Daheim beim Bergdoktor am Wilden Kaiser - Band 2

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Angela Bardl

Daheim beim Bergdoktor am Wilden Kaiser

Band 2


Bibliografische Informationen der Deutschen Bibliothek: Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte Dateien sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar.

Impressum:

© Verlag Kern GmbH, Ilmenau

© Inhaltliche Rechte beim Autor

1. Auflage, September 2021

Autorin: Angela Bardl

Fotos: Sofern nicht anders vermerkt, sind alle Fotos

von der Verfasserin Angela Bardl

Umschlag/Layout/Satz: Ute Schmidt, Grafik-Design

Lektorat: Heike Funke

Sprache: deutsch

ISBN: 978-3-95716-344-8

ISBN E-Book: 978-3-95716-363-9

www.verlag-kern.de

Das Werk ist urheberrechtlich geschützt. Nachdruck, Übersetzung, Entnahme von Abbildungen, Wiedergabe auf fotomechanischem oder ähnlichem Wege, Speicherung in DV-Systemen oder auf elektronischen Datenträgern sowie die Bereitstellung der Inhalte im Internet oder auf anderen Kommunikationsträgern ist ohne vorherige schriftliche Genehmigung des Verlags auch bei nur auszugsweiser Verwendung strafbar.

Inhaltsverzeichnis

Cover

Titel

Impressum

Vorwort

1 Was bleibt

Meditation

2 1:8

3 Ein Treffen mit Martin Gruber in Wien

4 Grün mit Stern

5 Wechselbad der Gefühle

6 Mensch Hans

7 Ein Mann, zwei Frauen – ein zerbrochenes Herz

8 Krankheit „PD-1“

9 Mysteriös

10 Abenteuer Wandern

11 Der Waldgeist

Ausmalbild Waldgeist

12 Hex, hex … hinauf zu den Hexen

Ausmalbild Hexe

13 Kaiserregen

Inhaltsüberblick Band 1

Zur Autorin

Vorwort

Liebe Leser, liebe Fans vom Bergdoktor,

liebe Freunde vom Wilden Kaiser, liebe Kinder,

neue Geschichten um und mit dem „Bergdoktor“ gehen mir in „Corona-Zeiten“ durch den Kopf und ich schreibe sie für euch auf.

Wenn ihr sie lest, hat sich bei uns allen so einiges verändert. Wir haben auf Dinge verzichtet, die, bevor dieser Virus in unser Leben kam, für uns selbstverständlich waren. Wir konnten das Haus nur noch verlassen, wenn es unbedingt notwendig war. Wir trafen keine Freunde mehr, ein leckeres Essen im Restaurant fiel aus, die Gesichtsmaske war unser ständiger Begleiter, und der Gedanke, Urlaub am Wilden Kaiser zu machen, musste verbannt werden. Der Verzicht auf Dinge, die unser Leben so bunt und schön machten, prägte unseren Alltag, doch wir haben durchgehalten und können jetzt etwas aufatmen. Wenn auch vieles nicht mehr so ist, wie es einmal war – der Wilde Kaiser ist noch da, seine Schönheit zaubert uns ein Lächeln ins Gesicht und trotz Corona wurde fleißig weiter gedreht …

Neue Folgen bringen Heiterkeit in unsere Wohnzimmer und beim nächsten Urlaub in der Heimat des Bergdoktors werdet ihr wieder viel Spaß und Freude haben.

Den wünsche ich euch auch beim Lesen des zweiten Bandes meines Buches „Daheim beim Bergdoktor am Wilden Kaiser“.

Ich habe im zweiten Band auch an euch kleine Leser und Leserinnen gedacht und zwei Kapitel extra für euch geschrieben. Dazu gibt es auch Ausmalbilder, die ihr bunt gestalten könnt.

Viel Freude dabei.

Eure/Ihre

1 Was bleibt …

Ich sitze am Schreibtisch und überlege, ob ich dieses erste Kapitel noch einmal umschreibe, weil inzwischen schon wieder alles anders geworden ist – zum Glück. Wir haben jetzt Anfang Juli 2021, nächste Woche ist in Scheffau Fantag. Die Corona-Situation hat sich entspannt und der Fantag darf stattfinden, das ist sehr schön. Sicher wird er etwas anders sein, als wir es alle gewohnt sind, aber er wird toll werden. Alle Fans können sich gesund wiedersehen, das ist das Wichtigste.

