Kreuzweg vieler Welten : Science Fiction Sammelband: 1000 Seiten Roman Paket

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Kreuzweg vieler Welten : Science Fiction Sammelband: 1000 Seiten Roman Paket

Alfred Bekker and Wilfried A. Hary

Published by Alfred Bekker, 2021.

Inhaltsverzeichnis

Title Page

Kreuzweg vieler Welten : Science Fiction Sammelband: 1000 Seiten Roman Paket | Von Alfred Bekker & Wilfried A. Hary

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Planet SULEIMAN | von Wilfried A. Hary

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Das Festival von Tasner

Das Erbe der Altairer

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»Der Seher von Yys«

Monster aus der Retorte

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Prolog

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Mission auf Planet Drei

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Axarabor Fünf Romane | von Wilfried A. Hary

Dieses Buch enthält folgende Romane:

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Rosanas Tränen | Die Raumflotte von Axarabor | von Wilfried A. Hary

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Neulich auf Tandora | Die Raumflotte von Axarabor | von Wilfried A. Hary

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Das Phantom des Adakoni-Kartells | Die Raumflotte von Axarabor | von Wilfried A. Hary

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Bedrohung aus dem Unsichtbaren | Die Raumflotte von Axarabor | von Wilfried A. Hary

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Die Senatorin von Tandora | Die Raumflotte von Axarabor | von Wilfried A. Hary

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Herr der Galaxien - Kritische Mission

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Baldagor-3

Im Zeichen der Macht

Herr der Galaxien - Galaktische Krise

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Der Super-G.A.U.

RePha

Further Reading: 30 Sternenkrieger Romane - Das 3440 Seiten Science Fiction Action Paket: Chronik der Sternenkrieger

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Kreuzweg vieler Welten : Science Fiction Sammelband: 1000 Seiten Roman Paket


Von Alfred Bekker & Wilfried A. Hary

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Dieser Band enthält folgende SF-Romane :

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Wilfried A. Hary : Planet Suleiman

Alfred Bekker/Wilfried A. Hary : Das Festival von Tasner

Alfred Bekker/Wilfried A. Hary : Das Erbe der Altairer

Alfred Bekker/Wilfried A. Hary :Der Seher von Yys

Wilfried A. Hary : Monster aus der Retorte

Alfred Bekker : Graue Stadt vor blutender Sonne

Alfred Bekker : Mission auf Planet Drei

Wilfried Hary: Rosanas Tränen

Wilfried Hary: Neulich auf Tandora

Wilfried Hary: Das Phantom des Adakoni-Kartells

Wilfried Hary: Bedrohung aus dem Unsichtbaren

Wilfried Hary: Die Senatorin von Tandora

Alfred Bekker: Herr der Galaxien - Kritische Mission

Alfred Bekker: Herr der Welten – Galaktische Krise

Ein Blick in die ferne Zukunft, Expeditionen zu fernen Welten, die Begegnung mit Alien-Kulturen, galaktische Kriege zwischen Sternenreichen von unermesslicher Weite darum geht es in den Science Fiction Abenteuern dieses Buches. Die Bestimmung des Menschen liegt im Kosmos und Science Fiction Abenteuer machen die Unendlichkeit des Raums und die Unwägbarkeit der Zukunft erlebbar.

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W.A.Hary ist der Erfinder von „Mark Tate“ und schrieb an den SF-Serien „Die Terranauten“, „Erde 2000“ und „Atlan“ mit.

Alfred Bekker ist ein bekannter Autor von Fantasy-Romanen, Krimis und Jugendbüchern. Neben seinen großen Bucherfolgen schrieb er zahlreiche Romane für Spannungsserien wie Ren Dhark, Jerry Cotton, Cotton reloaded, Kommissar X, John Sinclair und Jessica Bannister. Er veröffentlichte auch unter den Namen Neal Chadwick, Henry Rohmer, Conny Walden, Sidney Gardner, Jonas Herlin, Adrian Leschek, John Devlin, Brian Carisi, Robert Gruber und Janet Farell.




Copyright


Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, ALFREDBOOKS UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author, Titelbild WOLFGANG SIGL

© dieser Ausgabe 2021 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de




Planet SULEIMAN


von Wilfried A. Hary

Der Umfang dieses Buchs entspricht 74 Taschenbuchseiten.

