sagst du.

Ich missachte dies. Ich gebe dir gerne spezifische Anweisungen. „Das, auf dem du dich quer über die Seitenlehne der Couch gelegt hast. Auf dem Bauch. Po in der Luft. Beine gespreizt. Ich möchte, dass du die Augenbinde trägst. Nimm deinen Vibrator und steck ihn dir zwischen die Beine. Bring dich auf der Lustskala auf Stufe acht. Ich will, dass du so richtig feucht bist, wenn ich zurückkomme. Wenn ich aus der Dusche zu dir komme, werde ich hart sein. Ich werde meinen Schwanz sofort in dich stecken. Verstanden?“

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