Am Wilden Kaiser kommt die Sommersaison so richtig in Fahrt, und es ist schon schwierig, noch Unterkünfte zu finden. Auf den kleinen Dorfstraßen flanieren die Urlaubsgäste auf und ab, die Restaurants freuen sich über viele hungrige Urlauber, vor den Kassen der Bergbahnen bilden sich Warteschlangen, es ist wieder richtig viel los hier und mit etwas Glück läuft man auch den Schauspielern von „Der Bergdoktor“ über den Weg, denn es wird gerade fleißig die 15. Staffel gedreht.

Mit diesem zweiten Band bin ich leider noch nicht bis zum Fantag fertig, aber zum Bergfest im September präsentiere ich ihn euch.

An dem ersten Kapitel verändere ich nichts, lest es als eine Art Rückblick an die nicht so schöne Corona-Zeit, die wir alle erleben mussten.

Es ist Mitte März 2020. Die Sonne strahlt, und auf den Bergen herrscht ideales Wetter, um den Schnee noch einmal richtig zu genießen. Nächste Woche will ich noch einmal zum Skifahren am Wilden Kaiser sein, schon lange habe ich mich in mein Stammhotel „Zum Wilden Kaiser“ in Scheffau eingebucht und freue mich schon sehr darauf, bekannte Gesichter wiederzusehen. Doch daraus wird nichts. Plötzlich ist alles anders! Mein Hotel muss, wie alle anderen Beherbergungsstätten auch, schließen. Der Skibetrieb wird vorzeitig eingestellt. Alle Gäste, die sich am Wilden Kaiser aufhalten, müssen nach Hause fahren und kein Gast darf mehr kommen. Von einem Tag auf den anderen ist es sehr, sehr ruhig. „Corona“ macht die Straßen menschenleer.

Die Einheimischen müssen zu Hause bleiben und dürfen ihre Wohnungen nur verlassen, wenn es unbedingt notwendig ist.

Gaststätten bleiben zu, Treffen mit Freunden dürfen nicht mehr stattfinden …

Alles, was die Verbreitung des neuartigen Corona-Virus begünstigen kann, muss unterbleiben.

Ich denke, das macht auch Sinn, obwohl ich mir gerade vorstelle, wie es wäre, jetzt im Liegestuhl vor der Jochstub’n Alm zu sitzen, den Blick in die herrliche Bergwelt rund um den Wilden Kaiser schweifen zu lassen und einen Absacker zu trinken, um dann mit der letzten Gondel zurück ins Tal zu fahren. Ein wunderschöner Tag würde zu Ende gehen. Es ist eine sehr schöne Vorstellung. Ich bin froh, dass diese Bilder in meinem Kopf sind und dass ich mich daran erinnern darf.


Infobüro Ellmau in Corona-Zeiten

Ich empfinde plötzlich eine ganz neue Dankbarkeit dem gegenüber, was ich erleben durfte. Bisher habe ich mich einfach darüber gefreut, ein paar Tage am Wilden Kaiser zu sein, im Winter den Schnee glitzern zu sehen und im Sommer erleben zu können, wie auf den Almwiesen ruhig die Kühe saftiges Gras fressen.


Blick auf den mit Schnee bedeckten Wilden Kaiser

 

Es war beeindruckend mitanzusehen, wenn Scharen von Menschen dienstags und freitags in Ellmau die Straße hinauf zur „Bergdoktorpraxis“ pilgerten. Ich fand es einfach toll zu erleben, wie gut gelaunte Menschen sich am Drehort „Bergdoktorpraxis“ darüber freuten, einen Blick hinein in die Räume von Filmarzt Martin Gruber werfen zu dürfen und sich dann als Erinnerung an ihren Besuch bei „Ihrem Doktor“ eine Tasse mit dem Aufdruck der „Bergdoktorfamilie“, ein Sackl, auf dem „Grubermilch“ geschrieben steht, Magnete oder besonders schöne Erinnerungskarten mitnahmen. Ich hatte viel Spaß daran, den Leuten mein Buch zu signieren und ihnen einen ganz persönlichen Widmungstext einzutragen. Sie plauderten aus ihrem Leben, berichteten darüber, wie gut es ihnen am Wilden Kaiser gefällt und wie sehr sie den „Bergdoktor“ lieben. Viele waren nicht zum ersten Mal da und hatten vor, noch oft wiederzukommen.