 

Zehntausend Jahre sind seit den ersten Schritten der Menschheit ins All vergangen. In vielen aufeinanderfolgenden Expansionswellen haben die Menschen den Kosmos besiedelt. Die Erde ist inzwischen nichts weiter als eine Legende. Die neue Hauptwelt der Menschheit ist Axarabor, das Zentrum eines ausgedehnten Sternenreichs und Sitz der Regierung des Gewählten Hochadmirals. Aber von vielen Siedlern und Raumfahrern vergangener Expansionswellen hat man nie wieder etwas gehört. Sie sind in der Unendlichkeit der Raumzeit verschollen. Manche errichteten eigene Zivilisationen, andere gerieten unter die Herrschaft von Aliens oder strandeten im Nichts. Die Raumflotte von Axarabor hat die Aufgabe, diese versprengten Zweige der menschlichen Zivilisation zu finden - und die Menschheit vor den tödlichen Bedrohungen zu schützen, auf die die Verschollenen gestoßen sind.

Eine Welt im Ausnahmezustand – schon seit neuntausend Jahren! Doch niemand weiß, was dort passiert ist, weil jegliche Annäherung zum tödlichen Risiko wird. Und dennoch muss das Geheimnis von SULEIMAN unbedingt ergründet werden, bevor sich die Gefahr noch weiter ausbreiten kann und möglicherweise auch noch andere Welten erfasst...




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Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

Alfred Bekker

© Roman by Author

© Serienidee Alfred Bekker und Marten Munsonius

© dieser Ausgabe 2020 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

Alle Rechte vorbehalten.

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„Der Planet wurde vor neuntausend Jahren von einem Scout namens Suleiman entdeckt. Er gab dieser Welt, die sich geradezu ideal zur Besiedlung eignete, also seinen Namen“, erfuhr die Crew um den Kommandanten Xirr Prromman vom Telepathen des Gewählten Hochadmirals von Axarabor.

Sie befanden sich auf ihrer geheimen und verboten Welt, die sie HOFFNUNG nannten, geistig vereint in einer sogenannten Séance.

Nicht nur ihre Welt war als Geheimbasis nur den engsten Vertrauten des Hochadmirals bekannt, sondern auch die Crew selbst, die aus insgesamt sieben ganz besonders ausgewählten PSI-Menschen bestand, sogenannten Mutanten, wie sie auch abfällig genannt wurden. Obwohl es offiziell überhaupt keine Mutanten gab, im gesamten Universum nicht.

Die sieben wussten es besser – und nicht nur sie. Eben auch jene, die in die Geheimnisse der Mutanten eingeweiht waren. Was offiziell nur in den Bereich der Mythen und Legenden gehörte, durfte niemals öffentlich werden. Denn Menschen neigten dazu, alles und jeden zu fürchten, was ihnen überlegen zu sein schien – und was sie nicht verstehen konnten.

Und nicht nur Menschen, sondern auch alle anderen intelligenten Lebewesen im bekannten Universum in einer vergleichbaren Intelligenzstufe.

So war die Crew zu einer Art Geheimwaffe der Raumflotte von Axarabor geworden, ohne dass dies eben jemals öffentlich werden durfte.

Und wenn sie der Telepath des Gewählten Hochadmirals vom fernen Axarabor aus auf eine Mission schickte, konnte man davon ausgehen, dass man alles andere Mögliche bereits unternommen hatte und garantiert vergeblich. Denn die Crew war vielfach gewissermaßen die allerletzte Instanz.

„Vor neuntausend Jahren?“, wunderte sich indessen die vereinte Geisteskraft der sieben Crewmitglieder, geeint durch die besondere Fähigkeit ihres Kommandanten, der sie als eine Art Medium zusammenhielt. „Was geschah denn danach?“

„Es ging hundert Jahre gut, aber dann brach der Kontakt zu SULEIMAN ab. Im wahrsten Sinne des Wortes von heute auf morgen.“

„Hat man denn nicht gleich nachsehen wollen, was passiert war?“

„Natürlich hat man das, aber es ist unmöglich, sich SULEIMAN auch nur zu nähern, geschweige denn dort zu landen. Es gibt keinerlei Kontakt mehr zur Oberfläche. Es ist, als würde ein unsichtbares Kraftfeld die gesamte Welt umschließen.

Mit den besten Fernobjektiven sieht man lediglich einen milchigen Schleier, der alles vor den Augen der Beobachter verbirgt.“

„Seit neuntausend Jahren nun schon?“

„Immer wieder hat man Raumschiffe vor Ort geschickt. Und immer vergeblich!“, betonte der Telepath, der mit ihnen die geistige Verbindung hielt.