Mir wäre es nicht in den Sinn gekommen, dass es eine Zeit geben wird, wo solche Begegnungen nicht möglich sind. Jetzt ist die Zeit da. „Corona“ sorgt dafür, dass Einheimische ihr Söll, Scheffau, Ellmau und Going ganz für sich allein haben müssen. Lange ist es her und viele der heutigen Einwohner waren noch gar nicht auf der Welt, als der Tourismus am Wilden Kaiser noch in den Kinderschuhen steckte. Für sie ist es etwas ganz Neues zu erleben, dass keine Autos mit fremden Kennzeichen Parkplätze belegen und dass sie beim Einkaufen nur bekannte Gesichter sehen. Das Bild ihres Heimatortes ist plötzlich ein anderes, ungewohntes. Was bleibt, ist der Rahmen dieses Bildes: die Berge, die Wiesen, die Kühe, schön hergerichtete Häuser, Einkaufsmärkte, die Kirche. Vielen der Einheimischen wurde wahrscheinlich nie bewusst, wie austauschbar die Bilder innerhalb eines Rahmens sind, auch wenn sie zu Hause öfter einmal ein neues Bild in den Rahmen stecken. Jetzt ist in dem Bilderrahmen ihres Heimatortes ein neues Bild. Einigen gefällt dieses Bild überhaupt nicht, sie möchten es möglichst schnell wieder durch ein anderes, ihnen vertrauteres ersetzen. Sie möchten viele Menschen um sich herum, Trubel, Bergbahnen, die im Minutentakt fahren, Wirtschaften und Bars, in denen sie gut essen und trinken können. Sie möchten, dass Kinder sich auf Spielplätzen treffen können und Schüler kein Homelearning mehr machen müssen. Einige Menschen merken beim Anblick dieses neuen Bildes, dass es auch einmal schön sein kann, den Tag ruhiger, gelassener, ohne Hetze und im engsten Kreis ihrer Familie erleben zu dürfen. Sie erleben, wie sie auf eine innere Entdeckungsreise gehen, und merken, dass Entschleunigung auch guttut. Sie werden kreativer, entfalten Ideen, spielen, basteln und singen mit ihren Kindern und spüren ein ganz neues Zusammengehörigkeitsgefühl.


Straße in Ellmau in „Corona-Zeiten“ (Foto: Renate Hermann)


Zugesperrte Wirtschaft in „Corona-Zeiten“ (Foto: Renate Hermann)

Damals im März 2020 dachte wohl jeder von uns, dass diese Corona-Zeit schnell vorübergehen würde und wir alle bald zu unserem gewohnten Leben zurückkehren würden, doch dem ist nicht so. Jetzt, im März 2021, hat uns Corona noch immer fest im Griff und in Tirol herrscht Ausnahmezustand. Nachdem bekannt wurde, dass dort zahlreiche Mutationen der ursprünglichen Virusvariante aufgetreten sind, wurde es zum Mutationsgebiet erklärt, und mit der Ein- und Ausreise ist es sehr schwierig.

Am Wilden Kaiser bleiben die Straßen leer und die Einheimischen sind weiter unter sich. An einen Urlaub dort ist vorerst nicht zu denken. Das Bild im Bilderrahmen kann leider noch nicht ausgetauscht werden. Wir alle werden auf eine harte Geduldsprobe gestellt, aber wir sind stark und schaffen das. Gerade sind wir auch wieder mitten drin im Familiengeschehen der Grubers, die neuen Folgen unseres Bergdoktors laufen über die Bildschirme. Sie lassen uns für einen Moment Corona vergessen, und wir fühlen uns so, als würden wir dabei sein, wenn Martin seine Wohnung für sich und Anne ausbaut oder wenn Hans sich von seiner Susanne abwendet. Wir fiebern mit und überlegen uns, wie das wohl werden wird mit Martin, Anne, Franziska und dem noch ungeborenen Kind.

Ich erinnere mich gerade jetzt wieder an die erste Staffel von „Der Bergdoktor“. In Folge 4 dieser Staffel ging es darum, dass in Ellmau das Johannisfest vorbereitet wird. Dieses Fest ist ein Höhepunkt im Gemeindeleben und jährlich kommen viele Gäste. Ganz Ellmau und seine Besucher freuen sich schon darauf. Für Ellmau ist dieses Fest auch eine wichtige Einnahmequelle. Doch dann passiert etwas, womit niemand gerechnet hat: Ein Besucher erkrankt schwer. Er hat eine Virusinfektion, die sehr ansteckend ist. Dorfarzt Martin Gruber rät dazu, das Johannisfest abzusagen, weil er große Sorge vor weiteren Infektionen hat. Mit diesem Ratschlag bringt er ganz Ellmau gegen sich auf und seine Entscheidung wird bitter verworfen.


Als Sportanlage ist auch der Golfplatz gesperrt, nicht einmal das Spazierengehen ist gestattet. (Foto: Renate Hermann)

Als die Folge im Fernsehen ausgestrahlt wurde, verstanden viele Fernsehzuschauer nicht, dass ein Drehbuch mit derartigem Inhalt umgesetzt wird. Nur wenige konnten sich vorstellen, dass so eine Situation tatsächlich entstehen kann. Den meisten Menschen fällt es schwer, mit ungewohnten, schwierigen Situationen umzugehen.

Jetzt scheint auf den Inhalt dieser Folge in der ersten Staffel ein ganz anderes Licht. Das, was damals „geschauspielert“ wurde, ist nun Realität, und viele der skeptischen Fernsehzuschauer von damals haben heute verstanden, dass in einer außerordentlichen Situation Regeln und Maßnahmen notwendig und richtig sind, um die Gesundheit von Menschen nicht zu gefährden und um zu gewährleisten, dass auf den Intensivstationen der Krankenhäuser alles getan werden kann, um möglichst vielen Menschen dringend notwendige Hilfe zukommen zu lassen.

Hans Sigl wird sich sicher an die Szene von damals erinnern. Heute hat er allen Grund, auf „seine Filmentscheidungen“ von damals mit Zufriedenheit zurückzublicken. Sein „Let love rule“ erfährt jetzt noch einmal eine ganz neue Dimension.

Und wie steht es um die Fans vom Bergdoktor: um Maike, Angela, Sabine, Jennifer, Barbara, Andrea, Frank, Stefanie, Gaby, Rainer, Jasmina, Anton und alle anderen? Sie haben verstanden, dass es trotz aller Vorfreude und bereits gebuchter Unterkünfte und Tickets richtig und notwendig ist, dass die Bergdoktortreffen vorerst nicht stattfinden. Sie nutzen die Zeit zum Austausch in sozialen Medien, freuen sich über die tolle Umsetzung der Drehbuchgeschichten und lassen auch manchmal all ihren Frust ab über das Verhalten ihrer Filmhelden. Ganz besonders freuen sie sich über die vielen Grüße der Schauspieler. Sie alle verbindet die Hoffnung auf ein gesundes und fröhliches Wiedersehen am Wilden Kaiser, der mit und ohne Corona jeden Tag achtsam über die Menschen wacht und aufpasst, dass sie gesund bleiben.

Damit ihr die Möglichkeit habt, immer dann, wenn ihr Lust darauf habt, von zu Hause aus die Energie und Ruhe zu spüren, die vom Wilden Kaiser ausgehen, lade ich euch zu einer Meditation ein, die Hannes Wallner für euch geschrieben hat.

Hannes Wallner lebt in Ellmau und meditiert täglich. Aus eigener Erfahrung kennt er die kraftspendende Wirkung von Meditation. Als Seminarleiter hilft er Menschen beim Erlernen von Meditationstechniken und unterrichtet sie zum Beispiel in Lebensschule, Atemlehre, Heilfasten, Yoga und Vollwert-Trennkost. Die Meditation ist seinem Buch „Meine Lebenskraft“ entnommen, in dem noch viele weitere anregende Meditationsübungen für den Alltag zu finden sind. Fühlt euch ermutigt mitzumachen und lasst die folgenden Gedanken wirken.