„Hat man denn nicht mit allen Mitteln versucht, diesen Schleier zu durchbrechen?“

„Auch das hat man. Tatsächlich mit allen Mitteln.“

„Auch mit Mitteln der Vernichtung?“

„Ihr wisst, dass wir längst die Möglichkeit haben, ganze Welten zu vernichten. Hier jedoch versagen sie. SULEIMAN bleibt unbegreiflich. Und wer es wagt, zu nahe zu kommen, dessen Raumschiff wird vom Nichts verschlungen. Das heißt, es verschwindet ganz einfach von einem Augenblick zum anderen.“

„Trotzdem bleibt diese Welt sichtbar, also im optischen Sinne präsent?“, vergewisserte sich die vereinte Crew noch einmal.

„Ja, sogar als Schwerkraftfaktor im Zusammenspiel der Kräfte, wie sie dieses Sonnensystem bestimmen. Es ist und bleibt völlig unerklärlich, und bevor ihr das auch noch fragt: Natürlich ist es auch völlig unmöglich, die Art dieses Feldes zu bestimmen, das SULEIMAN regelrecht abschirmt. Falls es sich überhaupt um ein Feld handeln sollte.“

„Und da kommt ihr immerhin nach neuntausend Jahren endlich auf die Idee, uns vor Ort zu schicken?“, wunderte sich die Crew noch.

„SULEIMAN bildet ja für niemanden eine Gefahr!“, trumpfte der Telepath daraufhin auf. „Der Zustand bleibt von außen betrachtet stabil. Eben seit immerhin neuntausend Jahren. Es ist wohl kaum zu befürchten, dass sich dies so bald noch ändern wird.“

„Aber es ist natürlich auch nicht ganz auszuschließen?“

„Eben nicht! Deshalb die Bitte des Gewählten Hochadmirals an euch, vor Ort zu fliegen.“

„In der Hoffnung, dass wir endlich mehr erfahren könnten?“

„Immerhin hat es so etwas wie eure Crew in diesen neuntausend Jahren noch nie gegeben. Nicht jedenfalls dass es dem Gewählten Hochadmiral bekannt wäre.“

„Auch wieder wahr!“, musste die Crew zugeben. „Also gut. Jetzt brauchen wir nur noch die Koordinaten.“




2


Die Schergen der PSI-Squad kamen um 4:30 Uhr regionaler Zeitrechnung. Ihr Eindringen in den siebten Stock von Block zwölf des Ortsteils Seehafen, einem reinen Wohngebiet mit hohem Einwohneraufkommen, geschah lautlos, beinahe gespenstisch. Als könnten sie durch Wände gehen.

In Wahrheit benutzten sie ein System von ziemlich destruktiven technischen Finessen, die nicht für die Allgemeinheit zugelassen waren. Weil ausschließlich die PSI-Squad oder ähnlich mächtige Regierungsbehörden darüber verfügen durften. Seit der Ausnahmezustand galt, und das nun schon seit wahrscheinlich einigen hundert Jahren. Vielleicht sogar noch länger?

So genau wusste das wohl niemand mehr, denn der Ausnahmezustand war eigentlich längst der Normalzustand. Wer sich daran nicht gewöhnen konnte, hatte Pech. Er kam dadurch entweder zu Tode oder zumindest musste er mit entsprechenden Repressalien vonseiten der Obrigkeit rechnen.

Ernestine Freihaus hingegen war sich keinerlei Schuld bewusst. Nicht dass sie tatsächlich die tadellose und überaus brave Bürgerin gewesen wäre, die sie aller Welt vorspielte, aber bisher hatte niemand auch nur annähernd ihr Spiel durchschaut.

Dachte sie zumindest! Immerhin bis die PSI-Squad an ihrem Bett stand und sie jäh erwachte.

Es ist nicht angenehm, in gleich ein halbes Dutzend Abstrahlmündungen zu sehen, in denen bereits der Tod durch Desintegration lauert, deutlich erkennbar am hellen Flirren in diesen Mündungen!

Das war ihr erster Gedanke. Dass es sich um die allseits ganz besonders gefürchtete PSI-Squad handelte, war die nächste Feststellung. Sie waren in Ganzkörperrüstungen, verstärkt mit hochfunktionellen Exoskeletten, gehüllt, panzersicher, versteht sich. Selbst Schüsse aus Desintegratoren, wie sie ausschließlich von ihnen benutzt wurden und die alles Leben innerhalb von winzigen Sekundenbruchteilen zu Asche werden ließen, konnten ihnen in diesen Rüstungen nichts anhaben.