Frieden

Du bist im Frieden.

Jetzt bist du ein neuer Mensch.

Entspanne deinen Körper und deinen Geist.

Löse dich von allen bedrückenden Gedanken.

Du bist ein freies, wunderbares menschliches Wesen

mit einem friedlichen Herzen.

In einer freien Welt.

In einem freien Universum.

Gott ist mit dir.

Sein Friede umhüllt dich.

Nun hast du aufgehört,

dich gegen deinen inneren Frieden zu wehren.

Göttlicher Friede strömt in dich hinein,

göttlicher Friede strömt aus dir heraus

und fließt in deine schöne Umgebung.

Du selbst bist Frieden.

Nichts will diesen Frieden stören.

Immer bist du im Frieden.


2 1:8

1:8, das klingt wie der Ausgang eines Fußballspiels, bei dem der Verlierer durch Fehler, Pech und Einsicht in die Überlegenheit der gegnerischen Mannschaft hinnehmen muss, das er das Spiel verloren hat. Das ist mir so auf den ersten Moment eingefallen, als ich darüber nachgedacht habe, mit wem Martin Gruber schon ein Liebesverhältnis hatte. Beim Nachzählen bin ich tatsächlich auf acht Frauen gekommen: mit Julia, Susanne, Andrea, Lena, Anne, Rike, Franziska und Lisa ist das eine beträchtliche Anzahl, und ob damit schon der Endstand erreicht ist, bleibt offen und auf alle Fälle spannend.

Ich blicke jetzt einfach einmal zurück in dieses Liebesleben von Martin Gruber. Es war aufregend schön, nicht immer so, wie er es sich gewünscht hätte, aber auf alle Fälle hatte es immer das gewisse Etwas.

Es ist nun schon sehr lange her, als Martin Gruber mit der Ärztin Julia Denson zusammenlebte. In New York hatten beide eine schöne Zeit. Nach der Rückkehr von Martin Gruber in seine Heimat am Wilden Kaiser besucht ihn Julia noch einmal, doch bleiben will sie nicht. Julia geht und Martin bleibt.

Streiflicht
Mariella Ahrens (Julia Denson)

Mariella Ahrens erblickte am 2. April 1969 in Leningrad das Licht der Welt und heißt mit bürgerlichem Namen Mariella Gräfin von Faber-Castell. Sie lebte mit ihren Eltern zunächst drei Jahre in Bulgarien und wuchs dann als DDR-Kind in Berlin-Friedrichshain auf. Mariella ist 1,70 Meter groß und hat braunes, langes Haar. Sie spricht neben Deutsch auch Englisch, Russisch und Bulgarisch und sie ist in ihrer Freizeit sehr aktiv. Neben Reiten, Inline-Skating und Modern Dance kann man mit ihr auch eine Bootstour machen, denn als stolze Besitzerin des Sportbootführerscheins Binnen steuert sie sicher auf das nächste Ufer zu. Ihre Sicherheit sieht man auch mit Blick auf ihre Filmografie, so kennen wir sie zum Beispiel neben ihrer Rolle in „Der Bergdoktor“ aus „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, „Polizeiruf 110“, „Notruf Hafenkante“, „In aller Freundschaft“, „Familie Dr. Kleist“ oder aus Rosamunde Pilcher.

Wir alle erinnern uns noch gern an die Zeit zurück, in der sich die Wirtin vom Gasthof „Wilder Kaiser“ in den gerade aus New York zurückgekommenen Arzt Martin Gruber verliebt. Martin als ein junger Mann mit Herz und Weltoffenheit ist so anders als all die jungen Männer, die nur selten über die Grenzen Tirols hinausschauen und die zufrieden sind, wenn der Tag mit einem kühlen Bier in Susannes Wirtschaft ausklingt. Martin, der nun versucht, in seiner alten Heimat neu anzukommen, lässt sich von Susannes Schönheit verzaubern. Doch da gibt es ein Problem: Susanne ist verheiratet und sie will sich auch nicht von ihrem Ehemann trennen.