Ernestine Freihaus wusste das, weil das jeder wusste. Natürlich wusste sie demgemäß auch, dass halt nur ein einziger Schuss aus einer dieser Waffen genügt hätte, um sie als Mensch beinahe in ihre Grundbestandteile aufzulösen. Sie blieb dennoch ruhig, sah die Übermacht an und fragte wie beiläufig:

„Womit kann ich Ihnen dienen, meine Herren?“

Eine weibliche Stimme antwortete:

„Kommandant Takeling ist mein Name. Unsere Mission ist, Sie, Ernestine Freihaus, unverzüglich in unser Hauptquartier zu bringen. Widerstand zwecklos.“

„Oh, Verzeihung, ich seh ja nicht, wer sich hinter den Masken verbirgt. Also eine Frau? Es ist nicht allgemein bekannt, dass die PSI-Squad nicht nur aus Männern besteht.“

„Mitkommen!“, lautete die Antwort.

Der weibliche Kommandant trat zur Seite, um Platz zu machen für Ernestine Freihaus, die sehr vorsichtig aus ihrem Bett stieg. Nur keine zu schnellen Bewegungen. Wer wusste, wie locker die Finger am Abzug saßen. Eine einzige Unbedachtheit ihrerseits – und das wäre es dann gewesen.

In vielerlei Hinsicht jedenfalls. Ernestine hatte zwar keine Angst vor dem drohenden Tod, dafür ängstigten sie ganz andere Dinge, von denen jedoch niemand etwas ahnte.

Niemand? Aber wieso war die PSI-Squad dann überhaupt hier?

Und dass die PSI-Squad ausgerechnet zu ihr gekommen war – eigentlich der größtmögliche Albtraum überall auf SULEIMAN -, schien darauf hinzudeuten, dass zumindest ein winziger Teil ihrer Geheimnisse irgendwie zu dieser durchgesickert war.

Ja, irgendwie!

Dabei hatte sie nun wirklich alles getan, sich aus allem möglichst herauszuhalten und möglichst niemals auch nur im Geringsten aufzufallen.

Was also war geschehen?

Eine weitere Aufforderung zum Mitgehen war nicht nötig. Sie fragte auch nicht, ob sie sich erst noch anziehen durfte. Sie blieb im leichten Nachtgewand, das nur wenig ihrer aufregend weiblichen Reize verbarg, und ließ sich hoch erhobenen Hauptes zu der Wand geleiten, in der die ungebetenen Gäste ein großes Loch geschossen hatten.

Das war das eigentlich Tückische dieser Desintegratoren: Sie lösten nicht nur Leben, sondern jede normale Materie weitgehend auf, ohne dass es dabei Geräusche gab, die über das leise Herabrieseln des Endmaterials hinaus gingen. Deshalb war es ihnen gelungen, bis zu Ernestines Bett vorzudringen, ohne dass sie das vorher geweckt hätte. Dabei durfte sie von sich behaupten, dass sie einen ganz besonders leichten Schlaf hatte.

Der Schwebegleiter vor der Öffnung nahm die Gruppe auf. Die Squad-Leute verteilten sich ringsum an den Wänden des Gleiterfrachtraums, während Ernestine in ihrer Mitte Platz nehmen musste.

Dann gab der Kommandant ein Zeichen, und der von hier aus unsichtbare Pilot – falls es sich nicht doch um eine automatische Steuerung handelte - lenkte den Gleiter von der Hauswand weg.

Bevor sich der Zugang des Gleiters schloss, sah Ernestine das mannsgroße Loch in der Wand von außen. Das würde einiges an Reparatur kosten, und sie selber würde niemals wieder hierher zurückkehren dürfen. Denn wer einmal von der PSI-Squad aufgebracht worden war, durfte das sowieso für alle Zeiten vergessen. Jeder eventuelle Rückkehrer wurde zwangsläufig abgewiesen.

Das war durchaus verständlich, denn niemand wollte sich ohne große Not irgendwelchem Risiko aussetzen. Nicht nur, dass eben die Reparaturkosten eines solchen Schadens allein beim Hausbesitzer hängenblieben.

Man musste sogar bei völliger Entlastung von den schwersten Vorwürfen, die letztendlich zur Festnahme geführt hatten, mit neuem Namen praktisch ganz von vorn anfangen.

Ernestine Freihaus hoffte dabei, dass es überhaupt so etwas wie eine Entlastung für sie geben würde. Zumal sie nach wie vor überhaupt keine Ahnung hatte, wie die Vorwürfe eigentlich lauteten gegen sie.